Wirtschaft

Antrittsbesuch:  „Ericsson ist ein Glücksfall für Rosenheim“

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Wir sind gekommen, um zu bleiben.“ Diese Botschaft hatte Mikael Eriksson als oberster Rosenheimer Repräsentant der Ericsson Antenna Technology Germany GmbH für Oberbürgermeister Andreas März parat. Bei einem ersten Kennenlern-Besuch informierte sich der Oberbürgermeister zusammen mit zweitem Bürgermeister Daniel Artmann, Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl und Finanzdezernent Heinz Bösl über die Entwicklungsperspektiven des schwedischen Kommunikationskonzerns am Standort Rosenheim. Das Unternehmen hat vor rund einem Jahr das Rosenheimer Traditionsunternehmen Kathrein übernommen.

Ericsson weist seinem  Rosenheimer Standort eine hohe strategische Bedeutung zu: „Rosenheim wird innerhalb unseres Konzerns zum Zentrum für Antennentechnologie ausgebaut. Der Konzern investiert hier stark und gezielt in Forschung und Entwicklung“, so Eriksson. „Wir suchen speziell Entwicklungsingenieure, die wir auch weit über die Region Rosenheim hinaus rekrutieren, bilden insgesamt 45 Azubis aus und arbeiten eng mit diversen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen.“ Ericsson verfügt neben Rosenheim über Standorte in den USA, Mexiko, China und Rumänien. Die globale Ausrichtung des Unternehmens ermöglicht Mitarbeitern auch internationale Karrieren. Das Portfolio von Ericsson mit seinen Antennenlösungen bis hin zu 5G ist gerade in Zeiten von Corona gefragter denn je. „Wenn es überhaupt etwas Gutes an der Pandemie gibt, dann ist es die Weiterentwicklung der Digitalisierung und die Verbesserung der virtuellen Zusammenarbeit durch neue Anwendungen und Technologien, die eine größere Flexibilität ermöglichen“, ist Eriksson überzeugt.

„Rosenheim ist froh, dass die Nachfolgelösung für das 100-jährige Traditionsunternehmen Kathrein durch den hoch wettbewerbsfähigen weltweit tätigen Kommunikationskonzern aus Schweden erfolgt. Kathrein und Ericsson haben auch in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammengearbeitet. Ericsson spielt bei der Digitalisierung und dem Internet der Dinge ganz oben mit. Das klare Bekenntnis zum Standort Rosenheim bietet die Chance, dass unsere Stadt dauerhaft technologisch hochwertige und zukunftsfähige Arbeitsplätze im Bereich der Kommunikationstechnologie aufweisen kann. Gelingt diese Strategie, ist Ericsson ein Glücksfall für Rosenheim“, so das Fazit von Oberbürgermeister Andreas März nach dem rund zweistündigen Gespräch.

Foto: Stadt Rosenheim – Vlnr: Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl, 2. Bürgermeister Daniel Artmann, Head of R&D Mikael Hofverberg, Vice President Mikael Eriksson, Finanzdezernent Heinz Bösl, Oberbürgermeister Andreas März

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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