Kultur

Bauernhausmuseum Amerang: Krimi-Lesung am Freitag

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Literatur ist ein Vergnügen, das nicht alle Menschen gleichermaßen genießen können. In Deutschland fällt Millionen von ihnen das Lesen schwer – weil ihnen das Lernen Schwierigkeiten bereitet oder weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Um diesen Menschen mehr als nur Kinderbücher anzubieten, hat der Bezirk Oberbayern im letzten Jahr zusammen mit dem „Spaß am Lesen Verlag“ den Krimi „Am Ende des Tages“ von Robert Hültner in Einfache Sprache übersetzen lassen. Am Freitag, dem 26. Oktober liest der bekannte Schriftsteller ab 15:00 Uhr aus der spannenden bayerischen Krimi im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern.

Der Roman rund um den Privat-Detektiv Paul Kajetan spielt im Bayern der 1920er Jahre: Kajetan soll einen alten Mordfall aufklären. Er ahnt nicht, was ihn erwartet und gerät in tödliche Gefahr. Eine hochspannende Krimi-Geschichte und ein literarischer Hochgenuss, der in packender Weise Zeitgeschichte beschreibt. Die Schauspielerin Luisa Wöllisch von der Freien Bühne München und der Autor selbst lesen aus dem Roman in einfacher Sprache vor. Robert Hültner (geboren 1950 in Inzell) ist Verfasser zahlreicher Romane, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher. Für seine Kajetan-Krimis bekam er drei Mal den Deutschen Krimipreis.

Der Bezirk Oberbayern setzt sich für die kulturelle Teilhabe aller ein. Mit diesem Projekt sollen alle Menschen die Möglichkeit bekommen, gute Bücher zu lesen und sie zu verstehen. Für die Lesung im Bauernhausmuseum Amerang ist lediglich der Museumseintritt zu zahlen. Barrierefreier Zugang. Die Lesung wird musikalisch umrahmt von der Familie Sinnhart aus Nußdorf am Inn.

Text und Fotos: Bezirk Oberbayern

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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