Kultur

Arabella Steinbacher und Royal Philharmonics im KUKO

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Am Mittwoch, 23. Januar 2019 um 20 Uhr spielt Arabella Steinbacher, eine der größten Geigerinnen unserer Zeit gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Lionel Bringuier das dritte Meisterkonzert im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim. Das Ensemble gilt international als eines der besten Orchester Großbritanniens und ist weltweit für seinen hohen musikalischen Standard sowie sein vielseitiges musikalisches Repertoire bekannt.

Um 19 Uhr findet von Christoph Schlüren ein Einführungsvortrag zum Konzert statt. Gespielt wird Benjamin Britten: Vier See-Zwischenspiele aus Peter Grimes, op. 33a, Dämmerung Sonntagmorgen Mondlicht Sturm, das Violinkonzert N°1 g-Moll, op. 26 von Max Bruch sowie Nikolai Rimski-Korsakows Scheherazade; op. 35, Sinfonische Suite aus „Tausend und eine Nacht“ (Das Meer und Sindbads Schiff; Die Geschichte vom Prinzen Kalender; Der junge Prinz und die junge Prinzessin; Feier in Bagdad. Das Meer. Das Schiff zerschellt an einer Klippe unter einem bronzenen Reiter).

Ihr internationaler Durchbruch gelang Arabella Steinbacher 2004 mit einem herausragenden Debüt beim Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Sir Neville Marriner in Paris. Bekannt für ihr außergewöhnlich großes Repertoire spielt Arabella Steinbacher nicht nur alle wichtigen Violinkonzerte der Klassik und Romantik, sondern auch Werke von Bartók, Berg, Glazunow, Katchaturian, Milhaud, Prokofiew, Schnittke, Shostako­witsch, Strawinsky, Szymanowski, Hinde­mith, Hartmann und Sofia Gubaidulinas Offertorium u.v.m.

In Deutschland tritt die Geigerin regelmä­ßig mit fast allen führenden Orchestern auf und auch international gastiert sie mit namhaften Orchestern. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Chris­toph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Her­bert Blomstedt, Christoph Eschenbach, Charles Dutoit, Marek Janowski, Yannick Nézet-Séguin und Thomas Hengelbrock.

Lionel Bringuier wurde 1986 in Nizza geboren und begann mit fünf Jahren Cello zu spielen. Sein erstes Solorezital folgte vier Jahre später. Im Alter von 13 Jahren wurde er am Pariser Conservatoire aufgenommen, wo er bei Philippe Muller Cello und bei Zsolt Nagy Dirigieren studierte und 2004 in beiden Fächern Abschlüsse mit der Auszeichnung „Mention Très Bien à l’Unanimité“ erwarb. Die künstlerische Reife und Tiefe seiner Interpretationen haben dem französischen Dirigenten Lionel Bringuier eine tragende Rolle bei den führenden Orchestern der Welt eingebracht.

Tickets sind erhältlich im Vorverkauf beim Ticket-Service im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, Montag bis Freitag, 9-17 Uhr, Samstag 10-14 Uhr, oder unter Tel. 08031/365 9 365 oder online unter www.kuko.de.

Text und Foto: Veranstaltungs+Kongress GmbH

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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