Kirche

Am Grab von Georg Astner vom Samerberg

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Überaus groß war die Trauergemeinschaft, die sich in der Kirche St. Peter in Steinkirchen auf dem Samerberg von Georg Astner verabschieden wollte. Der junge „Schorsche“ Astner aus dem Samerberger Ortsteil Schweiber war nach einem tragischen Motorradunfall in Rosenheim im Alter von erst 36 Jahren verstorben.

Bei der Trauerfeier erinnerte Diakon Günter Schmitzberger an das allzu kurze Leben des Verstorbenen sowie an seine hohe Beliebtheit in der Familie, bei seinen Freunden und bei seinen Kollegen. „Warum starb Georg so früh mitten im Leben stehend, was hätten wir nicht noch alles miteinander erleben können?  Warum müssen wir hergeben, was uns so liebenswert und unendlich wertvoll war?  Warum musste Georg genau zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle sein?“ – all diese Fragen der betroffenen Angehörigen und Freunde konnte auch der Diakon nicht mit einer deutlichen Antwort zufriedenstellend lösen, dazu sagte er: „Der Glauben ist eine Beziehung zu Gott, die in solchen Momenten und Situationen aufs Äußerste, bis zum Zerreißen gespannt ist. Deshalb helfen wir uns in dieser traurigen Begebenheit gegenseitig mit folgenden Gedanken: Gut, dass wir alle gekommen sind, denn Gott hat nur unseren Mund, um anderen Trost zu zusprechen, Gott hat nur unsere Füße, um auf den anderen zuzugehen und Gott hat nur unsere Hände, um den anderen zu umarmen“. So können wir den Angehörigen Kraft schenken und ihnen spüren lassen, dass Gott trotzdem da ist. Günter Schmitzberger erinnerte in seinem Nachruf daran, dass Georg Astner ein außergewöhnlich feiner Kerl war, dessen fröhliche und menschliche Art, dessen Lachen, Humor und Unbeschwertheit sowie dessen selbstgemachten Burger, die geselligen Grillabende und die witzigen Ideen für Faschingskostüme unvergesslich sind. An einen Kameraden mit viel Gemeinschaftssinn erinnerten auch die Kollegen der Firma Multitest und vom Veteranenverein Rossholzen-Steinkirchen durch dessen Vorstand Simon Deindl. Für die musikalische Gestaltung der Trauerfeier für Georg Astner sorgten Samerberger Weisenbläser und die Gesangsgruppe Rokiwa.

(Sterbe-)Foto: Georg Astner aus Schweiber-Samerberg, verstarb nach einem Motorradunfall im Alter von 36 Jahren.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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