Land- & Forstwirtschaft

Bayerische Bauern: Großkundgebung am 2. Oktober 2021

Unter dem Motto „Ausgebimmelt? Gemeinsam für den Schutz der Weidetiere“ lädt der Bayerische Bauernverband (BBV) am 2. Oktober 2021 zu einer Großveranstaltung in München ein. Unterstützer sind Partnerverbände und Organisationen aus ganz Deutschland sowie den angrenzenden alpinen Nachbarländern.

Der Schutz der Weidetierhaltung und damit der Erhalt der zentralen Kulturlandschaft und Heimat sind dem Bayerischen Bauernverband ein wichtiges Anliegen. Die bereits hohe Zahl von Nutztierrissen durch den Wolf stellt jedoch die von der Gesellschaft gewünschte Weidetierhaltung in Frage – mit weitreichenden Folgen. Denn mit dem Verlust der Weidetierhaltung verändert sich unser Landschaftsbild. Fehlen die Weidetiere, werden Wiesen, Almen und Alpen zunehmend von Büschen und Bäumen überwuchert. Nicht nur die Artenvielfalt auf den Flächen geht zurück,  auch die für den Tourismus so attraktiven Landschaftsbilder werden sich verändern.

Darüber hinaus wird mit einer landwirtschaftlichen Tradition gebrochen, die das Wohl der Tiere und deren freie Entfaltung ihres natürlichen Bewegungstriebs in den Mittelpunkt stellt. Weidetiere gehören im Sommer auch weiterhin auf die Weide und nicht in den Stall.

Deshalb organisiert der Bayerische Bauernverband am 2. Oktober 2021 die Großkundgebung „Ausgebimmelt?“ in München. Beginn ist um 10 Uhr, bevor sich um 11 Uhr der Demonstrationszug durch die Innenstadt in Gang setzt. Start und Schlusspunkt der Veranstaltung ist der Königsplatz.

Aufgrund der derzeitigen Coronabestimmungen ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen unter https://www.bayerischerbauernverband.de/ausgebimmelt.

Bericht und Bildmaterial: Bayerischer Bauernverband

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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