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AOK GeWinn: aktiv und gesund älter werden

Das Programm „AOK-GeWinn – Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ startet nach den Sommerferien in den Kommunen Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Freilassing. Zum offiziellen Auftakt begrüßten Landrat Bernhard Kern und AOK Direktor Harald Floßmann alle Beteiligten im Landratsamt Berchtesgadener Land. Anlass war die eintägige Schulung der zukünftigen Gruppenverantwortlichen durch zwei Vertreterinnen der Hochschule Coburg.

AOK-GeWinn ist ein Gesundheitsprogramm für Personen ab 60 Jahren. Dabei werden Gruppen gebildet, die sich über einen Zeitraum von zehn Monaten regelmäßig treffen und sich über Gesundheitsthemen austauschen. Ziel ist es, die eigene Gesundheitskompetenz zu stärken und die soziale Eingebundenheit zu fördern. Begleitet wird jede Gruppe von jeweils zwei Personen. Diese ehrenamtlichen Gruppenverantwortlichen organisieren die Treffen, moderieren die Themen und kümmern sich um den Zusammenhalt in der Gruppe. Auf die verschiedenen Themen des Programms und ihre moderierende Rolle in der Gruppe wurden die Gruppenleitenden nun in der eintägigen Schulung vorbereitet. Ein „Schritt-für-Schritt-Leitfaden“ und eine Box mit den nötigen Moderationsmaterialien für kreative Gruppentreffen unterstützen sie dabei.

AOK-GeWinn lebt von der Gruppe und dem Austausch untereinander. „Wir möchten die Teilnehmenden dazu einladen, regelmäßig und konsequent an den kostenfreien und in sich geschlossenen Gruppentreffen teilzunehmen, um auch für sich selbst einen Mehrwert zu erlangen“, sagt Lena Gruber, die Leiterin der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus. Sie hat sich in der Vergangenheit um die Etablierung des Projektes im Landkreis Berchtesgadener Land gekümmert und koordiniert alle Beteiligten.

Die AOK Bayern unterstützt kommunale Gesundheitsförderung vor Ort und fördert das Programm AOK-GeWinn. Direktor Harald Floßmann freut sich über die Teilnahme der drei Kommunen und bedankte sich für das große Engagement bei allen Beteiligten. Der Landkreis Berchtesgadener Land sei eine von insgesamt sieben Regionen, die das Programm in Bayern umsetzen, betonte er.

Auch Landrat Bernhard Kern bedankte sich in seinem Grußwort bei allen Beteiligten, insbesondere den Projektverantwortlichen der Landkreiskommunen Elisabeth Homberg, Karin Niedermeyer und Günter Wolf sowie den sechs Gruppenleitenden. Er wies außerdem auf die Bedeutung von tragfähigen Beziehungen hin: „Die Vernetzung von Akteuren und Angeboten ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Darum freut es mich, dass wir dieses Programm mit der AOK Bayern in unserem Landkreis umsetzen können. Wir leisten damit einen hochwertigen Beitrag zum kommunalen Miteinander und entwickeln uns als seniorenfreundliche Region weiter.“ Kern dankte auch Harald Floßmann und Waltraud Reubel als Vertreter der örtlichen AOK Direktion und den Vertreterinnen der Hochschule Coburg, Elisabeth Foitzik und Vanessa Kaiser.

Bei Interesse erfahren Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren die Details zum Ablauf, zu den Inhalten und zum jeweiligen Gruppenstart bei den Projektpartnern:

Die Hochschule Coburg setzt AOK-GeWinn mit den teilnehmenden Kommunen vor Ort um. Die beiden Vertreterinnen, Elisabeth Foitzik und Vanessa Kaiser, stehen im engen Austausch mit den Gruppenleitungen und betreuen sie während der gesamten Programmlaufzeit. Zuvor wurde das Programm in mehreren Regionen als Forschungsprojekt erfolgreich erprobt, das Konzept überarbeitet und optimiert. Die AOK Bayern fördert die flächendeckende Umsetzung in bayerischen Landkreisen und Kommunen.

Weitere Informationen zu AOK-GeWinn gibt es online unter www.gewinn-programm.de.

Bericht und Bild: Landratsamt Berchtesgadener Land  – www.lra-bgl.de

Bildunterschrift: Gruppenbild zum Auftakt von AOK-GeWinn: v.l. 1. Reihe.: Waltraud Reubel, Landrat Bernhard Kern, AOK Direktor Harald Floßmann, Lena Gruber; 2. Reihe: Barbara Oberdorfer, Gruppenleiterin Freilassing, Elisabeth Homberg; 3. Reihe: Dr. Eva Stein, Gruppenleiterin Bad Reichenhall, Thomas Vorberg, Gruppenleiter Berchtesgaden; 4. Reihe: Günter Wolf, Irene Eder, Gruppenleiterin Berchtesgaden, Barbara Braml, Gruppenleiterin Bad Reichenhall und Freilassing; 5. Reihe: Elisabeth Foitzik und Vanessa Kaiser. Nicht auf dem Foto sind Karin Niedermeyer sowie Traudl Stähle-Trautwein, Gruppenleiterin Berchtesgaden.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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