Sport & Freizeit

Anfliegen an der Hochries 2017

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Einfach wurde es den Mitgliedern des GSC Hochries diesen Frühling nicht gemacht:  erst ein durch wichtige TÜV-Termine der Hochriesbahn spätere Start des Bahnbetriebes, dann verspäteter Schneefall Ende April und Mai –  und  Petrus spielte auch weiterhin noch nicht so mit bei Wind und Wetter.  Doch nun fand das „Anfliegen“ des  traditionsreichen Gleitschirmclubs GSC Hochries-Samerberg am Hausberg, der Hochries statt, auch wenn der Ostwind mit „Südlicher Höhenströmung“ den Piloten das Fliegen erschwerte. Trotz der nicht einfachen Bedingungen fanden sich ein hartgesottener Kern an Vereinsmitgliedern und auch auswärtigen Piloten am Mittag auf dem Gipfel der Hochries ein. Entweder ging es zuvor fleißig mit Schirm im Gepäck per pedes, oder bequem mit der Bahn zum Gipfel, um die Saison 2017 gebührend einzuläuten bzw. einzufliegen.  

Durch die großzügige Spende des GSC-Hochries-Samerberg, mit inzwischen knapp 700 Mitgliedern, und von Gabi Kittelberger von Flugerlebnis Chiemgau musste auch niemand verdursten, und so konnte man bei einem gemeinsamen Brunch wie gewohnt den Service der DAV-Hochrieshütte in Anspruch nehmen, die seit diesem Frühjahr neue Pächter bekommen hat. Im Anschluss wurden einige schöne, aber an diesem Tag auch anspruchsvolle Flüge bei wunderbarem Panorama gesammelt. 

Zum Ausklang wurde der Landeplatz Grainbach noch zu einem gemeinsamen Austausch und vor allem zum Üben (Groundhandeln) in Beschlag genommen und beim gemütlichen Beisammensein das „Einfliegen“ der Hochries 2017 beendet. 

 Bericht und Foto:  Elly Sauer

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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