Corona-Krise

Bad Aibling zeigt wieder sein Lächeln

„Wir alle erleben, wie wichtig Mimik in der Kommunikation miteinander ist“, so Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier. „Ein Leuchten in den Augen und dazu ein herzliches Lächeln auf den Lippen – das macht einen riesen Unterschied!“ Durch herkömmliche Masken gehe aktuell diese Art des Miteinanders leider verloren. Bislang. Als erster deutscher Kurort führt Bad Aibling jetzt transparente Mund-Nasen-Masken ein, informiert Schlier. Die Smile bye Go-Maske wurde vom Bayerischen Gesundheitsministerium geprüft und freigegeben. 1.500 dieser innovativen Masken verschenkt die Stadt an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Service-Berufen in Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungen mit Kundenverkehr, genauso wie an Kindergärtnerinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, freut sich Wirtschaftsreferent und Stadtrat Dr. Thomas Geppert. „Gerade in den Service-Berufen haben wir lange auf eine solche Lösung gewartet. Die neue Maske erleichtert das Arbeiten ungemein!“

Diese Aktion wird auch von der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim – Chiemsee eG finanziell unterstützt. Bürgermeister Stephan Schlier bedankte sich für diese ebenso schnelle und unkomplizierte Hilfe beim Geschäftsführer Christian Ellmayer.

Entwickelt wurde die Smile bye Go-Maske vom Murnauer Flugzeug-Ingenieur Ekkehard Gorski. Sie bietet zahlreiche Vorteile: Die Aerosole bleiben durch die Atemstromlenkung am eigenen Körper, lässt dem Träger viel Luft zum Atmen, verhindert das lästige Beschlagen von Brillengläsern und garantiert dank festem Sitz auch die komplette Bewegungsfreiheit. Die Maske lässt sich nach Gebrauch mühelos reinigen und ist mehrfach verwendbar.

Die neuen Masken mit Mehrwert begrüßt auch Thomas Jahn, Geschäftsführer der AIB Kur GmbH. Schutz und Sicherheit der Gäste habe für den oberbayerischen Ferienort Bad Aibling nicht nur in Corona Zeiten oberste Priorität. „Mit unseren Konzepten zum Schutz vor Corona sind wir bestens aufgestellt.“ Jetzt setze das renommierte Moorbad als erster deutscher Kurort auf diese hochfunktionalen, transparenten Mund-Nasen-Masken, die sowohl Sicherheit garantieren, aber das Lächeln hinter dem Schutz sichtbar macht.

„Im Umgang mit unseren Gästen ist es enorm wichtig, dass man sich sehen und die Empfindungen und die Mimik des Gegenübers einschätzen kann“, so Thomas Jahn, „ durch das Tragen von klassischen Mund-Nasen-Masken ist diese Art der Kommunikation jedoch verloren gegangen. Wir wissen: Ein sichtbares Lächeln fördert die Authentizität, vermittelt Sympathie und bleibt in Erinnerung. Mit dem Einsatz von transparenten Mund-Nasen-Masken gewährleisten wir die notwendige Sicherheit gegenüber unseren Gästen, schaffen aber eine normale, menschliche Kommunikationsebene“, ergänzt der Kurdirektor.

„Herzlichkeit, Sicherheit und Innovation – das ist Bad Aibling“, sagt Bürgermeister Stephan Schlier.

Über Bad Aibling:

Bad Aibling ist Bayerns ältestes Moorheilbad und Deutschlands jüngstes Thermalbad. Mit insgesamt zwei auf Moorbehandlungen spezialisierten Gesundheitskliniken mit erfahrenen medizinisch-therapeutischen Fachkräften, einem Kurmittelhaus sowie der Therme Bad Aibling, bietet der Kurort im oberbayerischen Mangfalltal beste Voraussetzungen für einen Gesundheitsurlaub. Neben den traditionellen Mooranwendungen und dem breiten Wellness-Angebot zeichnet sich Bad Aibling durch die wohltuende Wirkung seines Heilwassers, das mittlerweile staatlich anerkannt ist, aus. Die besondere natürliche Heilwirkung des oberbayerischen Moores erkannte 1845 der bayerische Gerichtsarzt Dr. Desiderius Beck, dem Bad Aibling seine Moortradition verdankt. Der Behandlung mit Moor wird vor allem bei Gelenk- und Wirbelsäulenleiden, Rheuma, Arthrose, Durchblutungsstörungen, Bandscheibenschäden oder Frauenleiden ein positiver Effekt nachgesagt. 2020 feiert Bad Aibling ein Doppel-Jubiläum: 175 Jahre Moorbad und 125 Jahre Heilbad.

Mehr Informationen unter www.bad-aibling.de.

Bericht und Fotos: AIB-KUR GmbH & Co. KG

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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