Wirtschaft

Auftragsbestand im bayerischen Bauhauptgewerbe im Plus

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das bayerische Bauhauptgewerbe verzeichnet Ende September 2021 Auftragsbestände im Gesamtwert von 13,6 Milliarden Euro. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik ist der Auftragsbestand um 1,1 Milliarden Euro beziehungsweise 8,6 Prozent höher als Ende September 2020. Einen überdurchschnittlichen Zuwachs erfahren bei den Bausparten der Wohnungsbau mit 18,5 Prozent sowie der gewerbliche und industrielle Hochbau mit 9,0 Prozent. Beide Bausparten tragen zusammen 6,9 Milliarden Euro und damit die Hälfte des aktuellen bauhauptgewerblichen Auftragsbestandes in Bayern. Auf Ebene der Regierungsbezirke ist regional ein überdurchschnittliches Plus für Niederbayern, die Oberpfalz, Mittelfranken und Schwaben zu berichten. Oberbayern punktet mit 5,0 Prozent unterdurchschnittlich positiv, verbucht aber mit 3,8 Milliarden Euro beziehungsweise 28,2 Prozent vom Bestandsvolumen den größten Anteil.

Fürth/Schweinfurt. Ende September 2021 verbucht das Bauhauptgewerbe in Bayern Auftragsbestände im Gesamtwert von 13,6 Milliarden Euro und damit eine Steigerung von 1,1 Milliarden Euro beziehungsweise 8,6 Prozent gegenüber Ende September 2020. Laut Bayerischem Landesamt für Statistik sind aktuell 1 769 Betriebe in die Berichterstattung einbezogen. Das sind 3,3 Prozent mehr Betriebe als vor Jahresfrist. Der aktuelle Auftragsbestand je bauhauptgewerblichen Betrieb beziffert sich im Mittel entsprechend auf 7,7 Millionen Euro gegenüber 7,3 Millionen Euro Ende September 2020.

Mit jeweils über drei Milliarden Euro bemisst sich der Auftragsbestand im Wohnungsbau sowie im gewerblichen und industriellen Hochbau wertmäßig am größten. Den öffentlichen Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck ausgenommen, der schwach unter Vorjahresniveau abschneidet, ergeben sich für alle Bausparten höhere Auftragsbestände. Die Spanne der Mehrungen liegt zwischen 2,2 Prozent beim Straßenbau und 18,5 Prozent beim Wohnungsbau.

Bei regionaler Betrachtung des aktuellen Auftragsbestandes auf Ebene der Regierungsbezirke Bayerns sind Zuwachsraten zwischen 4,1 Prozent in Oberfranken und 16,8 Prozent in Schwaben festzustellen. Ein rückläufiger Auftragsbestand ergibt sich einzig für Unterfranken. Neben Schwaben legen Niederbayern, die Oberpfalz und Mittelfranken überdurchschnittlich zu. Oberbayern weist eine unterdurchschnittliche Steigerungsrate von 5,0 Prozent nach, trägt aber mit aktuell 3,8 Milliarden Euro beziehungsweise 28,2 Prozent weiterhin den größten Anteil am gesamten Auftragsbestand des bayerischen Bauhauptgewerbes.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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