Kirche

Andacht an der geplanten Trasse des Brenner Nordzulaufs

Unter dem Motto „Und beten hilft auch…“ findet am Feldkreuz bei Untermoosen am kommenden Samstag, 24. Juli um 16.00 Uhr eine Andacht auf der geplanten Trasse des Brenner Nordzulaufs statt.

Der Trassenbau bedroht die Lebensgrundlage vieler Pfarreimitglieder und vieler Betroffener, die nicht zur Pfarrei gehören. Aber als Kirche sind wir für alle da! Außerdem ist die Bewahrung der Schöpfung ein ur-christliches Anliegen, das sich nicht nur in frommen Reden erschöpfen soll; hier sind wir ganz konkret herausgefordert. Kirche muss auch politisch sein, wenn sie für Betroffene Partei ergreift. In ihrer geplanten Dimensionierung gefährdet die neue Trasse, für die sich die Bahn entschieden hat, nicht nur Landschaft und Natur (Gottes Schöpfung im Inntal), sondern auch zahlreiche Lebensgrundlagen von Menschen, die zum Teil seit vielen Generationen hier wohnen. Als Christen kann uns das nicht egal sein! Als Christen und als „Kirche vor Ort“ haben wir sogar den Auftrag, uns für die Bewahrung der Schöpfung und für die Anliegen der Betroffenen einzusetzen; dies wollen wir auch vor Gott bringen! Wir laden alle Pfarrmitglieder, alle Betroffenen und alle, die mit uns dieses Anliegen teilen, zum gemeinsamen Beten und Singen ein.

Verantwortet wird die Andacht vom Pfarrverband Riedering; Musik: Riederinger Weisenbläser.

Die Veranstalter bitten alle Teilnehmenden um Einhaltung der Abstandsregeln. Der Gottesdienst findet bei jedem Wetter statt. Bitte verantwortungsvoll parken und das letzte Wegstück zu Fuß kommen. Ferner weisen die Veranstalter darauf hin, dass es sich nicht um eine Demonstration handelt, sondern es wird ein Gottesdienst gefeiert.

Bericht und Bild: Tobias Gaiser

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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