In Neubeuern gehen Angelika und Martin Fritz heute mit ihren Alapakas spazieren, schließlich wollen die Alpakas auch die Frühlingssonne genießen.
Wie auf den Fotos zu sehen ist, tragen die Alpakas dichte Wolle. Ähnlich wie Schafe müssen sie deshalb regelmäßig geschoren werden. Bei diesen Alpakas steht der nächste “Friseurbesuch” schon in der nächsten Woche an:
Dann kommt die dichte Wolle herunter und die Alpakas sind bereit für den Sommer.
Alpakas gehören zur Familie der Kamele, zählen aber wie die Lamas, Guanakos und Vikunjas zu den Neuweltkamelen und haben keine Höcker.
Als Nutztiere sind sie hauptsächlich in Südamerika, speziell in Peru, von Bedeutung und werden dort seit Jahrtausenden für die Fasergewinnung gehalten und gezüchtet.
In Europa gibt es einen im Vergleich dazu relativ geringen Alpakabestand. Allerdings steigt die Zahl an Tieren und Tierhaltern seit Jahren.
Bis zum Rücken gemessen sind erwachsene Alpakas zwischen 80 und 100 Zentimeter hoch und wiegen etwa 65 bis 80 Kilogramm. Damit sind sie im Durchschnitt deutlich kleiner und leichter als Lamas.
Ihr Fell ist sehr lang, die Haare können bis zu 50 Zentimeter wachsen. Meist ist es einfarbig braun, schwarz oder dunkelgrau, manchmal auch apricot-farben. Einige Tiere sind sogar gescheckt. Sie werden bis zu 20 Jahren alt.
Es sind sehr soziale Tiere. Sie fühlen sich besonders in einer kleinen Herde sicher und geborgen.

Alpakas leben ursprünglich in höheren und deshalb kälteren Regionen als Lamas. Deswegen ist die Unterwolle unter dem langen Fell sehr viel dichter und feiner als bei den Lamas.

In diesem Sommer will Familie Fritz auch Alpaka-Wanderungen anbieten, sofern es die Pandemielage erlaubt. (Anfragen per Mail an: mar.fritz@web.de oder telefonisch unter 08035 99269)

Fotos: Rainer Nitzsche

 

Über den Autor

Rainer Nitzsche

Als Webseiten-Entwickler bin ich für die Gestaltung und den technischen Betrieb dieser Plattform verantwortlich und versuche, die Seite ständig aktuell und zeitgemäß zu halten.

Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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