Wirtschaft

Bayern: Deutlich mehr Importe als Exporte

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen zur Außenhandelsstatistik berichtet, exportiert die bayerische Wirtschaft im November 2021 Waren im Wert von 17,6 Milliarden Euro. Dies sind 8,8 Prozent mehr als im November 2020. Die bayerische Wirtschaft importiert zeitgleich Waren im Wert von 20,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies ein Plus von 14,4 Prozent. In den ersten elf Monaten 2021 exportiert Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 174,0 Milliarden Euro und importiert Waren im Wert von 192,5 Milliarden Euro.

Fürth/Schweinfurt. Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Außenhandelsstatistik exportiert die bayerische Wirtschaft im November 2021 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von knapp 17,6 Milliarden Euro, 8,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Importe steigen um 14,4 Prozent auf gut 20,2 Milliarden Euro. Sie liegen damit erstmals über dem Wert von 20 Milliarden Euro.

Die bedeutendsten Ausfuhrländer Bayerns sind die Vereinigten Staaten, Österreich, die Volksrepublik China, Italien und Frankreich. Die höchsten Importwerte nach Bayern verzeichnen die Volksrepublik China, Polen, Tschechien, Österreich, Italien, die Vereinigten Staaten, die Niederlande und Ungarn.

Die wichtigsten Exportgüter der bayerischen Wirtschaft sind „Maschinen zusammen“, „Personenkraftwagen und Wohnmobile“, „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung“ sowie „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“. Die höchsten Importwerte erzielen „Maschinen zusammen“, „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung“, „Erdöl und Erdgas“, „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“, „elektronische Bauelemente“ sowie „Personenkraftwagen und Wohnmobile“.

Von Januar bis November 2021 wachsen die Exporte der bayerischen Wirtschaft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,0 Prozent auf gut 174,0 Milliarden Euro. Die Importe steigen unterdessen um 16,5 Prozent auf über 192,5 Milliarden Euro. Gegenüber den ersten elf Monaten 2019 sinken die Exporte um 1,1 Prozent, während die Importe um 8,2 Prozent zunehmen.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Stefan Mühle – Hamburger Hafen

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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