Wirtschaft

Bayer. Gesprächs-Offensive zum Brenner-Transit

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat seine Gesprächsoffensive zum Schwerlastverkehr über die Brennerroute fortgesetzt. Gemeinsam mit Vertretern der drei betroffenen Regionen Bayern, Tirol und Südtirol hat Aiwanger gestern in einer Videokonferenz mögliche Maßnahmen besprochen, um den Lkw-Verkehr über den Brennerpass zu entzerren. Aiwanger: „Wir setzen auf den Austausch mit Praktikern. Mit dem Wissen der Spediteure und Logistikexperten können wir praxistaugliche Lösungen erarbeiten. Unser Gespräch hat eine klare Marschroute aufgezeigt. Beim Thema Mauterhöhung gibt es aufgrund der europäischen Regeln leider nur sehr wenig Spielraum. Deshalb müssen jetzt konkret der Schienentransport wirtschaftlicher gemacht und die Kapazitäten der Verladeterminals erhöht werden. Diesen Weg werden wir jetzt zeitnah gegenüber Berlin und Brüssel verfolgen. Fest steht: Alle drei Länder ziehen an einem Strang. Wir wollen keine Lösungen zu Lasten einer Seite.“

Am Gespräch haben unter anderem der Tiroler Wirtschaftslandesrat Anton Mattle, Logistikexperten, Vertreter der Handelskammern und Spediteure aus Bayern, Tirol sowie Südtirol teilgenommen.

Beitrag: Bayerisches Wirtschaftsministerium

Foto: Rainer Nitzsche – Luftaufnahme Inntal in Richtung Tirol

 

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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