Corona-Krise

Weitere aktuelle Informationen zur Corona-Krise

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Montag, 30. März:

Renovabis-Recherchepreis Osteuropa verlängert die Bewerbungsfrist – Die Berichterstattung aus Osteuropa stärken: Das ist das Ziel des Recherchepreises Osteuropa. Trotz der Corona-Pandemie wollen die Organisatoren auch in diesem Jahr am Recherchepreis festhalten – in der Hoffnung und im Vertrauen darauf, dass später im Jahr Recherche-Reisen in den Osten Europas wieder möglich sein werden und Berichte über die Situation vor Ort, angesichts der Krise, umso wichtiger sein könnten. Der Preis wird von „Hoffnung für Osteuropa“ und dem katholischen Osteuropahilfswerk Renovabis in Form eines Stipendiums vergeben und soll herausragenden Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion aufwändiger Printreportagen für deutschsprachige Medien ermöglichen. Der Preis ist mit bis zu 7.000 Euro dotiert. Angesichts der aktuellen Situation und den damit verbunden Schwierigkeiten wurde die Bewerbungsfrist bis zum 30. April 2020 verlängert. Nähere Informationen finden Sie unter www.renovabis.de/recherchepreis

Berufsverband Aktionskreis City- und Stadtmarketing Bayern e.V.: Die bayerischen Innenstädte kämpfen bereits seit Jahren um Lebendigkeit und Versorgungsfunktion. Von allen Innenstadtakteuren spürt insbesondere der Handel, was Digitalisierung bedeutet und dass neue Geschäftsmodelle, stationär wie digital, umgesetzt werden müssen. Hier helfen viele staatliche und private Beratungsstellen. Der Wandel führt zu zukunftsgerichteten Lösungen aber auch, und häufig unbeabsichtigt, zu Leerständen in den Städten und Gemeinden des Landes. Die europäische Stadt, wie wir sie kennen, mit einem starken Zentrum und einer guten Erreichbarkeit über kurze Wege gibt es zudem aufgrund verfehlter Stadtentwicklungspolitik mancherorts nicht mehr. Die Pandemie, die durch das Virus Convid 19 verursacht wird, gefährdet die Gesundheit der Menschen massiv und ganz direkt, sehr massiv aber auch unsere Wirtschaft und in besonderem Maße die häufig schon kränkelnden innerstädtischen Strukturen. Die ohne jeden Zweifel richtigen derzeit geltenden Allgemeinverfügungen, Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen führen allerdings derzeit zu toten Innenstädten.

 Was ist zu tun?

Die Innenstadtakteure, Künstler, Gastronomen, Immobilieneigentümer und natürlich der Handel brauchen heute Soforthilfen in Milliardenhöhe, vereinfachte Möglichkeiten Kurzarbeit zu beantragen. Vermieter von Handelsflächen sollten sich in Abstimmung mit ihren Mietern kulant zeigen und mit Augenmaß agieren.

 Was brauchen die Innenstädte nach der Krise?

Um das Desaster nach der Corona-Krise ein wenig aufzufangen, fordert der Berufsverband der bayerischen Citymanager AKCS e.V. und damit der Hüter florierender Innenstädte in Bayern endlich und in dieser Situation ganz besonders:

  • Die verkaufsoffenen „Marktsonntage“, die den derzeitigen Sonderregelungen zum Opfer fallen, müssen nachgeholt werden können. Generell muss bei allen vier möglichen verkaufsoffenen Sonntagen sowohl der Anlassbezug als auch die Einschränkung des räumlichen Geltungsbereiches fallen! Und das bedeutet auch: Mitarbeiter schützen, wie der Handel das ohnehin schon tut, und dennoch an Sonntagen mit besonders vergüteten Leistungen öffnen.
  • Unter der Woche sind sogenannte „Shopping-Nächte“ sehr beliebt. Die bayerischen Kommunen müssen die Möglichkeit bekommen, bis zu vier dieser Erlebnisabende für die ganze Familie ohne notwendigen umfassenden Rahmen kultureller Veranstaltungen pro Jahr veranstalten zu können, und bitte auch landesweit einheitlich!
  • Derzeit gibt es für Unternehmen vielfältige Wege, Fördermittel und Kredite zu beantragen. Das muss auch für die „Wiederbelebung“ unserer Innenstädte und für Citymanagementorganisationen gelten, die in der Mehrzahl als Vereine organisiert sind.
  • Endlich ein klares bayerisches „Ladenöffnungsgesetz“! Wir fordern Lösungen für die rechtssichere und landesweit einheitliche Regelung der verkaufsoffenen „Marktsonntage“ und verlängerten Öffnungszeiten unter der Woche, sogenannten „Einkaufsnächten“.

Das Leben muss nach der Krise wieder zurück in die Innenstadt geholt werden. Die City- und Stadtmarketingorganisationen Bayerns können das und werden das mit ihrer ausgeprägten Kompetenz leisten, wenn die insbesondere rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen.

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Bürgertelefon der Stadt Rosenheim. Nachdem der im Rahmen der Corona-Krise vom Freistaat Bayern ausgerufene Katastrophenfall nach wie vor andauert hält die Stadt Rosenheim ihr Bürgertelefon bis auf Weiteres von Montag bis Freitag, 8 – 16 Uhr aufrecht. Am Samstag steht das städtische Bürgertelefon den Bürgerinnen und Bürgern von 8 – 12 Uhr zur Verfügung. Am Sonntag ist das Bürgertelefon nicht besetzt. Das Bürgertelefon der Stadt Rosenheim ist unter der Rufnummer 08031/365 8 365 erreichbar. Auch der Landkreis Rosenheim hat seit langem ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist zu den gleichen Zeiten unter der Rufnummer 08031/392 5555 erreichbar.

BR extra mit Ministerpräsident Söder – Am Dienstag, 31.3., 19 Uhr im BR Fernsehen: Die Bayerische Staatsregierung hat die Ausgangbeschränkungen wegen des Coronavirus bis zum 19.4.2020 verlängert. Welche Wirkungen haben sie bislang erzielt? Wie ist die Lage in den bayerischen Krankenhäusern? Wann werden ausreichend Schutzmasken geliefert? Welchen Schaden nehmen die bayerischen Betriebe? Und kommt die staatliche Unterstützung dort schon an, wo sie dringend gebraucht wird? Diese und weitere Fragen stellt BR-Chefredakteur Christian Nitsche dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder in einem BR extra am Dienstag, den 31. März 2020 von 19.00 bis 19.30 Uhr. Die Sendung wird live im BR Fernsehen übertragen, ebenso auf der Informationswelle B5 aktuell und dem Onlineangebot BR24 in Web, App und Social Media.

Münchner Kultur GmbH informiert: „Am Samstag, den 25. April 2020 sollte die 21. Lange Nacht der Musik stattfinden. Die bisherigen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung bzgl. des Coronavirus  betreffen aktuell  den Zeitraum bis einschließlich 19. April 2020. Es ist davon auszugehen, dass auch im unmittelbaren Zeitraum danach keine Großveranstaltungen stattfinden können. Von daher haben wir im Sinne der Planungssicherheit und zum Schutz für unsere Partner*innen wie Besucher*innen die Entscheidung getroffen, Die Lange Nacht der Musik für dieses Jahr abzusagen. Eine Verschiebung in den Herbst ist aufgrund des langen Vorlaufs der Veranstaltung und des dichten Terminkalenders  Münchens nicht möglich. Wir möchten uns auf die kommende Musiknacht konzentrieren und hoffen auf ein fröhliches, ausgelassenes Livemusikfest am 8. Mai 2021.“

Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz: Corona macht auch vor dem Immateriellen Kulturerbe nicht halt. Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir den Zwiefachentag „Dou setz ma uns nieder…“ – Die Oberpfalz und ihre Zwiefachen, der am 18. April in Berching Station machen sollte, leider verschieben.Dies gilt natürlich auch für die Eröffnung der Abendveranstaltung um 19 Uhr, zu der Sie von Herrn Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler und Herrn Bürgermeister Ludwig Eisenreich eingeladen wurden. Glücklicherweise konnten wir mit der Stadt Berching bereits einen Nachholtermin vereinbaren. Da zu erwarten ist, dass viele Veranstaltungen in den Herbst verlegt werden, und wir der Meinung sind, dass zunächst die Veranstalter, die jetzt ums finanzielle Überleben kämpfen müssen, zum Zug kommen sollten, holen wir den Zwiefachentag erst im nächsten Jahr nach. Neuer Termin für „Dou setz ma uns nieder… – Die Oberpfalz und ihre Zwiefachen ist der 24. April 2021.

 Verband der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut: Aufgrund der aktuellen Situation in unserem Bundesland und nach Absprache mit dem Bürgermeister der Gemeinde St. Wolfgang, Herrn Franz Eisl sowie den Verantwortlichen des Festausschusses möchte ich mit meinem Schreiben kundtun, dass wir unser 100jähriges Jubiläum von 16.-17.Mai 2020 verschieben werden. Diesen Schritt sehen wir als Verband nötig, um die Teilnehmer/Innen und alle, die das Fest besuchen wollten, zu schützen. Dennoch möchten wir dieses Jubiläum im Jahr 2021 nachholen. Derzeit steht aber noch kein Datum fest. Diesen neuen Termin werden wir Euch zeitgerecht mitteilen und bitten Euch auch dann wieder dabei zu sein. In der Hoffnung, dass sich die allgemeine Lage bald stabilisiert, verbleibe ich mit unserem trachtlerischen Gruß „Frisch auf“  und „bleibt‘s gesund“ – Obmann Stv. Kons. Elfriede Schweikardt.

Regierung von Oberbayern – Corona-Krisendienst: Telefon 0180 / 655 3000: Der Krisendienst Psychiatrie steht allen Menschen, die durch die Corona-Krise in eine psychische Notlage geraten, mit Rat und Tat zur Seite. Die Leitstelle des Krisendienstes Psychiatrie ist täglich rund um die Uhr erreichbar.

Derzeit erreichen den Krisendienst durchschnittlich rund 133 Anrufe pro Tag. „Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen haben unsere Krisengespräche und die Einsätze der aufsuchenden Teams zunehmend Ängste rund um das Coronavirus zum Inhalt“, schildert die Psychiaterin Dr. Petra Brandmaier, stellvertretende ärztliche Leitung der Leitstelle. In Zusammenhang mit besonderen Anlässen steigen die Anrufe stark an. Dies war beispielsweise unmittelbar nach der Verkündung der Ausgangsbeschränkungen der Fall. „Da haben den Krisendienst 184 Anrufe erreicht, es gab also einen deutlichen Anstieg“, schildert Dr. Brandmaier. „Dafür sind wir gut gerüstet, ein Notfallplan ist erstellt und unsere sehr motivierten Mitarbeitenden stehen mit telefonischer und bei dringlichen Notlagen auch mit aufsuchender Hilfe zur Verfügung.“ Wenn die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen länger andauern, rechne die Leitstelle mit einer weiteren Zunahme der Anrufe. Durch die aktuelle Lage verstärken sich seelische Notlagen nicht nur bei Menschen, die bereits wegen entsprechender Erkrankungen in Behandlung sind. Auch Personen ohne begleitende andere psychosoziale Belastungen oder psychiatrische Erkrankungen erleben die derzeitige Situation als extrem belastend. „Meist bringt ein sortierendes Gespräch mit uns eine gute Entlastung“, erklärt Dr. Brandmaier. „Wir hören zu, fragen nach und klären mit den Anrufenden gemeinsam die Situation.“ In selteneren Fällen, in denen das Gespräch nicht ausreicht, bietet die Leitstelle weiterführende Hilfen bei den Netzwerkpartnern an – unter anderem mobile Kriseneinsätze und Gesprächstermine bei regionalen Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDi). Kriseneinsätze werden teilweise im Freien durchgeführt, um das Team und die Klienten zu schützen. Auch die persönlichen Beratungen in den SpDi sind ein wichtiger Baustein der Krisenhilfe bei akuten seelischen Notlagen. „Selbstverständlich werden überall die geltenden Hygienevorschriften eingehalten“, versichert Dr. Brandmaier.

Der Bezirk Oberbayern finanziert den Krisendienst Psychiatrie mit rund 7,4 Millionen Euro pro Jahr. Damit Ängste und Sorgen, die die Corona-Krise hervorrufen kann, nicht überhandnehmen, rät auch Bezirkstagspräsident Josef Mederer folgende allgemeingültige Empfehlungen zu beherzigen:

  1. Dringende Beachtung der aktuell gültigen Regeln
  2. Bewegung und Sport wie erlaubt
  3. Beibehaltung einer Tagesstruktur oder entsprechende Planung einer angepassten Tagesstruktur
  4. Soziale Kontakte aufrechterhalten mit den aktuellen Möglichkeiten (Telefon, Internet)
  5. Vernünftiges Informationsverhalten, nicht ständige Beschäftigung mit dem Thema Corona

Sonntag, 29. März:

COVID-19-Lagebericht – vom Landratsamt Rosenheim: Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 28.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 873 Fälle von COVID-19 gemeldet. Es werden seit zwei Tagen etwas weniger Fälle pro Tag gemeldet. Um einen Trend abzulesen, ist es allerdings derzeit noch zu früh. Bisher sind sieben Personen an der Erkrankung gestorben. Im Moment werden 31 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt. Die Zahl an Intensivbetten in Stadt und Landkreis Rosenheim wird aufgestockt. Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Es sollten insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnsstörungen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

Aus aktuellem Anlass informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml über die neuesten Entwicklungen zur Coronavirus-Infektion in Bayern im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag, 30. März 2020, um 12.30 Uhr. Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen auf Facebook, YouTube und Instagram unter „bayern.de“ sowie auf www.bayern.de (http://www.bayern.de) . Auch das Bayerische Fernsehen berichtet live.

Samstag, 28. März:

Stadt und Landkreis Rosenheim suchen dringend Pflegepersonal – Für den Dienst in den RoMed-Kliniken bzw. in Pflege- und Altenheimen suchen Stadt und Landkreis Rosenheim kurzfristig und dringend Pflegepersonal. Auch Lösungen in Teilzeit sind möglich. Ein Teil der Pflegekräfte in den Alten- und Pflegeheimen kann auch in infektiösen Bereichen eingesetzt werden. Die Bereitstellung von Schutzkleidung ist hier sichergestellt. Interessierte Frauen und Männer melden sich per E-Mail unter pflegehilfe@kfv-rosenheim.de. Wichtige Angaben wären die persönlichen beruflichen Voraussetzungen sowie ab wann sie zur Verfügung stehen. Die RoMed-Kliniken suchen Unterstützung für ihre Pflegekräfte und Ärzte. Melden können sich hier Personen, die Erfahrung oder eine Ausbildung in der Pflege oder als medizinische Assistenz haben oder Medizin studieren oder ein Praktikum in der Alten- oder Krankenpflege (z.B. freiwilliges soziales Jahr) absolviert haben. Die RoMed Kliniken bieten einen auf bis zu drei Monate befristeten Arbeitsvertrag und eine Bezahlung entsprechend der Erfahrung bzw. Qualifikation im Rahmen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. Interessierte melden sich hier per E-Mail unter pflegedirektion@ro-med.de.

Freitag, 27. März:

Stadt Rosenheim – Lieferservice: Das städtische Sozialamt bietet ab sofort einen Lebensmittel-Lieferservice für Seniorinnen und Senioren und Personen mit Risikoerkrankungen an. „Wir wollen insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern während der aktuellen Ausgangsbeschränkungen helfen und sie beim Einkauf der wichtigsten Lebensmittel oder mit einer Besorgungsfahrt zur Apotheke unterstützen“, so Sozialamtsleiter Christian Meixner. Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei Fr. Rastinger-Daburger von der Sozialen Stadt Rosenheim unter der Telefonnummer 365 2122 melden.

Stadt Rosenheim – Parkanlagen: Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) hat in ihrer heutigen Sitzung (27.03.2020) als eine weitere Maßnahme zur Verminderung der Ausbreitung des Corona-Virus beschlossen, dass sämtliche städtischen Parkanlagen bis auf weiteres gesperrt werden. „Diese Maßnahme ist notwendig, um das sog. ‚Social Distancing‘ als eigentliches Ziel der vom Freistaat Bayern verhängten Ausgangsbeschränkungen durchsetzen zu helfen. Wir mussten leider feststellen, dass zahlreiche Menschen Freizeitaktivitäten zunehmend in die städtischen Parkanlagen verlegt und sich quasi häuslich auf den Parkbänken niedergelassen haben. Dies widerspricht der Zielsetzung, im Interesse der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger soziale Kontakte außerhalb des eigenen engeren familiären Umfelds auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. Auch wenn wir wissen, dass wir damit gerade bei dem jetzt schöneren Wetter wahrscheinlich etliche Menschen verärgern, sind wir zu diesem Schritt leider gezwungen“, so Rosenheims Stadtbrandrat und FüGK-Leiter Hans Meyrl. Die Sperrungen sollen noch heute (27.03.2020) eingerichtet werden. Sie gelten zunächst auf unbestimmte

Bayerische Staatskanzlei: Am vergangenen Dienstag kündigte Ministerpräsident Dr. Markus Söder an, ein Dreiergremium werde die derzeit notwendigen, aber einschneidenden Maßnahmen in der Corona-Krise überwachen und prüfen – heute fand das Auftakttreffen mit dem Leiter des Katastrophenstabes, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, in der Staatskanzlei statt. Die ehemalige evangelische Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler sowie die ehemaligen Präsidenten der Oberlandesgerichte Nürnberg bzw. Bamberg, Dr. Christoph Strötz und Clemens Lückemann, bilden den Dreierrat Grundrechtsschutz. Aufgabe des Beratergremiums ist es, die Staatsregierung zu unterstützen, den bestmöglichen Ausgleich zwischen effektivem Infektionsschutz und geringstmöglichen Freiheitsbeschränkungen zu finden. Der Dreierrat Grundrechtsschutz wird fortan regelmäßig tagen und sich mit der Staatsregierung austauschen.

Staatsminister Dr. Florian Herrmann: „Grundrechtsschutz hat auch in diesen Zeiten höchste Priorität. Das Monitoring ist sinnvoll, um umfassend zu bewerten, inwieweit die getroffenen Maßnahmen juristisch und ethisch mit unserem Rechtsstaat in Einklang zu bringen sind. Diese Transparenz ist unabdingbar, gerade für die Akzeptanz in der Bevölkerung.“

Rosenheim. Der Rosenheimer Stadtrat hat entschieden, bis zum Ende der Legislaturperiode nicht mehr in voller Besetzung zu tagen. Es wurde ein sog. Pandemie-Rat bestellt, der alle Befugnisse eines Ferienausschusses hat.Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage durch das Corona-Virus hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration mit Schreiben vom 20.03.2020 ergänzend zur Allgemeinverfügung durch das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege vom 16.03.2020 empfohlen, bis zur Ende der Wahlperiode am 30.04.2020 einen Ferienausschuss zu berufen. Dadurch soll der Geschäftsgang der Kommunen nicht gefährdet, aber gleichzeitig der Schutz vor weiterer Verbreitung des neuartigen Corona-Virus maximal gewährleistet werden. Dieser Empfehlung ist der Rosenheimer Stadtrat nachgekommen und hat einen mit allen Befugnissen des Ferienausschusses ausgestatteten Pandemie-Rat bis zum Ende der Legislaturperiode bestellt. Die Zuständigkeit des Pandemie-Rats beginnt am 01.04.2020 und endet am 30.04.2020. Die Sitzungen finden am 01.04.2020, und am 29.04.2020 statt und erledigen alle Aufgaben des Stadtrates und seiner sonstigen Ausschüsse. Die Tagesordnungspunkte werden auf das Notwendigste beschränkt. Lediglich unverzichtbare und unaufschiebbare Entscheidungen werden in dieser Zeit getroffen. Alle weiteren Entscheidungen, Bekanntgaben und Sachstandsberichte werden bis zur Entspannung der Lage vertagt.

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Die Caritas weitet ihre Unterstützung im Kampf gegen die Corona-Pandemie aus. Spezifische Corona-Hilfsprojekte im Libanon und Burundi sind angelaufen, um bestehende Gesundheits- und Versorgungsstrukturen in den Ländern für einen massiven Ausbruch der Epidemie zu wappnen. „Wir müssen mit unseren Mitteln dafür sorgen, dass sich die Menschen auf eine Epidemie bestmöglich vorbereiten. Dafür müssen wir jedes unserer Projekte überprüfen, um sie – wenn möglich – mit Corona-Komponenten zu ergänzen“, erläutert Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Das Hilfswerk des Deutschen Caritas-Verbandes hat bereits in der vergangenen Woche eine erste Corona-Hilfsmaßnahme mit 50.000 Euro für Jordanien eingeleitet. Sie soll die Arbeit von zwölf Gesundheitszentren sichern.  Der gleiche Betrag steht nun auch für ein Projekt im Libanon bereit. Das Land, das bereits in einer tiefen wirtschaftlichen Krise steckt, hat mit der heraufziehenden Viruskrise eine landesweite Ausgangssperre erlassen, was die Arbeitslosigkeit drastisch erhöhte. Zudem hat die Regierung den medizinischen Notstand ausgerufen. Ein Ausbruch der Corona-Epidemie hätte für das Land fatale Folgen. Das Projekt der Caritas soll nun besonders bedürftige Menschen mit Geldleistungen unterstützten, ihre medizinische Behandlung und Versorgung mit Medikamente gewährleisten, sowie Arbeitslose mit Lebensmittelpaketen versorgen. Das Projekt in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis, hilft einer Partnerorganisation von Caritas international, sich auf einen Corona-Ausbruch vorzubereiten. Die Mittel von 35.000 Euro dienen dazu, Corona-Schutzausrüstung und Hygienemaßnahmen für Gesundheitsstationen zu finanzieren, in denen HIV-Infizierte bereits behandelt werden. „Diese Menschen gehören zu den Risikogruppen und benötigen daher besondere Schutzmaßnahmen, die wir somit sicherstellen können“, erklärt Oliver Müller.  Um die Corona-Krise zu bewältigen, braucht es jetzt eine weltweite Zusammenarbeit. „Solidarität ist geboten, nicht nationaler Eigensinn“, appelliert Oliver Müller, der damit an die Forderung von UN-Generalsekretär Antonio Guterres anknüpft, Kampfhandlungen weltweit zu beenden, um die Seuche zu bekämpfen. Das meint nicht nur reale militärische Gewalt, sondern zielt auch auf Auseinandersetzungen unter den Ländern, die mit wirtschaftlichen Mitteln geführt werden. „Man sollte darüber nachdenken, Sanktionen gegen manche Länder vorübergehend aufzuheben, damit sich diese auf die Corona-Epidemie überhaupt vorbereiten können. Es geht hier nicht mehr um politische Vormachtstellung, sondern schlicht um Menschenleben.“

Für die weltweite Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus ruft Caritas international zu Spenden auf:

Caritas international, Freiburg
Stichwort: „Corona-Hilfe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02,
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,
BIC: BFSWDE33KRL
oder online unter: https://www.caritas-international.de/spenden/

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
Evangelische Bank eG
BIC GENODEF1EK1
oder online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

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Ordnungsamt der Stadt Rosenheim: Im Zusammenhang mit den Allgemeinverfügungen von Stadt und Landkreis Rosenheim zur vierzehntägigen Quarantäne von sog. Kontaktpersonen erkrankter Corona-Patienten teilt das Ordnungsamt der Stadt Rosenheim mit: „Auf schriftliche Anfrage können betroffene Arbeitnehmer mit Wohnsitz in der Stadt Rosenheim als Nachweis für den Arbeitgeber eine Bestätigung über die angeordnete Quarantäne als Nachweis erhalten. Die Bestätigung kann alternativ auch von Arbeitgebern angefordert werden, wenn sie die Zustimmung des jeweiligen Arbeitnehmers vorlegen können. Entsprechende Anfragen können Betroffene oder deren Arbeitgeber direkt an das städtische Ordnungsamt richten“, so Amtsleiter Oliver Horner.

Donnerstag, 26. März:

Landeskomitee der Katholiken: Steuerpflichtige Gläubige in Notfällen entlasten. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern ruft die bayerischen Diözesen angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs während der Coronakrise zu Flexibilität bei der Erhebung der Kirchensteuer auf. „Die katholische Kirche ist einerseits auf die Kirchensteuer als Hauptfinanzierungsquelle ihrer pastoralen und gesellschaftlichen Aufgaben dringend angewiesen. Gleichzeitig muss die Kirche ihren Reden von Solidarität und Gerechtigkeit auch Taten folgen lassen und sollte steuerpflichtige Gläubige nicht überproportional zur Zahlung heranziehen“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des katholischen Laiengremiums. Insbesondere bei Abfindungszahlungen im Zuge eines Arbeitsplatzverlustes oder bei Lohneinbußen durch Kurzarbeit solle die Kirchensteuer individuell bemessen werden. Die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus führten dazu, „dass etliche Branchen erhebliche Einbußen erleiden und damit einzelne Betriebe ihre Produktion einstellen und schließen müssen“, so die Stellungnahme. Das wiederum führe zu wirtschaftlicher Unsicherheit und zunehmend auch zu Arbeitslosigkeit. Im Falle des Abbaus von Arbeitsplätzen sähen Tarifverträge oder Sozialpläne Abfindungszahlungen für Arbeitskräfte vor, die ihren Arbeitsplatz verlieren. „Die Regelungen in solchen Notfällen sind aus Sicht der katholischen Soziallehre nur zu begrüßen“, schreiben die katholischen Laien. Allerdings führten diese einmaligen Abfindungszahlungen, die bis zu zwei Jahresgehälter betragen können, aufgrund der geltenden Steuerprogression „nicht nur zu einer absolut, sondern auch zu einer relativ höheren Lohn- und Einkommenssteuer, und in der Folge für die steuerpflichtigen Gläubigen auch zu einer absolut und relativ höheren Kirchensteuer“. Zudem zeige die aktuelle Krise, dass zahlreiche Beschäftigte durch Kurzarbeit Lohneinbußen hinnehmen müssen. „Aktuell steht ihnen damit weniger Einkommen zur Verfügung, sie müssen aber womöglich für das vergangene Jahr noch höhere Kirchensteuerzahlungen leisten“, gibt das Laiengremium zu bedenken. Das Landeskomitee ersucht deshalb die sieben bayerischen Diözesanbischöfe, durch die jeweiligen diözesanen Kirchensteuerämter als Vollzugsbehörden der gemeinschaftlichen Steuerverbände für Kirchensteuerzahler die Möglichkeit zu prüfen, die Steuer über mehrere Jahre verteilt zu zahlen (Stundung) oder die durch die steuerliche Progression auch relativ höhere Kirchensteuer abweichend festsetzen zu lassen. Aus Gründen der Gerechtigkeit und mit Blick auf die gemeinschaftlichen Aufgaben, die durch das Kirchensteueraufkommen erfüllt werden, werde allerdings „ein vollständiger Erlass nur in Ausnahmefällen in Frage kommen“. (hs)

Landratsamt Rosenheim: Kfz-Zulassungen nur noch in Ausnahmefällen – Aufgrund der aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen hat das Landratsamt Rosenheim alle Zulassungsstellen geschlossen. Einzige Ausnahme ist die Zulassungsstelle des Landkreises in Rosenheim, in der noch vorab vereinbarte Termine erledigt werden können. Allerdings werden nur dringend notwendige Zulassungen vorgenommen, beispielsweise für eine Pflegekraft oder einen Polizeibeamten. Um die Dringlichkeit im Einzelfall prüfen zu können, sind Terminvereinbarungen nur telefonisch oder schriftlich möglich. Online-Termine über die Homepage des Landkreises werden nicht mehr vergeben.

Auf Initiative von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber wird die bayerische „Corona-Soforthilfe“ ausgeweitet. Nun können auch für nichtlandwirtschaftliche Unternehmenszweige wie Urlaub auf dem Bauernhof oder Angebote zur Gemeinschaftsverpflegung Anträge gestellt werden. Ministerin Kaniber: „Damit wird das Hilfspaket der Staatsregierung rund. Denn diese Nebenbetriebe können im Einzelfall genauso betroffen sein wie Hotels und Gaststätten.“ Auch sie dürfen keine Touristen mehr als Gäste aufnehmen. Und bei Direktvermarktern und Caterern, die nun mehrere Wochen ihre Klientel wie Kitas und Schulen nicht mehr beliefern können, könnte es ebenfalls zu Liquiditätsengpässen kommen, so Kaniber. Für solche Fälle besteht nun die Möglichkeit, Sofortgeld zu beantragen. Die Antragstellung auf Soforthilfe ist mit dem entsprechenden Formblatt bei der zuständigen Bezirksregierung zu stellen. Die Hilfe reichen von 5.000 Euro bei fünf Beschäftigten bis zu 7.500 Euro bei zehn Beschäftigten. Auch die Bundesregierung hat am 23. März 2020 nach bayerischem Muster eine „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“ beschlossen. Diese müsse dann auch landwirtschaftlichen Betrieben offenstehen, fordert die Ministerin. Für coronabedingte Liquiditätsengpässe in der Landwirtschaft sollen neben den Kreditangeboten der Landwirtschaftlichen Rentenbank zusätzlich Soforthilfen des Bundes bereitstehen. Bayern plant, auch dieses Soforthilfeprogramm des Bundes wie schon das Bayerische Soforthilfeprogramm über die Regierungen, abzuwickeln. Für das Bundesprogramm müssen die Beteiligungsmöglichkeit der Landwirtschaft sowie die genauen Umsetzungsvorgaben zwischen Bund und Ländern noch ausgearbeitet werden. Der Zeitpunkt für eine Antragstellung ist derzeit noch nicht bekannt.

Corona-Krise: Bürgertelefon der Stadt Rosenheim weiter in Betrieb

Das städtische Bürgertelefon unter der Rufnummer 08031 – 365 8 365 ist heute, Donnerstag, 26. März und morgen, Freitag, 27. März 2020 jeweils von 8 – 16 Uhr in Betrieb. Am Samstag, 28. März und am Sonntag, 29. März 2020 ist das Bürgertelefon jeweils von 8 – 12 Uhr besetzt.

Dienstag, 24. März:

Der Dorfladen in Sachrang informiert:
Zusammenhalten heißt auch „Hand in Hand“ arbeiten! Ihr Sachranger Dorfladen hat die Waren des täglichen Bedarfs wie gewohnt ausreichend im Sortiment und wird regelmäßig beliefert. Engpässe gibt es kaum bzw. nur sehr kurzfristig. Die regionalen Waren unserer Tiroler Nachbarn vom Niederndorferberg • Sennerei Hatzenstädt • Hinterschachnerhof und • Mittertrey erhalten Sie wie gewohnt im Dorfladen.
Bestellungen für Fleischwaren von der Metzgerei Angermann können zum nächsten Werktag geliefert werden. Unsere Mitarbeiter/innen beachten sehr genau die notwendigen Hygienemaßnahmen. Kunden, die unseren Laden betreten desinfizieren sich die Hände und halten Abstand. Wir bitten unsere Kunden aber zu unser aller Schutz: nutzen Sie stärker unseren Lieferservice! Sie erreichen uns per Telefon 08057 9045123, per Fax 08057 9045124, per Mail info@der-sachranger.de oder per Brief in den Briefkasten rechts vom Eingang „Hand in Hand“ unterstützen uns beim Liefern auch viele Sachranger Bürger. So können wir Ihnen zu der Bestellung im Dorfladen auch die warme Mahlzeit liefern, die Sie in den Gaststätten Sachrangs bestellen und nicht selbst holen können – ob Pizza, das Nudelgericht oder die Fleischmahlzeit (bitte keine Fischgerichte).
Wir halten zusammen und so sichern wir alle gemeinsam unser Leben in Sachrang. Bleiben sie gesund!

Landkreis Rosenheim erließ Allgemeinverfügung zu Kontaktpersonen der Kategorie I

Personen, die direkten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Patienten hatten, müssen 14 Tage in häusliche Quarantäne. Der Landkreis Rosenheim erließ heute (24.03.20) eine entsprechende Allgemeinverfügung, die am 25. März in Kraft tritt. Die Allgemeinverfügung des Landkreises entlastet das Team des Staatlichen Gesundheitsamtes, weil eine telefonische oder schriftliche Anhörung von Kontaktpersonen der Kategorie I nicht mehr notwendig ist. Konkret heißt das, für Personen, die durch das Staatliche Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie I ermittelt sind, wird für einen Zeitraum von 14 Tagen eine so genannte häusliche Quarantäne angeordnet. Die Absonderung beginnt mit dem letzten Kontakt zum bestätigten SARS-CoV-2-Fall. Sollten sich innerhalb dieser 14-tägigen Quarantänezeit Erkrankungssymptome wie Husten, Schnupfen, Fieber, Kurzatmigkeit, Muskel-, Gelenk-, Kopf- oder Halsschmerzen entwickeln, verlängert sich die Quarantäne um weitere 14 Tage, beginnend ab dem ersten Tag des Auftretens der Erkrankungssymptome. Diese Anordnung endet nach Ablauf dieser 14 Tage aber nur, wenn die Kontaktperson 48 Stunden vor Ablauf der Quarantänezeit symptomfrei ist. Sollte dies nicht der Fall sein, verlängert sich die Quarantänezeit so lange, bis die Person 48 Stunden symptomfrei ist. In dieser Zeit darf die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen werden. Lediglich der Aufenthalt im Garten oder auf dem Balkon ist gestattet. Der Besuch von Personen, die nicht dem Haushalt angehören, ist untersagt.

Wer Kontaktperson der Kategorie I ist, hat das Robert-Koch-Institut festgelegt. Dies sind:

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Personen die aerosolbildenden Maßnahmen ausgesetzt sind
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege odermedizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.

Der Wirtschaftsbeirat der Union e.V. informiert: „Staat und Gesellschaft leben von der Realwirtschaft“ – so Präsidentin Prof. Dr. Angelika Niebler in ihrem aktuellen Video-Statement. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen die Unternehmen in unserem Land vor eine Herausforderung, wie wir sie bisher nicht gekannt und nicht geahnt haben. Angelika Niebler setzt sich aus ihrem Home-Office dafür ein, dass die zugesagten Liquiditätshilfen schnell und unbürokratisch bei den Betrieben ankommen. Sie plädiert, bereits jetzt den Rahmen dafür zu schaffen, dass die Unternehmen nach dem Lockdown schnell wieder durchstarten und alle Selbstheilungskräfte mobilisieren können.  Im Einzelnen darf ich Sie auf das Video-Statement unserer Präsidentin in ganzer Länge verweisen: https://youtu.be/XQPjG7GpgBg

Präsidentin Niebler bittet zudem, den Spendenaufruf von Prof. Dr. Hans-Werner Sinn zu unterstützen: https://www.wbu.de/media/news/medienservice/pressemitteilungen_positionen/20200324_CoronaHilfeItalien_Sinn.pdf

 

Deutschlands Restaurants und Hotels fordern ein Corona-Nothilfeprogramm für das Gastgewerbe. „Die bislang von der Bundesregierung vorgesehenen Rettungsmaßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind entweder für sehr große Unternehmen oder sehr kleine Wirtschaftseinheiten konzipiert und tragen den Besonderheiten im mittelständisch geprägten Gastgewerbe nicht hinreichend Rechnung. Wir befürchten daher, dass die Hilfen in unserer Branche nicht greifen werden“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), und mahnt Nachbesserungen an. „Wir haben uns daher am Dienstag mit einem gemeinsamen Brief an die Bundeskanzlerin und die zuständigen Bundesminister gewandt, damit die Zielsetzung der Bundesregierung, kein Unternehmen und kein Job solle in der Krise verloren gehen, auch für unsere besonders betroffene Branche gilt“, ergänzt Otto Lindner, Vorsit-zender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

Aus Sicht von DEHOGA und IHA muss bei den folgenden Maßnahmen im Sinne eines gastgewerblichen Nothilfeprogramms dringend nachgebessert werden:

1. Der Entwurf der vertragsrechtlichen Regelungen aus Anlass der COVID-19-Pandemie sieht eine Aussetzung der Pflicht zur Zahlung von Mieten und Pachten vor. Das ist aber lediglich eine Stundung und hilft den Unternehmen in Hotellerie und Gastronomie nicht, da anders als in fast allen Wirtschaftsbereichen Umsätze im Gastgewerbe nicht nachgeholt werden können. Deshalb sollte im Gesetz eine explizite Formulierung dahingehend aufgenommen werden, dass bei einem Wegfall der Geschäftsgrundlage für Pacht- und Mietverhältnisse ein angemessener Interessenausgleich zwischen den Parteien zu suchen ist, z.B. eine hälftige Lastenteilung.

2. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sollte ausdrücklich auch Unter-nehmen mit weniger als 43 Millionen Euro Bilanzsumme, 50 Millionen Euro Umsatz und weniger als 249 Arbeitnehmer zugänglich sein. Er sollte zur Stabilisierung der Vertragsverhältnisse explizit auch für die Abdeckung von Miet- und Pachtzahlungen in Form verlorener Zuschüsse of-fenstehen.

3. Die über die Hausbanken konstruierten Liquiditätshilfemaßnahmen von Bund und Ländern drohen bei einer Vielzahl der gastgewerblichen Betriebe aufgrund der Bearbeitungsengpässe der Banken, der Pflicht zur Prüfung der Fortführungsaussichten und des schlechten allgemeinen Branchenratings nicht zu wirken. Es müssen daher die bankenaufsichtsrechtlichen Regeln (Basel I – III) temporär ausgesetzt werden und eine staatliche Haftungsfreistellung von nahezu 100 Prozent vorgesehen werden. Das EU-Beihilferecht ist insofern noch einmal kurzfristig anzupassen.

4. Den erheblichen Folgen der Engpässe in der Bearbeitung der Anträge auf Kurzarbeitergeld auf die massiv angespannte Liquidität gastgewerblicher Unternehmen sollten umgehend durch die Gewährleistung unbürokratischer Abschlagszahlungen schon Ende März/Anfang April entgegengewirkt werden. Das wäre ein effektiver Beitrag zur Schadensbegrenzung. Eine Einbeziehung der Auszubildenden in das Kurzarbeitergeld vom ersten Tag an sollte schnell und pragmatisch ermöglicht werden. Auch angesichts des erheblichen kurzfristigen Arbeitskräftebedarfs anderer Branchen, wie z.B. dem Einzelhandel und der Landwirtschaft, sollte unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine anrechnungsfreie Nebentätigkeit trotz Kurzarbeitergeldbezug pauschal zwecks Nothilfe gestattet werden.

5. Die Bundesregierung sollte eine Klarstellung im Infektionsschutzgesetz vornehmen, dass bei Vorliegen einer Allgemeinverfügung zur Schließung von Betrieben oder erheblichen Einschränkung deren Geschäftsbetriebs ein Schadensersatzanspruch (mit Rückwirkung) zusteht.

„Ohne diese Korrekturen drohen gastgewerbliche Betriebe, insbesondere mit mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, durch das Raster der staatlichen Hilfsprogramme zu fallen. Auch mit Blick auf die Kleinstunternehmen und die vorgesehenen Sofortmaßnahmen sind wir skeptisch, ob diese ausreichend sind. Die von uns vorgeschlagenen Nachbesserungen müssen daher noch im Laufe dieser Woche unbedingt auf den Weg gebracht werden, um irreparablen Schaden von den Unternehmern und Beschäftigten in Hotellerie in Gastronomie abzuwenden,“ fordern Guido Zöllick und Otto Lindner.
Absage der Wahl der 11. Bayerischen Bierkönigin 2020/2021

In Anbetracht der aktuellen Corona-Pandemie hat sich der Bayerische Brauerbund entschlossen, in diesem Jahr keine neue Bayerische Bierkönigin zu wählen. „Derzeit müssen wir leider davon ausgehen, dass das Finale nicht wie geplant am 14. Mai 2020 im Löwenbräukeller stattfinden kann“, so der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, Dr. Lothar Ebbertz. „Nach sorgfältiger Abwägung des Für und Wider nehmen wir auch davon Abstand, eine neue Bierkönigin dieses Jahr auf anderem Weg zu wählen“. In Frage gekommen wäre eine reine Online-Abstimmung oder die ausschließliche Ernennung durch eine Jury. Damit reagiert der Bayerische Brauerbund auf die Absagen zahlreicher Brauereifeste und Veranstaltungen im In- und Ausland, bei denen die Bierkönigin das Bayerische Bier und die heimischen Brauereien hätte vertreten sollen.

Seit 2001 wird die Wahl der Bayerischen Bierkönigin vom Bayerischen Brauerbund organisiert. Die Wahl entscheidet sich durch Stimmen des Online-Votings, die Jurystimmen und durch die Saalabstimmung am Wahlabend. Der Wahlabend war dieses Jahr für den 14. Mai geplant, das Online-Voting sollte am 7. April starten. Die 7 Kandidatinnen, die sich bereits beim Casting am 04. März für das Finale am Wahlabend qualifiziert hatten, werden auch nächstes Jahr die Gelegenheit bekommen, im Finale gegeneinander anzutreten. Die amtierende 10. Bierkönigin Vroni Ettstaller wird bis zur Wahl der Nachfolgerin im Mai 2021 im Amt bleiben.

Diözesanratsvorsitzender ermutigt zu Gebets- und Hilfsaktionen und klaren Worten gegenüber Egoisten

Kreative Formen der Nähe zum Mitmenschen zu entwickeln, um in der aktuellen Krise „vorbildhaft zu zeigen, wie wir trotz Sicherheitsabstand miteinander beten, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Kirche leben können“ – dazu ruft der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, Hans Tremmel, Christinnen und Christen auf. In den Pfarrgemeinden und katholischen Verbänden gebe es viele, die mit Telefonaten, E-Mails und in anderen Medien mit fantasievollen Angeboten den sozialen Kontakt sicherstellten. Gerade auch die katholischen Laien und ehrenamtlich Engagierten hätten in dieser schweren Bewährungsprobe einen unverzichtbaren Beitrag zu leisten für die Gesellschaft und könnten die Nähe Gottes erfahrbar machen, betont Tremmel in einem Schreiben an Pfarrgemeinderäte und Verbände. Die Kirche lebe nicht alleine aus der Liturgie, sondern auch „aus der lebendigen Verkündigung der frohen Botschaft und der tätigen Nächstenliebe“ – vor allem jetzt, wo viele verunsichert oder in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien. Besonders in den Blick zu nehmen seien dabei Kranke, Alte und Schwache. Auf seiner Internetseite www.dioezesanrat-muenchen.de/corona sammelt der Diözesanrat Beispiele von originellen Hilfsaktionen und spirituellen Angeboten und will damit zur Nachahmung anregen.

Auch appelliert der Diözesanratsvorsitzende an die kirchlich Engagierten, die zum Schutz der Bevölkerung von staatlicher Seite auferlegten Beschränkungen mit „großer innerer Zustimmung“ mitzutragen. „Ernst zu nehmen, was auf uns zukommt, ist nicht nur Bürgerpflicht, sondern auch zentraler Bestandteil christlicher Verantwortung“, unterstreicht Tremmel und verweist auf die in der Verfassung festgeschriebene unantastbare Würde des Menschen: „Aus diesem Grund verbietet sich die Idee einer Herdenimmunisierung, die zum größtmöglichen Glück der Bevölkerungsmehrheit bewusst viele Menschenleben opfert, um den Stärksten, Jüngsten und Gesündesten weiterhin und relativ rasch ein weitgehend uneingeschränktes Leben zu garantieren.“ Verantwortung heiße zunächst und vor allem: zu Hause bleiben. Die notwendige physische Distanzierung sei ein Akt der Solidarität mit denjenigen, die durch das Virus in Lebensgefahr geraten könnten: „Ignoranten und Egoisten, Relativierer und Realitätsverweigerer in die Schranken zu weisen, ist unsere Pflicht.“

Lobend hebt Tremmel hervor, dass sich vielerorts Freiwillige bereit erklärten, Einkäufe für ältere oder kranke Nachbarn zu erledigen oder Kinder zu betreuen, deren Eltern weiterhin ihrem Beruf nachgehen müssen. Zugleich erinnert der Diözesanratsvorsitzende nachdrücklich daran, „dass die christliche Nächstenliebe eine globale Dimension hat, dass die Rede von der Menschheitsfamilie und von der Weltschicksalsgemeinschaft gerade in den Herausforderungen der Pandemie keine hohle Phrase sein darf“. Der oberste Laienvertreter im Erzbistum bittet ebenso darum, denen Wertschätzung entgegenzubringen, auch mit einem freundlichen Wort, die in dieser Krise „mehr tun als ihre Pflicht“, um die Grundversorgung aufrechtzuerhalten: unter anderem nennt er Ärzte und Pflegekräfte, Mitarbeitende im Lebensmittelhandel, Beschäftigte in Ver- und Entsorgungsbetrieben sowie Lehrkräfte. Damit verbindet Tremmel die Hoffnung, dass diese Wertschätzung auch nach der Krise erhalten bleibe und ergänzt: „Dabei sollten wir gerade die nicht vergessen, denen wir dieses ziemlich gut funktionierende Staatswesen erst zu verdanken haben – das sind eben die ,Alten‘.“

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

 

Corona-Testzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim

Der Ärztliche Kreisverband Rosenheim hat heute (24. März 2020) mit Unterstützung der Stadt Rosenheim ein Corona-Testzentrum auf der Loretowiese in Betrieb genommen. Dort werden ausschließlich Personen getestet, die von ihrem Hausarzt per Überweisungsschein direkt dorthin verwiesen werden. Geplant sind aktuell etwa 80 Patientenabstriche pro Tag.

Dabei ist auf folgendes Vorgehen zwingend zu achten:

  1. Bei Beschwerden nimmt der Patient telefonisch Kontakt zum Hausarzt auf und schildert seine Symptome.
  2. Anhand eines Fragenkatalogs stellt der Hausarzt fest, ob eine Testung des Patienten sinnvoll ist.
  3. Falls ja, erhält der Patient auf sicherem Weg ein Teströhrchen und einen Überweisungsschein, mit dem er sich im Testzentrum auf der Loretowiese vorstellt.
  4. Dort wird ein Abstrich entnommen und ins Labor geschickt.
  5. Die Testergebnisse schickt das Labor an den Hausarzt, der den Patienten informiert.
  6. Zwischen der Testung und der Ergebnismitteilung hat der Patient in häuslicher Quarantäne zu verbleiben.

 Es ist unbedingt zu beachten, dass ohne Rücksprache mit dem Hausarzt und ohne Ausstellung eines Überweisungsscheins kein Abstrich erfolgt. Die Bevölkerung wird gebeten, das Testzentrum nicht zu behindern und nur anzufahren, wenn ein Patient vom Hausarzt einen Überweisungsschein für das Testzentrum und ein Teströhrchen für den Abstrich erhalten hat. Im Testzentrum erfolgt ausschließlich ein Abstrich, keine weitergehende ärztliche Untersuchung oder Versorgung.

Mit der Einrichtung des Testzentrums aus der Loretowiese sollen der stark belastete Hausbesuchsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) und die Rosenheimer Hausärzte entlastet sowie knappes Infektionsschutzmaterial eingespart werden.

Montag, 23. März:

  • Appell des City-Management Rosenheim e.V.: Die Vermieter werden gebeten, Zugeständnisse zu machen (z.B. Reduktion auf die Betriebskosten + X) . Es ist allemal besser für 2-4 Monate auf einen Mietanteil zu verzichten als nach der Krise noch mit 6 Monaten Leerstand zu kämpfen, weil der Mieter pleite ist. Natürlich sind auch Stundungen und Überbrückungsdarlehen des Staates eine Möglichkeit, diese werden jedoch schon oft für Personalkosten verwendet. Denken Sie an die Zukunft der Innenstadt. Das Bild unserer Stadt wird sich weiter ändern und die Leerstände waren bereits vor der Krise nicht mehr leicht nachzubesetzen, Corona wird dies verstärken.
  • Stadtverwaltung Rosenheim: Auch im Hinblick auf die von der Bundesregierung beschlossenen Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Krise hat die Stadt Rosenheim ihr Bürgertelefon neuerlich aktiviert. Ab heute (Mo., 23. März 2020) von 8 – 18 Uhr können die Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 08031/365 8 365 ihre Fragen zur Corona-Pandemie und den Ausgangsbeschränkungen stellen. Die Stadtverwaltung Rosenheim weist erneut darauf hin, dass persönliche Vorsprachen bei den städtischen Ämtern nur noch in dringenden Fällen nach Terminvereinbarung möglich sind
  • Abgesagt sind am Samerberg: Volksmusikwoche ab Ostermontag sowie JHV vom Obst- und Gartenbauverein (24.3.) und WSV (27.3.).
  • Das Samerberger Rathaus sowie die dort tätige Gäste-Information sind derzeit nur per Telefon 08032-98940 oder per email unter gemeinde@samerberg.de erreichbar. Die Nutzung aller kommunalen Einrichtungen wie Grundschule, Samerberger Halle, Kinderkrippe und Kindergarten ist untersagt.
  • Die Stadtkapelle Wasserburg hat sich schweren Herzens entschlossen, das Frühlings-Konzert, das für 9. Mai geplant war, abzusagen. „Die Lage ist zu unsicher und die Organisation sehr umfangreich. Nicht nur die vielen ehrenamtlichen Stunden, auch die finanziellen Verpflichtungen im Vorfeld von einem Konzert haben uns letztlich zu dieser Entscheidung gezwungen”, so Vorsitzender Georg Machl.

Sonntag, 22. März:

  • Das Konzert „Triolog“ aus der Jazzreihe Stauber & Friends am Sonntag, 29. März, 19 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Prien, Kirchenweg 13, mit Till Martin t-sax, Henning Sieverts b, cello, Philipp Stauber git wird auf Grund der Empfehlungen und Vorgaben der Landesregierung zum Thema Corona abgesagt.

Freitag, 20. März:

  • Aus aktuellem Anlass informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml über die neuesten Entwicklungen zur Coronavirus-Infektion in Bayern im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 20. März 2020, um 12.30 Uhr. Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen auf Facebook, YouTube und Instagram jeweils unter bayern.de sowie unter www.bayern.de  (http://www.bayern.de) . In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz unter www.verbavoice.net/player/bayrischestaatskanzlei/Main.html (http://www.verbavoice.net/player/bayrischestaatskanzlei/Main.html)  verfolgt werden.
  • Die Hörfunkwellen B5 aktuell und Bayern 2 werden ab kommendem Montag, 23. März 2020, bis auf Weiteres ein überwiegend gemeinsames Programm senden. Der Name des neuen Angebots lautet „Informationen, Hintergrund und Gespräche – das gemeinsame Programm von B5 aktuell und Bayern 2“.
  • Prien: Veranstaltungen und Führungen bis 19. April vorerst abgesagt
    Aufgrund der aktuellen Situation zur Corona-Krise können vorerst bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, 19. April 2020 keine von der Prien Marketing GmbH geplanten Veranstaltungen und Führungen stattfinden. Aus diesem Grund wird vorerst auch kein Veranstaltungsflyer für April gedruckt.  Der geplante Kabarettabend mit „Markus Langer“ am 26.03.2020 im Chiemsee Saal wird aufgrund des aktuellen Veranstaltungsverbotes auf den 11.09.2020 verschoben. Alle bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit.
  • Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler entschieden, die für den 28. April 2020 angesetzte Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung 2020 „Stadt befreit. Wittelsbacher Städtegründer“ im Wittelsbacher Schloss in Friedberg und im FeuerHaus in Aichach zu verschieben. „Als großer Fan der Landesaustellung fällt mir diese Entscheidung sehr schwer. Das ist ein schmerzlicher Stich in mein Historiker-Herz. Aber die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat in diesen Tagen besondere Priorität. Deswegen handeln wir jetzt verantwortungsvoll und präventiv – zum Schutz unserer Bevölkerung!“ Über einen neuen Eröffnungstermin werde entschieden, so Sibler. Die ursprüngliche Laufzeit für die Bayerische Landesausstellung 2020 „Stadt befreit. Wittelsbacher Städtegründer“ war vom 29. April bis 8. November 2020 angesetzt. Die Landesausstellung zeigt die spannende Entwicklung von Bayerns Städten und Märkten in der Zeit von 1200 bis 1300: Der Vergleich zwischen damals und heute macht offensichtlich, wie ursprüngliche Systeme bis heute das Leben in unseren Städten prägen. Veranstalter der Landesausstellung ist das Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Aichach-Friedberg und den Städten Aichach und Friedberg.
  • Der Bezirk Oberbayern hat mit den Trägern der Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe großzügige Vereinbarungen getroffen, um die Corona-Krise finanziell zu überbrücken. „Wir spannen einen Schutzschirm über unseren Partnern auf“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. „Keine Einrichtung darf jetzt in existentielle Nöte geraten. Damit haben unsere Partner den Kopf frei, die Herausforderungen engagiert und kreativ zu meistern.“ Gleichzeitig habe der Bezirk Oberbayern damit die Weichen gestellt, so der Bezirkstagspräsident weiter, „dass jetzt niemand seinen Job verliert und nach dieser Ausnahmesituation alle in der gewohnten und bewährten Weise weiterarbeiten können. Wir werden weiterhin schnell, entschlossen und verantwortungsbewusst handeln, um die Ansteckung mit dem Corona-Virus einzudämmen. Dafür setzen wir im Bezirk Oberbayern all unsere Energien und Ressourcen ein.“
  • Kulturförderverein Prien: Die Abwehrmaßnahmen gegen das Coronavirus lähmen nun auch den Kulturbetrieb in Prien. So musste die derzeitige Ausstellung Künstlerfreunde Marianne Lüdicke, Konrad Huber, Lenz Hamberger in der Galerie im Alten Rathaus bereits schließen. Damit entfällt natürlich auch die Führung am 22. März 2020. Abgesagt ist ferner die nächste Ausstellung WAHRHAFT- W. G. Maxon als Künstler, Lehrer und Schriftsteller, die vom 04.04. – 17.05.2020 stattfinden sollte.  Bis auf Weiteres muss auch der Kulturstammtisch im Kronasthaus, am letzten Freitag jedes Monats, entfallen.
  • Am 19. März hat Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper mitgeteilt, daß die Passauer Maidult 2020 nach einer Absprache von Vertretern der Brauereien, den Festwirten und den Schaustellern aufgrund der Corona-Krise abgesagt wird. Der Dreiflüsse-Trachtengau Passau ist von der Stadt Passau informiert worden, dass der diesjährige Trachten- und Schützenumzug, der am Sonntag, 3. Mai 2020 stattfinden sollte, abgesagt wird.

Foto: Prien Marketing GmbH

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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