Landwirtschaft

Bayern eröffnet neues Kompetenzzentrum Tier

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Eine europaweit einzigartige Einrichtung hat am Donnerstag in Grub bei München ihre Arbeit offiziell aufgenommen: Das neue Kompetenzzentrum Tier ist nach den Worten von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eine zentrale Plattform, die sowohl Wissen wie auch Dienstleistungen für alle tierhaltenden Betriebe bereitstellt. Die Verbindung von insgesamt 13 verschiedenen landesweit tätigen Organisationen mit den benachbarten Forschungseinrichtungen der Landesanstalt für Landwirtschaft sorge für Effizienz und werde dem Wissenstransfer einen kräftigen Schub verleihen. Insgesamt arbeiten damit auf dem Campus in Grub 373 Beschäftigte. „Die hier gebündelte Kompetenz in allen Fragen der Tierhaltung wird aktiv zur Sicherung unseres Tierstandorts Bayern beitragen“, sagte der Minister bei der Einweihungsfeier.

Insgesamt neun in den Bereichen Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Geflügel bayernweit agierende Verbände haben ihren Sitz von München nach Grub verlagert. Bereits hier ansässig sind die bäuerlichen Einrichtungen des Tiergesundheitsdienstes und der Tierzuchtforschung. In direkter Nachbarschaft sind die drei für die Tierhaltung zuständigen Institute der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft: das Institut für Tierzucht, das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft, das Institut für Landtechnik und Tierhaltung sowie das Versuchsgut Grub. „Das neue Kompetenzzentrum in Grub wird der Tierhaltung in Bayern wichtige Impulse verleihen und unseren Betrieben bei der Bewältigung der Herausforderungen – wie Tierwohl oder Tiergesundheit – wichtige Dienste leisten“, so Brunner.

Die Tierhaltung spielt in der bayerischen Landwirtschaft eine herausragende Rolle: Die rund 70 000 tierhaltenden Betriebe – das sind rund zwei Drittel aller Höfe – erwirtschaften mehr als 70 Prozent aller Verkaufserlöse der bayerischen Agrarwirtschaft.

Foto: Hötzelsperger – Bulle von Grub beim letztjährigen Keferloher Montag

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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