Kirche

Am Grab der Eheleute Binder in Neubeuern

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Aus der Dorfgemeinschaft von Neuwöhr verstarben innerhalb  eines Tages Frau Elisabeth Binder und Ehemann Günher Binder. Ein Lebensweg, den die beiden 48 Jahre gemeinsam gegangen sind, fand in Liebe vereint, so Pfarrer Christoph Rudolph in seiner Trauerrede, sein geborgenes Ende. Die Zuversicht des Glaubens  möge Ihr Lebensende begleitet haben – so der Geistliche. Beide Verstorbenen waren in den letzten Jahren von Krankheiten gezeichnet. Die aus Tirol stammende Elisabeth Binder fand in jungen Jahren Anstellung in der Gastronomie in Flintsbach, war später als verantwortliche Mitarbeiterin im Handel tätig. Ausgleich und Zufriedenheit gaben ihr die Arbeit mit den Blumen, welche sie liebte. Der aus Nußdorf stammende Günther Binder fand seine Ausbildung in der PWA in Redenfelden. Einge Jahre führten beide gemeinsam die Gaststätte“Schmiedbräu-Keller“, ehe sich Günther Binder in der Branche Verkauf, Betreuung von Automaten selbstständig machte.  Vielen aus den gleichalterigen Jahrgängen dürfte der Verstorbene auch als Musiker in verschieden Tanzkapellen bekannt sein. Die Hinterberger Musikanten begleiteten die Totenfeier mit musikalischen Weisen, welche dem Verstorbenen wichtig waren.

Bericht: Thomas Schwitteck

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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