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“Bayern in Zahlen” neu erschienen

Kurz vor dem Jahreswechsel wurden in zwei Pressekonferenzen mit Innenminis-ter Joachim Herrmann sowohl das Statistische Jahrbuch für Bayern 2020 als auch die Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung bis 2039 vorgestellt. Beide Veranstaltungen standen nicht nur wegen der geltenden Präventions-Maßnahmen unter dem Einfluss der Corona-Pandemie, sondern auch inhaltlich wurde in den beiden präsentierten Veröffentlichungen versucht, anhand mög-lichst aktueller Zahlen die Auswirkungen der ersten Pandemie-Welle abzubilden. Laufend aktualisierte Informationen liefert der zweiwöchentlich im Internet er-scheinende und auch in dieser Ausgabe veröffentlichte Corona-Zahlenspiegel des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Statistik-Schlagzeilen aus Bayern

Zensus 2021 wird in das Jahr 2022 verscho-ben. 3,1 Prozent mehr Studierende. 20 m² Grünanlage pro Einwohner in den zehn größten Städten Bayerns. Zwei von drei im Bundesgebiet produzierten Lebkuchen stammen aus Bayern. Produktionsniveau der Industrie um 4,4 Prozent niedriger. Umsatz-plus von 3,6 Prozent im Bauhauptgewerbe. Exporte und Importe deutlich unter Vorjah-resniveau. Anstieg der durch Unternehmen beantragten Insolvenzverfahren. Mehr als 50 Prozent der Stromerzeugung aus erneu-erbaren Energien. Rückgang der Rinderhal-tungen um 3,1 Prozent. Deutliche Verluste für Bayerns Tourismus. Mehr als 70 Prozent weniger Passagiere an Bayerns Flughäfen. Weniger Verunglückte auf Bayerns Straßen.

Statistisches Jahrbuch für Bayern 2020 – Mit Sonderseiten zu Folgen der Corona-Pandemie

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und die Vizepräsidentin des Bayerischen Landesamts für Statistik, Anna Staudhammer, haben am 21. Dezember 2020 das Sta-tistische Jahrbuch 2020 der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 172 000 Daten stellen das Leben in Bayern auf 690 Seiten dar. Zusätzliche Ergebnisse der Bevölkerungs- und Konjunkturstatistiken aus dem ersten Halbjahr 2020 bilden die Auswirkungen der ers-ten Welle der Corona-Pandemie ab. Deutlich erkennbar schlägt sich die Pandemie hier in der Statistik nieder: Die Einwohnerzahl stagniert und die Wirtschaft ist stark beein-trächtigt. Einige wesentliche Zahlen aus dem Jahrbuch hat der Minister in seiner Rede herausgegriffen. Die Vizepräsidentin des Landesamts unterstrich mit ihren Worten die Bedeutung der amtlichen Statistik als Entscheidungsgrundlage für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, gerade auch in der Krise.

Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung bis 2039 vorgestellt

 

Jedes Jahr führt das Bayerische Landesamt für Statistik eine regionalisierte Bevölke-rungsvorausberechnung durch und wirft den Blick zwei Dekaden voraus: Wie viele Menschen werden dann voraussichtlich im Freistaat leben? Wie wird sich das demo-graphische Profil verändern? Regionalisiert bis auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise reicht die aktuelle Vorausberechnung bis ins Jahr 2039. Auf einer Presse-konferenz am 29. Dezember 2020 wurden die wesentlichen Ergebnisse vorgestellt. Neben einem überdurchschnittlichen Wachstum in größeren Städten und angrenzen-den Landkreisen wird die Bevölkerung in ländlichen Gebieten eher stagnieren oder zurückgehen. Detaillierte Informationen folgen in einem Fachbeitrag in der Februar-Ausgabe von Bayern in Zahlen.

Bayerischer Zahlenspiegel

Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphi-ken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.

Als Datei ist die Monatszeitschrift „Bayern in Zahlen“ unter www.statistik.bayern.de/produkte/biz kostenlos abrufbar. Die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 202101: Einzelheft 4,80 €, Jahresabonnement 46,- €) kann beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (0911 98208-6311) oder Fax (0911 98208-6638) bestellt werden.

Text und Bildmaterial: Statistisches Landesamt Bayern – www.statistik.bayern.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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