Land- & Forstwirtschaft

Bauernverband sagt Wolfs-Kundgebung ab

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

In Garmisch-Partenkirchen ist die Zahl der Corona-Fälle sprunghaft angestiegen, die 7-Tage-Inzidenz hat im Landkreis die kritische Marke von 50 überschritten. Das hat das Landratsamt am Freitagabend mitgeteilt. Der Bayerische Bauernverband hat sich deshalb dazu entschieden, die Kundgebung “Kommt der Wolf, stirbt die Weide!”, die am 13.09.2020 ab 11:00 Uhr im Olympia-Skistadion stattfinden sollte, abzusagen.

Speziell in Oberbayern, gab es in den letzten Monaten vermehrt gesicherte Wolfsvorfälle. Die Ausbreitung des großen Beutegreifers stellt eine massive Bedrohung der Weidehaltung dar. Bäuerinnen und Bauern sowie Vertreter von Vereinen und Organisationen aus unterscheidlichen Regionen und Bereichen wollten deshalb im Olympia-Skistadion ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Weidehaltern im gesamten Alpenraum setzen. Rund 400 Teilnehmer wurden erwartet. Zu den Referenten auf der Kundgebung gehörten u.a. der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl, Bezirksbäuerin Christine Singer, BBV-Umweltpräsident Stefan Köhler, der Vorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Schafhalter Joseph Grasegger sowie Landrat Anton Speer und Bürgermeisterin Elisabeth Koch.

Bericht: Bayerischer Bauernverband

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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