Brauchtum

Auftakt nach Maß beim Gaufest in Atzing

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ein Auftakt nach Maß war der Bieranstich gestern Abend im Atzinger Festzelt. War der Wochenanfang noch von starken Regenfällen begleitet, konnten die Festbesucher gestern bereits wieder trockenen Fußes das Zelt betreten.

Der Trachtenverein „Daxenwinkler“ Atzing eröffnete den Reigen der Veranstaltungen zum 81. Gaufest, das am Sonntag seinen Höhepunkt mit dem feierlichen Feldgottesdienst um 10 und dem Festzug um 14 Uhr hat, zu dem etwa 4200 Trachtler, 18 Musikkapellen und 39 Festwägen erwartet werden. Nach einem kurzen Prolog der Trachtenkinder Lukas und Simon mit einem Gedicht aus der Feder von Ernst Reiter nahm Schirmherr und Bürgermeister Jürgen Seifert (2. v. links) den Bieranstich mit drei kräftigen Schlägen und nahezu tropffrei vor. Alsdann freute er sich mit (von links) Festleiter Michael Schlosser, Trachtenvorstand Anton Hötzelsperger, Wirtsfamilie Michaela und Manfred Werner und den Mitgliedern der Brauereifamilie Marissa und Andreas Steegmüller zusammen mit Braumeister Franz Amberger und Gebietsleiter Matthäus Wallner dass der Gerstensaft fließen konnte. Die Trachtenfreunde konnten beim inoffiziellen Festabend der Atzinger ihre Freude an echter bayerischer Gemütlichkeit haben. Hierfür sorgten die fleißig aufspielende Wildenwarter Blaskapelle und die Kinder- und Jugendgruppe des Festvereins (eigener Bericht). Am heutigen Freitag beginnt um 18 Uhr das Gaudirndldrahn mit der Priener Blaskapelle, bei dem fast 100 Teilnehmerinnen aus den 23 Vereinen des Verbandes ihre Besten ermitteln. Am morgigen Samstag findet dann ab 20 Uhr der große Gauheimatabend statt, der von der Musikkapelle Wildenwart, der Gaugruppe und den Aktiven des Festvereins gestaltet wird. Ansagerin ist Regina Wallner aus Prien.

Fotos und Bericht: Georg Leidel

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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