Kirche

Am Grab von Seppi Müller, Martl-Bauer von Prien-Stetten

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im Alter von erst 57 Jahren ist plötzlich und unerwartet Josef Müller, Bauer vom Martlhof in Prien-Stetten verstorben. Beim Requiem in der Pfarrkirche „Christkönig“ von Wildenwart würdigte Pater Joshy den Verstorbenen als einen liebenswürdigen, bescheidenen, stets hilfsbereiten und fleißigen Landwirt für den die ihm anvertrauten Tiere und die Natur eine sehr hohe Bedeutung hatten. Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernahmen Mitglieder des Wildenwarter Kirchenchores mit Orgelbegleitung. Auf dem Friedhof erinnerte Vorstand Michael Schlosser vom Trachtenverein „Daxenwinkler“ Atzing daran, dass Sepp Müller sechs Jahre lang der Kinder- und Jugendgruppe sowie 10 Jahre bei den Aktiven mit dabei war. Zudem war er einer von sechs Gründungs-Mitgliedern der Atzinger Goaßlschnalzergruppe, der er 21 Jahre lang aktiv angehörte. Von 1980 bis 1995 unterzog er sich als Mitglied der Atzinger Feuerwehr verschiedenen Leistungsprüfungen. Wie Vorstand Martin Loferer in seinem Nachruf-Dank ausführte, erreichte Sepp Müller dabei  mit Erfolg die Endstufe Gold-Rot. Als Zeichen der Wertschätzung waren der Trachtenverein und die Feuerwehr mit ihren Fahnenabordnungen zugegen und sie legten jeweils einen Kranz nieder. Die Atzinger Goaßlschnalzer legten als Zeichen ihrer Verbundenheit eine Blumenschale am Grab ab.

Sterbefoto: Josef Müller, Martl-Bauer von Prien-Stetten verstarb im Alter von 57 Jahren

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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