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Aus der Mittelschulverbandssitzung in Prien

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die erste Sitzung des Mittelschulverbands nach den aktuellen Bürgermeisterwechseln war im Wesentlichen geprägt von Wahlen. Sie begann mit der Berufung des neuen Vorsitzenden. So wurde in geheimer Wahl der Erste Bürgermeister von Prien, Andreas Friedrich, zum Vorsitzenden des Mittelschulverbands ernannt. Es folgte die Wahl seines Stellvertreters, die ebenfalls geheim vonstattenging. Mit 12:1 Stimme wurde die Erste Bürgermeisterin von Bernau, Irene Biebl-Daiber, zu seiner Stellvertreterin gewählt; eine Stimme ging an Bürgermeister Daniel Mair aus Frasdorf. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich sagte, kenne sich seine Wunschkandidatin Irene Biebl-Daiber als ehemalige Lehrerin bestens in der Materie aus. Zudem stammten viele der Schulkinder aus Bernau.

Regelungen sowie Rechnungsprüfer bestimmt

Im Anschluss daran wurde über die neue Satzung des Mittelschulverbands abgestimmt, zu der keine Änderungswünsche eingegangen waren. Sie wurde vom Gremium einstimmig beschlossen. Ebenso stieß die neue Geschäftsordnung auf einhellige Zustimmung. Als Rechnungsprüfer wurde der bisherige Amtsinhaber Bernhard Hainz, Bürgermeister von Gstadt, und als sein neuer Stellvertreter Simon Frank, Bürgermeister von Aschau im Chiemgau, jeweils einstimmig bestellt.

Digitalisierung schreitet voran

Es folgte der Tagungspunkt zur Digitalisierung der Franziska-Hager-Mittelschule, um die dessen Rektor Marcus Hübl gebeten habe, wie das Gemeindeoberhaupt informierte. Mittels staatlicher Fördermittel aus dem Sonderbudget „Leihgeräte 2020“ sollten Tablets und Laptops angeschafft werden. Diese dienten zur Teilnahme am Homeschooling für Kinder, die zu Hause nicht auf diese Technik zurückgreifen könnten. Die Förderung erfolge zu 100 Prozent, dem Verband entstünden keine Kosten, so Erster Bürgermeister Andreas Friedrich. Das Gremium stimmte der Anschaffung in Höhe des Förderbetrags einstimmig zu.

Verschiedenes

Unter Verschiedenes informierte Erster Bürgermeister Andreas Friedrich, dass man zwei Sitzungen im Jahr abhalten wolle, bei Bedarf auch mehr. Die nächsten Termine würden auf den 1. Dezember und den 11. Mai 2021 gelegt. In der Dezembersitzung könne man dann auch den Haushalt beschließen, damit die finanziellen Mittel zeitnah abgerufen und eingesetzt werden könnten.

Aktuelles zur Franziska-Hager-Schule

Im Weiteren informierte Schulleiter Marcus Hübl über die aktuelle Situation an seiner Schule: So sei das Areal des neuen Pumptracks, der im Sportunterricht genutzt werde, asphaltiert worden. Zudem sei eine neue Schließanlage installiert worden, die aufgrund von Diebstahl nötig geworden war, da sich jemand Zugang zum Haus verschafft habe. Auch eine Video-Überwachung sei angebracht worden, um dem Vandalismus in Form von Graffiti-Schmierereien Herr zu werden. Im Musikraum im Untergeschoss sei ein Schallschutz eingerichtet worden, da zuvor Unterricht im angrenzenden Raum nicht möglich gewesen sei.

Vergrößerung des Bistros

Es sei geplant, das Bistro, das derzeit 180 Essen zubereite, nächsten Sommer zu vergrößern. Dies sei aus Platzgründen erforderlich. Im Moment würde in drei Schichten gegessen. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich ergänzte, würden derzeit die Kinder noch fünf Räume der Franziska-Hager-Schule benutzen. Die Fertigstellung des neuen sechsgruppigen Horts sei für den September 2021 geplant, damit würde sich die räumliche Situation entspannen.

Bericht: Petra Wagner

Foto: Hötzelsperger – Eingang Franziska-Hager-Schule am Tag einer Blutspendenaktion

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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