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Bayerischer Heilbäder-Verband sucht Lehrer für Forschungsprojekt

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Für die bayerischen Lehrerinnen und Lehrer soll es künftig ein maßgeschneidertes Gesundheits- und Präventionsprogramm geben. Unter dem Titel „Re-Source: Stärkung gesundheitlicher Ressourcen bei Lehrkräften“ entwickeln das Staatsbad Bad Brückenau und die Universität Erlangen-Nürnberg ein Projekt zur Gesundheitsförderung. Dazu sucht der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) jetzt Lehrerinnen und Lehrer, die gerne an der Studie teilnehmen möchten. „Gerade die Covid-19-Pandemie hat uns gezeigt, dass auch Lehrkräfte unter besonderen Herausforderungen und Belastungen stehen, die langfristige Folgen haben können“, so der BHV-Vorsitzende Klaus Holetschek. „Burnout ist auch bei dieser Berufsgruppe ein großes Thema. Es ist deshalb sehr zu begrüßen, dass die Lehrergesundheit zum wissenschaftlichen Forschungsprojekt geworden ist.“ Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) im Rahmen des Förderprogramms zur Steigerung der medizinischen Qualität in den bayerischen Kurorten und Heilbädern (KuHeMo) gefördert.

Es startete im Januar 2020 und befindet sich noch in der ersten Phase. „Dazu suchen wir Lehrerinnen und Lehrer, egal von welcher Schulart, für eine Online-Befragung“, erläutert Elisabeth Wischlitzki vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. „Das Ausfüllen des Fragebogens dauert rund eine halbe Stunde. Wir möchten darin wissen, wie die Arbeitssituation der Lehrkräfte aktuell ist, unter welchen Belastungen sie stehen, und was sie sich für ihre Gesundheitsförderung wünschen würden.“

In einer zweiten Phase wird die Befragung ausgewertet. Sie dient dann als Grundlage für die Erarbeitung eines Präventionsprogramms für die Pädagogen.

„Die ökologische Ausrichtung und die Alleinlage als Refugium der Ruhe inmitten des Biosphärenreservats Rhön mit den wohlschmeckenden Heilquellen, als Gesundheitsressort, prädestinieren das Staatsbad Bad Brückenau mit all seinen Gesundheitsgastgebern in der Funktion als Pilot Ort“, freut sich Kurdirektorin Andrea Schallenkammer.

Das Projektteam besteht aus Wissenschaftlerinnen der Friedrich-Alexander-Universität und Fachpersonal des Staatsbads Bad Brückenau. Mit Hilfe der Studie sollen in mehreren Jahren nicht nur die Maßnahmen zur Gesundheitsförderung erarbeitet, sondern auch wissenschaftlich untersucht werden.

Lehrkräfte, die an dieser Studie teilnehmen möchten, können sich an Projektleiterin Elisabeth Wischlitzki wenden, telefonisch unter der Nummer 09131/85-26103 oder per E-Mail an elisabeth.wischlitzki@fau.de. Über folgenden Link können Lehrkräfte an der aktuell laufenden Erhebung direkt teilnehmen: https://bit.ly/3fRaJbD

Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es im Internet auf der Homepage unter der Adresse https://www.ipasum.med.fau.de/re-source/.

Pressefoto: Staatsbad Bad Brückenau/Fotograf: Jan Greune.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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