Kirche

Am Grab von Karin Rötscher in Bernau

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wenige Tage vor ihrem 75. Geburtstag verstarb Karin Rötscher aus Bernau. Eine große Trauergemeinde gab der gebürtigen und beruflich in ihrer Heimatgemeinde tätigen Bernauerin das letzte Geleit. Pfarrvikar Gottfried Grengel erinnerte beim Requiem in der Pfarrkirche „St. Laurentius“ an die zum Sonnenaufgang erfolgte Sterbestunde und sagte: „Das Leben von Karin Rötscher war trotz einiger Schicksalsschläge stets positiv dem Leben zugewandt, ihre innere Gesinnung entsprach dem Sonnenaufgang und sie hatte einen starken Glauben an Gott“. Tochter Michaela dankte ihrer Mutter im Namen  aller Familienangehörigen für die vorgelebte Familien- und Heimatliebe und auch dafür, dass sie bis zuletzt und auch in Zeiten der Krankheit lebensfroh und stark war. Erste Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber sprach am offenen Grab von einer allseits geschätzten Mitarbeiterin, die 1984 im Haus des Gastes für die Kurverwaltung ihren gemeindlichen Dienst begann und bis zum Eintritt in die Rente im Jahr 2011 im Einwohnermeldeamt mit Fleiß und Freundlichkeit die Gäste- und Bürgerwünsche erfüllte. „Karin Rötscher war lebenslustig, sie war gerne bei den Gemeinde-Ski-Rennen dabei und legendär waren ihre Frühstücks-Planungen am See für ihre Kollegen bevor der Dienst begann“ – so die Bürgermeisterin, die auch namens der Alt-Bürgermeister Lorenz Steindlmüller und Klaus Daiber ihren Dank aussprach. Die Trauerfeierlichkeiten wurden in der Pfarrkirche mit Orgelmusik sowie der Stoana-Stammtisch-Musi in der Trauerhalle und auf dem Friedhof musikalisch gestaltet.

Sterbefoto: Karin Rötscher aus Bernau, verstarb kurz vor dem 75. Geburtstag

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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