Corona-Krise

Aktuelle Informationen zur Corona-Krise

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mittwoch, 20. Oktober:

Rosenheim: Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadion wieder möglich –  Ab Montag, 25. Oktober 2021 ist das ROFA-Stadion wieder für den allgemeinen Eislauf geöffnet.

Grundsätzlich gelten folgende Öffnungszeiten: Montag:                 14:30 – 15.50 Uhr   –   Donnerstag:           20:15 – 22:00 Uhr   –  Sonntag:                13:00 – 15:15 Uhr

Sollten Änderungen bei den Öffnungszeiten notwendig sein, hilft ein Blick auf die städtische Homepage unter https://www.rosenheim.de/kultur-freizeit/sport/sportstaetten.html weiter. Dort werden die aktuellen Öffnungszeiten jede Woche neu veröffentlicht. Die aktuellen Öffnungszeiten hängen auch im Eingangsbereich des Eisstadions.

 

Dienstag, 19. Oktober:

Volksbühne Rosenheim muss erneut Spielsaison absagen  – Lockerung kam zu spät, Frühsommer 2022 Freilicht geplant  –  Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Infektionsschutzregeln sollte eigentlich auch für die Volksbühne Rosenheim St. Nikolaus alles leichter werden. „Im Juli sind die Vorbereitungen für unser Herbststück angelaufen. Die Probenplanung im Sommer gestaltete sich aber sehr schwierig“, so Richard Martl, Künstlerischer Leiter der Bühne. Der Vorstand musste deshalb auch dieses Jahr die Spielsaison absagen. „Obwohl die Vorgaben zum Infektionsschutz für die Aktiven auf und hinter der Bühne im Sommer gelockert worden sind, war eine zuverlässige Probenarbeit nicht möglich. Außerdem war zu lange nicht vorhersehbar, ob wir Ende Oktober und im November so Wirtshaustheater spielen können, wie es das Publikum seit fast 50 Jahren von uns gewohnt ist“, begründet der erste Vorstand, Martin Ruhstorfer, den Entschluss. Kommendes Jahr soll dies aber nicht noch einmal passieren, Corona hin oder her. Deshalb plant die Volksbühne St. Nikolaus im Frühsommer 2022 eine Freilichtproduktion. Sie will damit sicherstellen, dass sie wieder Theater spielen, die Zuschauer gut unterhalten und auch bewirten kann. Derzeit ist die Bühne auf der Suche nach einem geeigneten Ort für so eine Produktion.

Neujahrsempfang der Stadt Rosenheim findet aus Vorsicht auch 2022 nicht statt –  Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen hat sich die Stadt Rosenheim entschieden, den traditionellen Neujahrsempfang im Januar 2022 abzusagen. „Die Durchführung des Neujahrsempfangs mit über 1.000 Gästen wäre angesichts der in den letzten Wochen wieder steigenden Inzidenzen und der hohen Belastung speziell der Intensivstationen unseres RoMed Klinikums im Verlauf dieses Jahres nicht zu verantworten. Ich hoffe, die Bürgerinnen und Bürger und besonders die ehrenamtlich Aktiven, deren Arbeit mit dem Neujahrsempfang gewürdigt werden soll, haben für diese Entscheidung Verständnis. Ich setze darauf, dass wir trotz der nur noch mäßigen Impffortschritte in der Region im Lauf des nächsten Jahres endlich die Herdenimmunität erreichen, die Pandemie hinter uns lassen und wieder zur Normalität zurückkehren können“, so Oberbürgermeister Andreas März. Die Entscheidung der Stadt ist im Benehmen mit dem Wirtschaftlichen Verband erfolgt, der seinerseits die traditionellen Faschingsbälle (Rosenball, Stadt-Land-Ball und Kinderball) für die Saison 2021/22 abgesagt hat.

Montag, 18. Oktober:

Advent in Bergen abgesagt  – Die Veranstaltung „Advent in Bergen“, einer der größten Adventsmärkte im südostbayerischen Raum, wird auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Organisatoren und der Gemeinderat Bergen haben sich diese Entscheidung nicht leichtgemacht, aber die derzeitige Situation bietet leider keine Alternative. Bis zum heutigen Tage liegen keine detaillierte Information vor unter welchen Voraussetzungen Christkindlmärkte abgehalten werden dürfen. Da die Zeit, um die umfangreichen organisatorischen Maßnahmen vorzubereiten, einfach zu kurz ist, hat man sich nun schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen. Mit der Absage wurde aber auch der Wunsch laut, im nächsten Jahr den Adventsmarkt auf alle Fälle wieder durchzuführen, soweit es bis dahin keine diesbezüglichen Einschränkungen mehr gibt.

Freitag, 15. Oktober:

Bayerisches Landesamt für Statistik: die bayerischen Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes investieren im Jahr 2020 rund 12,6 Milliarden Euro. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik liegen sie damit rund 2,2 Milliarden Euro bzw. 14,9 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Mit 10,7 Milliarden Euro werden 84,6 Prozent des bayerischen Investitionsvolumens in Ausrüstungsgüter angelegt.

Fürth. Das Verarbeitende Gewerbe in Bayern, zu dem auch der Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden gehört, verzeichnet im außergewöhnlich belasteten Pandemie-Jahr 2020 eine starke Verringerung des Investitionsvolumens. Der Rückgang der Investitionstätigkeit zum Jahr 2019 beläuft sich auf 2,2 Milliarden Euro (-14,9 Prozent). Das entspricht Gesamtinvestitionen von 12,6 Milliarden Euro. Rund 10,7 Milliarden Euro des gesamten Investitionsvolumens werden im Berichtszeitraum in Ausrüstungsgüter investiert – ein Rückgang von 15,9 Prozent zum Vorjahr. Ausrüstungsgüter sind vor allem Maschinen, maschinelle Anlagen und Güter für Betriebs- und Geschäftsausstattung. 84,6 Prozent aller getätigten Investitionen entfallen auf diesen Sektor. Im Immobilienbereich wird eine gegensätzliche Entwicklung der Investitionstätigkeit im Jahr 2020 verzeichnet. So liegen die Investitionen bei den bebauten Grundstücken und Bauten um 10,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau, bei den Grundstücken ohne Bauten dagegen um 19,3 Prozent darüber.Investitionsstärkster Wirtschaftszweig in Bayern ist auch im Jahr 2020 die Kraftfahrzeugbranche. Ihr Anteil am gesamten bayerischen Investitionsvolumen beträgt 30,8 Prozent. Mit knapp 3,9 Milliarden Euro werden in diesem Sektor im Vorjahresvergleich jedoch 23,8 Prozent weniger Investitionen getätigt.

 Dienstag, 12. Oktober:

Weitere Sonderimpftage im Landkreis Rosenheim  – Der Landkreis Rosenheim bietet, neben der weiterhin bestehenden Möglichkeit einer Impfung im Impfzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim sowie bei den niedergelassenen Ärzten, zusätzliche Sonderimpftage an, und zwar an den folgenden Tagen: Am Donnerstag, 14. Oktober 2021 von 16 bis 22 Uhr in Wasserburg im Fitnessstudio „Fit & Fun“ (Alkor Straße 10) sowie am Samstag, 16. Oktober 2021 in Haidholzen / Stephanskirchen im Impfbus auf dem Parkplatz neben der katholischen Kirche, am Mittwoch, 20. Oktober 2021 in Halfing im Sitzungssaal des Rathauses, am Freitag, 22. Oktober 2021 in Prien am Chiemsee im Wartesaal auf dem Hafengelände der Chiemsee-Schifffahrt, am Samstag, 23. Oktober 2021 in Raubling in der Gemeindehalle (Rosenheimer Straße 2), am Samstag, 23. Oktober 2021 in Tuntenhausen im Impfbus auf dem Rathausplatz und am Sonntag, 31. Oktober 2021 in Aschau im Haus des Gastes (Kampenwand Straße 36) – jeweils von 9 bis 16 Uhr. Darüber hinaus findet ein weiterer Sonderimpftag am Samstag, 6. November 2021 in Kiefersfelden von 10 bis 19 Uhr im Impfbus auf dem Rathausplatz statt. Geimpft wird mit dem mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer, der für Personen ab 12 Jahren zur Verfügung steht. Hierbei sind zwei Impfungen notwendig. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können in Begleitung eines einwilligungsbefugten Sorgeberechtigten geimpft werden. Die Zweitimpfung kann, je nach Wunsch des Impflings, nach drei Wochen entweder wieder in der Gemeinde oder nach drei bis sechs Wochen im Impfzentrum erfolgen. Der Zweitimpftermin wird entsprechend mit dem Impfling vor Ort vereinbart. Es wird um vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern und die Mitnahme des Personalausweises sowie Impfpasses gebeten, da dies den Vorgang am Impftag beschleunigt. Eine Terminvereinbarung ist für die Sonderimpfaktion nicht notwendig. Mit möglichen Wartezeiten ist zu rechnen. Personen, die vor drei Wochen an den genannten Orten ihre Erstimpfung erhalten haben, werden bevorzugt behandelt. Für die Zweitimpfung muss die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden, denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind hier in begrenztem Umfang möglich. Die gegebenenfalls notwendigen Zweitimpfungen können dann jedoch nicht mehr vor Ort stattfinden, sondern im Impfzentrum oder beim Hausarzt, da kein dritter Sonderimpftag in den Gemeinden geplant ist. Bei den Sonderimpfaktionen im Fitnessstudio „Fit & Fun“ in Wasserburg finden die Zweitimpfungen ebenfalls vor Ort statt.

 Donnerstag, 7. Oktober:

Stadt Rosenheim: Ab 14.10. „langer Donnerstag“ im Impfzentrum – Impfbus am Samstag, 09.10., in der Heilig-Geist-Straße –  Ab Donnerstag, 14. Oktober bietet das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim Berufstätigen einen „langen (Impf-) Donnerstag“ an. Bis 21 Uhr können Impfwillige mit oder ohne vorherige Terminvereinbarung ins Impfzelt auf die Loretowiese kommen. Eine weitere Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert impfen zu lassen, bietet der Impfbus. Er steht am Samstag, 09.Oktober, wieder im Herzen Rosenheims in der Heilig-Geist-Straße/ Ecke Max-Josefs-Platz. Von 8 bis 17 Uhr werden Impfungen mit BioNTech und Johnson & Johnson angeboten.

Montag, 4. Oktober:

Bayerische Staatsregierung informiert: Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird mit Wirkung vom 6. Oktober (Mittwoch) in folgenden Punkten geändert:

  1. a) Es werden erhebliche Erleichterungen für Betriebe und Veranstalter eingeführt, die freiwillig lediglich Geimpfte und Genesene ( freiwilliges 2G) sowie auch Getestete mit einem PCR-Test zulassen (sog. freiwilliges 3G plus). Dafür gelten folgende Regelungen:
  • 2G / 3G plus sind rein freiwillig und eigene Entscheidung jedes Veranstalters oder Betreibers. Es gibt keinen staatlichen Zwang.
  • Freiwilliges 2G / 3G plus sind in allen Bereichen möglich, in denen bisher 3G gilt. Also (Beispiele): Sportstätten, Theater, Opern, Kinos, Museen, Tagungen, Kongress, Bibliotheken, Musikschulen u. v. m.
  • Wo 2G / 3G plus gilt, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Etwaige Personenobergrenzen entfallen. Die Alkoholverbote bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen werden aufgehoben.
  • Voraussetzung ist ein strenges Zutrittsregime (Zugangshindernisse, Kontrollen mit Identitätsfeststellung etc.).
  • Missbrauch ist nicht nur bußgeldbewehrt, sondern gefährdet auch die allgemeine gewerberechtliche Zuverlässigkeit dessen, der nicht kontrolliert.
  • Kinder und alle Schüler (weil in der Schule regelmäßig getestet) haben unabhängig von ihrem persönlichen Impfstatus auch zu freiwilligem 3G plus Zutritt.
  1. b) In der Gastronomie werden Tanz und Musik unter den für Diskotheken geltenden Bedingungen von „3G plus“ zugelassen. Getestete können daher nur mit PCR-Test teilnehmen.
  2. c) Für Schankwirtschaften entfallen die Regelungen, wonach die Bedienung am Tisch erfolgen musste und Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen nicht zulässig war.

Freitag, 1. Oktober:

Stadt Rosenheim informiert: STIKO empfiehlt Auffrischungsimpfungen für Risikopatienten –  Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat mittlerweile eine Empfehlung zur Auffrischungsimpfung für Personen mit Immunschwäche ausgesprochen.

Konkret heißt das:

  • Personen mit einer Immunschwäche, die bisher als 1. Impfdosis einen vektorbasierten Impfstoff (AstraZeneca oder Johnson & Johnson) erhalten haben, können als weitere Impfdosis einen mRNA-Impfstoff im Abstand von mindestens vier Wochen nach Erstimpfung erhalten.
  • Alle Personen mit Immunschwäche können sechs Monate nach einer COVID-19 Grundimmunisierung (d.h. zwei Impfungen) eine zusätzliche Impfdosis eines mRNA-Impfstoffs erhalten.
  • Bei Personen mit schwerer Immunschwäche kann die dritte Impfdosis bereits vier Wochen nach der zweiten Impfdosis verabreicht werden.

Sechs Monate nach der ersten Grundimmunisierung sollen Auffrischungsimpfungen aber auch für folgende Personengruppen angeboten werden:

  • Bewohner und Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen, sowie pflegebedürftige Personen ab 80 Jahren.
  • Medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes und mobile Impfteams.
  • Ebenfalls können Personen, die eine vollständige Impfserie mit Vektor-Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson bzw. nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben, eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

Nach individueller Abwägung und ärztlicher Beratung kann zudem schon die Personengruppe der über 60-Jährigen mit einer Auffrischungsimpfung versorgt werden. „Der Nutzen einer vorsorglichen Auffrischungsimpfung ist für Angehörige dieser Gruppen, die ein hohes Risiko für schwere Verläufe einer COVID 19-Infektion haben, bereits hinreichend belegt“, sagt Dr. med. Michael Riffelmacher, Ärztlicher Leiter des Impfzentrums.

Das gemeinsame Impfzentrum für Stadt und Landkreis Rosenheim ist ab Montag, 04.10.2021 täglich von 8 – 17 Uhr für Impfwillige geöffnet.

 

An Tagen, an denen keine terminlich vorgeplanten Impfungen stattfinden, wird es eine sog. “Impfsprechstunde” geben. Das bedeutet, dass eine Grundbesetzung an medizinischem Personal im Impfzentrum vor Ort ist, um die Bürgerinnen und Bürger zu versorgen, die sich spontan und kurzfristig für eine Impfung entschließen.

Donnerstag, 30. September:

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern begrüßt das Lockdownende für alle Bereiche des Gastgewerbes. „Unser Herz schlägt wieder vollständig. Eineinhalb Jahre war es still in Bayerns Clubs und Discotheken, eineinhalb Jahre haben wir für deren Erhalt und deren Öffnung gekämpft“, so DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer, „Clubs und Diskotheken sind wesentlicher Teil unserer gelebten und geliebten Kultur. In diesen Betrieben wird das Leben in einem gesicherten Umfeld gefeiert, vielleicht auch mal über die Stränge geschlagen, Grenzen ausgetestet, der Alltag vergessen, die Liebe gefunden – das Leben mit all seinen Facetten gelebt und erlebt. Von daher ist der heutige Tag ein ganz besonderer Tag für unsere Branche.“ „Musikveranstaltende Betriebe waren die ersten, die schließen mussten und sind die letzten, die wieder Gäste empfangen dürfen“, ergänzt DEHOGA Bayern-Landegeschäftsführer Dr. Thomas Geppert, „zumeist gab es keine Möglichkeit den Betrieb umzustellen und anderweitig einen Umsatz zu erzielen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt, wo es wieder losgeht, ein nahezu normaler Clubbetrieb möglich ist. So gibt es beispielsweise keine Maskenpflicht, keine Belegungsobergrenzen und keine Abstände beim Tanzen. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, dass dafür der Zugang sehr streng geregelt werden musste. Um das höchste Schutzniveau zu erreichen, dürfen nur Geimpfte, Genesene und negativ PCR-Getestete in die Betriebe.“ Einmal mehr hat sich der vom Entbürokratisierungsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Walter Nussel initiierte Praxis-Check bewährt. Geppert: „Vor Ort sieht man am besten, was geht und was nicht. In diesem Zusammenhang gilt allen Beteiligten unser Dank für das gemeinschaftlich verfolgte und erreichte Ziel, eine möglichst praxisnahe und zugleich in höchstem Maße sichere Regelung zu finden.“
Derzeit gibt es im Freistaat über 300 Discotheken und Tanzlokale, 480 Bars und 100 Vergnügungslokale. Neben Clubs und Diskotheken dürfen auch Volksfesten und Weihnachtsmärkte wieder stattfinden.

Dienstag, 28. September:

Verteilung von Corona-Impfstoff – ein Werkzeug der internationalen Politik?   Gewinner des Recherchepreises Osteuropa recherchieren in der Republik Moldau – ein Bericht der Renovabis-Geschäftsstelle aus Freising.

Die Berichterstattung aus Osteuropa stärken: Das ist das Ziel des Recherchepreises Osteuropa. Gewonnen haben in diesem Jahr Stefan Schocher und Matthias Schumann mit ihrem Recherchevorhaben zur Impfstoffverteilung in der Republik Moldau. Der von Hoffnung für Osteuropa und der Solidaritätsaktion Renovabis als Stipendium vergebene Preis ist mit 7.000 Euro dotiert. Er soll ambitionierten Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion aufwändiger Sozialreportagen ermöglichen. Der Journalist Stefan Schocher und der Fotograf Matthias Schumann sind bereits zu ihrer Recherchereise aufgebrochen. Die Republik Moldau steht selten in den Schlagzeilen. Aufgrund der geostrategischen Lage ist Moldau aber durch die Covid-19-Pandemie zu einem politischen Schauplatz geworden, in dem unter anderen Russland, Rumänien, die USA und auch Deutschland um Einfluss ringen. Sie haben auf bilateraler Basis große Impfstoffmengen zugesagt. COVAX, die von der UNO ins Leben gerufene UN-Organisation zur Verteilung von Impfstoffen, scheint dagegen zu nicht mehr als einem logistischen Hilfsdienst zu werden. Die Recherche legt einen Schwerpunkt auf die Frage, wie die Pandemie das Leben der Menschen in einem Land wie Moldau verändert. Moldau hat neben schwachen staatlichen Strukturen, verbreiteter Korruption, den Folgen der massenhaften Abwanderung seiner Bürger und dem schwierigen Umgang mit der abtrünnigen Region Pridnestrovie nun auch mit der Corona Pandemie zu kämpfen. Sie hat neue Konfliktfelder eröffnet und bestehende Gräben vertieft.
Vor ihrer Abreise betonten die beiden Gewinner: „Die Corona-Impfstoffverteilung ist, wenn nicht zu einer geopolitischen Waffe, so doch zumindest zu einem Werkzeug der internationalen Politik geworden. Vakzine sind in der Republik zum Politikum geworden.“
Über 50 Teams haben sich in diesem Jahr für das Stipendium des Recherchepreises Osteuropa beworben und damit die Jury vor eine große Herausforderung gestellt. Am Ende stand die eindeutige Entscheidung für die beiden Gewinner, da sie ein hochaktuelles Thema auf professionelle Weise bearbeiten. Zugleich wird beispielhaft der Zusammenhang zwischen der Pandemie und ihren Auswirkungen und dem Machtkampf internationaler Player in einem osteuropäischen Land deutlich gemacht.
Verliehen wird der Preis von der württembergischen Landesstelle Hoffnung für Osteuropa im Diakonischen Werk Württemberg und Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Kooperationspartner des Preises ist n-ost, Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Mit dem Geld werden zeitintensive Recherchen zu Sozialreportagen aus den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas ermöglicht. Ziel ist, den Alltag der Menschen in den Blick zu nehmen, den Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen zu thematisieren und die Lebensumstände von Randgruppen zu zeigen.
Hinweis: Gleich lautende Pressemitteilung versenden Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa und n-ost, das Netzwerk für Osteuropa- Berichterstattung.
Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Im März 1993 wurde Renovabis von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gegründet.

Sonntag, 26. September:

Nachfolgende Meldung: Störung ist behoben!!!  –  Meldung der Stadt Rosenheim: Sehr geehrte Damen und Herren, im gesamten Freistaat ist heute, Sonntag, 26.09.2021 die Computer-Software in allen Impfzentren ausgefallen – auch im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Loretowiese. Der Betrieb läuft weiter, allerdings nur analog.

Anmeldung, Dokumentation – alles muss händisch vorgenommen werden. Das bedeutet, dass im Impfablauf mit Wartezeiten zu rechnen ist. Wir bitten die für heute terminierten Impflinge, dies bei Ihren Planungen zu berücksichtigen. Ebenso die Personen, die sich heute ohne Termin im Impfzentrum impfen lassen wollen.

Dienstag, 21. September:

Weitere Sonderimpftage im Landkreis Rosenheim  –Der Landkreis Rosenheim bietet, neben der weiterhin bestehenden Möglichkeit einer Impfung im Impfzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim sowie bei den niedergelassenen Ärzten, zusätzliche Sonderimpftage: Am Donnerstag, 23. September 2021 wird zwischen 16 bis 22 Uhr in Wasserburg im Fitnessstudio „Fit & Fun“ geimpft. Darüber hinaus werden an den folgenden Tagen Sonderimpfaktionen angeboten: Samstag, 25. September 2021 in Haidholzen / Stephanskirchen im Impfbus auf dem Parkplatz der katholischen Kirche, Mittwoch, 29. September 2021 in Halfing im Sitzungssaal des Rathauses, Samstag, 2. Oktober 2021 in Tuntenhausen im Impfbus auf dem Rathausplatz sowie in Raubling in der Gemeindehalle und am Sonntag, 10. Oktober 2021 in Aschau im Haus des Gastes – jeweils von 9 bis 16 Uhr. Geimpft wird mit dem mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer, der für Personen ab 12 Jahren zur Verfügung steht. Hierbei sind zwei Impfungen notwendig. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können in Begleitung eines einwilligungsbefugten Sorgeberechtigten geimpft werden. Die Zweitimpfung kann, je nach Wunsch des Impflings nach drei Wochen entweder wieder in der Gemeinde oder nach drei bis sechs Wochen im Impfzentrum erfolgen. Der Zweitimpftermin wird entsprechend mit dem Impfling vor Ort vereinbart. Es wird um vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern und die Mitnahme des Personalausweises sowie Impfpasses gebeten, da dies den Vorgang am Impftag beschleunigt. Eine Terminvereinbarung ist für die Sonderimpfaktion nicht notwendig. Mit möglichen Wartezeiten ist zu rechnen. Darüber hinaus werden, infolge der ersten Sonderimpftage, an den folgenden Terminen die zweiten Sonderimpfaktionen ausgerichtet: Freitag, 24. September 2021 in Bad Aibling im Impfbus auf dem Marienplatz und in Feldkirchen-Westerham im Kultur- und Sportzentrum. Die zweiten Sonderimpftage finden jeweils von 9 bis 16 Uhr statt. Personen, die vor drei Wochen an den genannten Orten ihre Erstimpfung erhalten haben, werden bevorzugt behandelt. Für die Zweitimpfung muss die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden, denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind hier in begrenztem Umfang möglich. Die gegebenenfalls notwendigen Zweitimpfungen können dann jedoch nicht mehr vor Ort stattfinden, sondern im Impfzentrum oder beim Hausarzt, da kein dritter Sonderimpftag in den Gemeinden geplant ist. Bei den Impfaktionen im „Fit & Fun“ in Wasserburg finden die Zweitimpfungen im Impfzentrum und nicht vor Ort statt.

Impfen statt Debatten – Sonderimpftag im Rosenheimer Rathaus –  Am Donnerstag, 23. September 2021 findet eine Sonderimpfaktion im Großen Saal des Rosenheimer Rathauses statt. Wo sonst Oberbürgermeister März mit den Stadträtinnen und Stadträten über die Zukunft Rosenheims debattiert, übernimmt der Malteser Hilfsdienst von 9 bis 16 Uhr das Zepter und versorgt Impfwillige mit einer Erst-, einer Zweit oder einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus. Die Auffrischungsimpfung richtet sich an Menschen, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben und deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Geimpft wird ausschließlich mit dem mRNA-Vakzin von BioNTech/Pfizer. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können in Begleitung eines einwilligungsbefugten Sorgeberechtigten geimpft werden. Die Zweitimpfung für Erstgeimpfte kann nach drei bis sechs Wochen im Impfzentrum erfolgen. Es wird um vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern und die Mitnahme des Personalausweises sowie des Impfpasses gebeten, da dies den Vorgang am Impftag beschleunigt. Eine Terminvereinbarung ist jedoch nicht notwendig. Mit möglichen Wartezeiten ist zu rechnen.

Am Dienstag, 21. September 2021, 10.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Präsenzsitzung des Ministerrats in der Staatskanzlei. Das Kabinett befasst sich insbesondere mit den Folgen der Corona-Pandemie sowie mit dem Start ins Kita- und Schuljahr. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo, Familienministerin Carolina Trautner sowie Wissenschaftsminister Bernd Sibler

in einer Pressekonferenz um 12.30 Uhr im Foyer des Prinz-Carl-Palais, Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München.

Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de, auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern). In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/ verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Freitag, 17. September:

Stadt Rosenheim: Die für heute Nachmittag geplante Sonderimpfaktion mit dem Impfbus vor dem Stadion des TSV 1860 Rosenheim muss leider entfallen. Grund ist die Absage des heutige Regionalliga-Spiels des TSV 1860 Rosenheim gegen Illertissen aufgrund eines Coronafalls. Ob es bei einem der nächsten Heimspiele der „Sechzger“ eine Sonderimpfaktion mit dem Impfbus geben wird, wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.

Stadt Rosenheim: Hinweise zu Hygieneregelungen in den Wahllokalen  –  Bei der Abwicklung der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September 2021 sind in den Wahllokalen die Vorgaben der vierzehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) maßgeblich.

Der Zugang zum Wahlraum ist nur mit FFP2-Maske bzw. mit einer medizinischen Maske zulässig. Auch die Mitglieder des Wahlvorstands sollen einen Maske tragen, selbst wenn sie durch eine Spuckschutzscheibe von den sonstigen Personen getrennt sind und der Mindestabstand gewahrt ist. Die Wählerinnen und Wähler werden darauf hingewiesen, vor dem Eintritt in das Wahllokal, sich die Hände zu desinfizieren. Hierzu wird im Eingangsbereich ein Desinfektionsspender aufgestellt. Es wird gebeten, eigene Stifte für die Stimmabgabe zu verwenden und entsprechend mitzubringen. Der Wahlvorstand ist verpflichtet darauf zu achten, dass die Wählerinnen und Wähler einen Mindestabstand von 1,5 m zueinander einhalten und dass regelmäßig gelüftet wird. Damit im Wahlraum die notwendigen Abstände eingehalten werden, dürfen sich nur drei Wählerinnen und Wähler gleichzeitig im Wahlraum aufhalten. Personen mit SARS-CoV2 kompatiblen Symptomen (z.B. Atemwegsinfektion wie Husten, Schnupfen oder Fieber, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- oder Geschmacksbeeinträchtigung) sollen nicht in den Wahlraum kommen. Die Ausstellung von Briefwahlunterlagen kann bei Erkrankung am Wahlsonntag noch bis 15 Uhr im Wahlamt der Stadt Rosenheim (Am Nörreut 17a in 83022 Rosenheim, Tel. 08031 365 1364) beantragt werden. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, sind ohne Maske zur Wahl zugelassen. Hierzu haben diese Personen einen entsprechenden Nachweis, in Form eines ärztlichen Attestes, vorzulegen. Soweit diese Personen ohne Maske zur Wahl zugelassen werden, sind entsprechende Maßnahmen zum Schutz der anderen Personen zu ergreifen.

Die Stadt Rosenheim bittet Wählerinnen und Wähler, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, ggf. Briefwahlunterlagen zu beantragen.

Wählerinnen und Wähler, die sich ohne berechtigte Gründe weigern, eine entsprechende Maske zu tragen, soll der Wahlvorstand ggf. aus dem Wahlraum verweisen (§ 31 BWG). Sie können sich in diesem Fall nicht auf ihr Wahlrecht berufen, da sie dieses durch Tragen einer Maske ausüben können. Die „3G-Regel“ gilt nicht in Wahllokalen (§ 3 Abs. 3 BayIfSMV); d.h. hier gilt keine Nachweispflicht, dass der Wahlvorstand, aber auch die wählenden Personen oder ggf. Beobachter geimpft, getestet oder genesen sind. Darunter fällt sowohl die Wahlhandlung als auch der Auszählvorgang der Stimmzettel.

 

Donnerstag, 16. September:

Absage Theater Bad Endorf:  Mit großem Bedauern müssen wir unser Stück “Robin Hood” vom Spielplan nehmen. Eltern der mitwirkenden Kinder hatten Bedenken bezüglich der Sicherheit bei den Aufführungen geäußert, weil die Corona-Fallzahlen im Landkreis Rosenheim in den vergangenen Wochen wieder rapide angestiegen sind.

Erster Vorstand Markus Mädler, der das Stück zusammen mit Korbinian Schinkinger inszeniert hat, sah am Ende keine andere Möglichkeit als rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Eine Aufführung im Stil der 2019 aufgeführten Ronja Räubertochter wäre in jedem Fall schwierig geworden, weil sich die Spieler aufgrund der gesetzlichen Regelungen nicht mitten im Publikum bewegen dürfen.

Mehr als eine Träne floss bei unseren jungen Darstellern, die nach über einem Jahr Corona-Pause gerne wieder auf der Bühne gestanden wären. Der Theaterverein erörtert im Moment Alternativen wie Gruppenstunden auf der Theaterbühne, um dem Nachwuchs auch unter härteten Corona-Bedingungen doch noch etwas tolles bieten zu können.

Wer bereits Karten für Robin Hood über Münchenticket gekauft hat, kann sich das Geld problemlos rückerstatten lassen. Auf der Webseite von Münchenticket seht ihr auf welche Weise die Rückerstattung erfolgt und wie ihr den Antrag stellen könnt.

Der grobe Ablauf sieht so aus: Ihr sendet eine e-Mail an service@muenchenticket und gebt an, ob ihr eine Rückerstattung oder einen Gutschein für eine andere Veranstaltung wünscht. Gebt außerdem die Auftrags-, Bestell- oder Kundennummer sowie eure Bankverbindung an. Print@Home-Tickets müssen nicht an Münchenticket oder an uns zurückgeschickt werden.

Die Münchenticket GmbH bemüht sich, betroffenen Kunden ihr Geld möglichst zeitnah zurück zu zahlen, weist aber darauf hin, dass derzeit sehr viele Veranstaltungen abgesagt werden und eine sofortige Bearbeitung nicht immer garantiert werden kann.

Robin Hood soll nächstes Jahr in die Wälder bei Rankham zurückkehren. Unsere Vereinsmitglieder wünschen sich nach wie vor eine Aufführung dieses tollen Stücks. Sind die Bögen wieder gespannt und verlangt erneut eine holde Maid nach Befreiung, werden wir dies rechtzeitig im Newsletter, in der Presse und auf unserer Webseite verkünden.

Wir konzentrieren uns jetzt voll auf die Aufführung des “Käniglich Bayerischen Amtsgericht”. Macht uns Corona keinen weiteren Strich durch die Rechnung, können Sie dieses Stück m 8., 9. und 15. Oktober, jeweils um 20 Uhr und am 17. Oktober um 14 Uhr im Bad Endorfer Volkstheater sehen.

Bleibt gesund,

Eure Endorfer Theaterer

Dienstag, 14. September:

Mitteilung vom Festring München – Lockerungen für Proben von Laien-Chören und Theatergruppen – München (dpa/lby) – Das gemeinsame Musizieren und Theaterspielen soll in Bayern wieder mit weniger Einschränkungen möglich sein. Dank der 3G-Regel gibt es Lockerungen bei den Mindestabständen und dem Tragen von Gesichtsmasken, wie Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Dienstag in München mitteilte. Grundsätzlich alle, die geimpft, genesen oder getestet seien, könnten nun an Proben teilnehmen – auch in geschlossenen Räumen.

Nach dem neuen Rahmenkonzept entfällt unter anderem die Maskenpflicht bei Proben für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wenn diese sie bei ihrer künstlerischen Arbeit behindert. Das gilt zum Beispiel für Sängerinnen und Sänger oder Musikerinnen und Musiker, die auf Blasinstrumenten spielen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern soll zwar bestehen bleiben, aber
nicht mehr zwingend notwendig sein – zum Beispiel, «wenn dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Betätigung oder Darbietung führen würde bzw. mit dieser nicht vereinbar ist», heißt es vom Ministerium.
Die Details zum Rahmenhygienekonzept will Sibler am 18. September in Gersthofen (Landkreis Augsburg) vorstellen.

Sonderimpfaktionen in Rosenheim im Rahmen der bundesweiten Impfwoche –  Auch in der Stadt Rosenheim gibt es Aktionen im Rahmen der bundesweiten Impfwoche.

Folgende Sonderimpfaktionen werden in dieser Woche durchgeführt:

  • Donnerstag, 16.09.2021, von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr „Sonderimpftag“ im Bürgerhaus Happing in der Happinger Straße 83
  • Freitag, 17.09.2021, von 15:00 – 20:00 Uhr Impfbus am Sportplatz des TSV 1860, Jahnstraße 25
  • Samstag, 18.09.2021, Sonderimpftag „Familien-Impftag“ am Impfzentrum Rosenheim

Das Impfzentrum ist in dieser Woche mit Ausnahme von Mittwoch, 15.09.2021 und Donnerstag, 16.09.2021 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Neben den reservierten Terminen können auch Bürgerinnen und Bürger ohne Termin geimpft werden.

Montag, 13. September:

Am Dienstag, 14. September 2021, 10.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Präsenzsitzung des Ministerrats in der Staatskanzlei. Das Kabinett befasst sich insbesondere mit den Folgen der Corona-Pandemie sowie mit dem Schulanfang. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek sowie Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo

in einer Pressekonferenz
um 13.00 Uhr
im Foyer des Prinz-Carl-Palais,
Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München.

Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de, auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern). In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/ verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Samstag, 11. September:

RoMed Kliniken – Mund-Nase-Schutz für Besucher

Ab sofort können Besucher in den RoMed Kliniken einen medizinischen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen, idealerweise neuwertig.

Für Besucher der RoMed Kliniken gelten damit folgende Vorgaben:

  • 3-G-Regel
  • Zum Eigenschutz und Schutz von Patienten und Mitarbeitern ist während des gesamten Aufenthaltes im Klinikum ein neuwertiger medizinischer Mund-Nase-Schutz zu tragen
  • Außerdem ist zu beachten, dass bei Krankheitssymptomen wie z.B. Fieber und Atemwegserkrankungen, die Einrichtung nicht betreten werden darf. Das gilt ebenso für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer mit SARSCoV-2 infizierten Person hatten.

Der Zutritt zur Klinik ist nur über den Haupteingang gestattet. Für die Dauer des stationären Aufenthaltes können bis zu zwei Besuchspersonen pro Patient in Absprache mit der Station festgelegt werden. Sind zwei Besuchspersonen festgelegt, darf täglich nur eine Person den jeweiligen Patienten besuchen.

Die RoMed Kliniken scheuen keinen Aufwand in Bezug auf Schutzmaßnahmen aus Verantwortung gegenüber Patienten, Mitarbeitern und Angehörigen – mit Erfolg! Die Maßgabe ist: vorsichtig bleiben und vermeiden, dass das Virus in die Kliniken eingetragen wird. Insofern wird weiterhin um Verständnis der Bevölkerung gebeten.

Ausführliche Informationen finden sich auf der Website www.romed-kliniken.de.

Donnerstag, 9. September:

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verzeichnet im Juli 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat ein Umsatzplus von 6,8 Prozent auf rund 30,7 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nehmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 10,6 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro zu. Die Exportquote beträgt 56,6 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone erhöhen sich um 0,6 Prozent. Ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 18,2 Prozent.

Im Juli 2021 verbucht das Verarbeitende Gewerbe Bayerns einen Umsatzzuwachs von 6,8 Prozent gegenüber dem durch die Corona-Pandemie stark belasteten Vorjahresmonat Juli 2020.Das Verarbeitende Gewerbe umfasst auch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“. Ein Blick auf das Vor-Corona-Niveau vom Juli 2019 zeigt hingegen eine Unterschreitung von -3 Prozent. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfallen im Juli 2021 von den 30,7 Milliarden Euro Gesamtumsatz 17,4 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (+10,6 Prozent) und darunter rund 5,6 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+0,6 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betragen 56,6 bzw. 18,2 Prozent. Im Vorjahresmonat standen 54,7 bzw. 19,3 Prozent zu Buche. Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes erhöht sich im Juli 2021 gegenüber dem Juli 2020 preisbereinigt um 16,4 Prozent und liegt mit einem Plus von 8,6 Prozent auch deutlich über dem nicht von Corona beeinflussten Juli 2019. Hierbei fällt die Entwicklung der Bestelleingänge aus dem Inland (+17,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat geringfügig besser aus als die aus dem Ausland (+15,8 Prozent). Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes bleibt hingegen Ende Juli 2021 mit 1,166 Millionen Beschäftigten (-1,3 Prozent) abermals hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats zurück und ist um 3,9 Prozent niedriger als im Juli 2019.

Dienstag, 7. Septemberg:

MdB Daniela Ludwig informiert: KiTa „Wiederkunft Christi“ in Kolbermoor  erhält 33.336,00 Euro vom Bund – Bundesprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ – Mit der KiTa „Wiederkunft Christi“ wird eine weitere Kindertagesstätte im Wahlkreis der Bundestagsabgeordneten, Daniela Ludwig (CSU), ab 1. September mit 33.336,00 Euro aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ gefördert. Diese gute Nachricht konnte die Wahlkreisabgeordnete am Dienstag ihrer Heimat aus Berlin überbringen. Insgesamt werden 100 Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 bundesweit zur Verfügung gestellt. „Die Auswirkungen, die diese Pandemie auf die Jüngsten hat, werden mitunter erst später deutlich. Deshalb können wir mit der Sprachförderung bei Kindern, die in diesem Bereich noch Schwierigkeiten und Nachholbedarf haben, gar nicht früh genug anfangen. Wir müssen daher bereits jetzt mit dem Aufholen nach Corona starten, denn Sprache und Sprachentwicklung, legen ihre Grundlagen bereits bei den Kleinsten. Dafür ist das Bundesprogramm da und jede Förderung ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft“, sagte Daniela Ludwig am Dienstag in Berlin.

Information des Erzbischöflichen Ordinariats: Erneutes Impfangebot im Pfarrsaal des Münchner Doms  – Erst- und Zweitimpfungen gegen das Coronavirus mit verschiedenen Vakzinen möglich. Erneut ermöglicht die Metropolitan- und Pfarrkirchenstiftung des Münchner Liebfrauendoms am Samstag, 11. September, von 10 bis 17 Uhr in ihrem Pfarrsaal Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Einige der Termine sind reserviert für Personen, die sich bei einem ersten Impftermin Mitte August haben impfen lassen. Dennoch sind spontane Impfungen möglich. Die Impfaktion, bei der Vakzine der Hersteller BioNtech sowie Johnson und Johnson angeboten werden, erfolgt in Zusammenarbeit mit dem mobilen Impfteam des Münchner Impfzentrums und einer in der Nähe gelegenen Arztpraxis. Das niederschwellige Angebot soll insbesondere auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Impfung ermöglichen. Eine Anmeldung vorab ist nicht notwendig, sofern vorhanden, sollte ein Impfausweis mitgebracht werden. Eine medizinische Mund- und Nasenbedeckung ist erforderlich. (hs)

Am Dienstag, 7. September 2021, 9.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Sitzung des Ministerrats. Das Kabinett, das wieder per Video-Schalte tagt, befasst sich insbesondere mit den Folgen der Corona-Pandemie Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, sowie Familienministerin Carolina Trautner

in einer Pressekonferenz
um 11.00 Uhr
im Foyer des Prinz-Carl-Palais,
Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München.

Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de, auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern).

Freitag, 3. September:

RoMed Kliniken – Besuchsregelung unverändert  –  Für Besucher der RoMed Kliniken gilt weiterhin die 3-G-Regel. Außerdem muss zum Eigenschutz und Schutz von Patienten und Mitarbeitern während des gesamten Aufenthaltes im Klinikum eine FFP2-Maske getragen werden. Bei Krankheitssymptomen wie z.B. Fieber und Atemwegserkrankungen, darf die Klinik nicht betreten werden. Das gilt ebenso für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer mit SARSCoV-2 infizierten Person hatten. Der Zutritt zur Klinik ist nur über den Haupteingang gestattet. Für die Dauer des stationären Aufenthaltes können bis zu zwei Besuchspersonen pro Patient in Absprache mit der Station festgelegt werden. Von diesen darf täglich jeweils eine Person den Patienten besuchen. Die RoMed Kliniken betreiben einen enormen Aufwand in Bezug auf Schutzmaßnahmen aus Verantwortung gegenüber Patienten, Mitarbeitern und Angehörigen – mit Erfolg! Die Maßgabe ist: vorsichtig bleiben und vermeiden, dass das Virus in die Kliniken eingetragen wird. Insofern wird weiterhin um Verständnis der Bevölkerung gebeten. Ausführliche Informationen finden sich auf der Website www.romed-kliniken.de.

Die Prien Marketing GmbH teilt mit: Plakate der neuen Corona Verordnungen  –  Gern können Sie sich zur Auslage oder Aufhängen die aktuellen Hygiene- und Verhaltensregeln sowie das Gäste-Merkblatt (deutsch und englisch), welche den aktuellen Bedingungen angepasst sind, auf der Website www.chiemsee.de herunterladen.

Donnerstag, 2. September:

Stadt Rosenheim – Aufhebung der Allgemeinverfügung der Stadt mit sofortiger Wirkung –  Die Bayerische Staatsregierung hat im Zuge des Erlasses der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) weitreichende, bayernweite Lockerungen der infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen verfügt, unter anderem der Wegfall der meisten inzidenzabhängigen Regelungen. Aufgrund dieser neuen Rechtslage wird die Allgemeinverfügung der Stadt Rosenheim vom 27.08.21 mit ihren ergänzenden Regelungen zu Kontaktbeschränkungen vin der Stadt Rosenheim mit sofortiger Wirkung aufgehoben. „Die Stadt Rosenheim begrüßt den Umstieg von der bisherigen alleinigen Inzidenz-Betrachtung hin zur sog. Krankenhausregelung und einem zusätzlichen Monitoring mit Indikatoren wie der Impfquote und den R-Wert nachdrücklich. Zum einen, weil wir die Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit und der verfügbaren Kapazitäten in unseren Kliniken, gerade auch im Intensivbereich, schon im letzten Jahr als Lehre aus der ersten Welle gefordert haben. Zum zweiten, weil die getrennte Berechnung der Inzidenz für kreisfreie Städte und sie umgebende Landkreise wegen der engen Verflechtungen innerhalb einer solchen Stadt-Land-Region eigentlich sinnbefreit ist“, so Oberbürgermeister Andreas März. „Ich freue mich für die Menschen und die Wirtschaft in der Stadt und der Region über die umfangreichen Erleichterungen. Sie ermöglichen die Rückkehr zu vielfältigen, lang vermissten Freiheiten und einem annähernd verfassungsrechtlichen Normalzustand.

Die 14. BayIfSMV, die auf der Homepage der Stadt unter www.rosenheim.de/aktuell-rathaus nachgelesen werden kann, sieht folgende wesentlichen Maßnahmen und Erleichterungen vor:

  • Innerhalb von Gebäuden gilt der 3G-Grundsatz. Nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete haben Zugang zu Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, der gesamten Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, Hochschulen, Krankenhäusern, Bibliotheken und Archiven, außerschulischen Bildungsangeboten wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches. Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen.
  • Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.
  • In geschlossenen Räumen gilt generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind.
  • Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (künftig OP-Maske) ausnahmslos. In Schule und Kita sowie Alten- und Pflegeheime gelten Sonderregelungen.
  • Bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen bis zu 5.000 Personen darf die vorhandene Kapazität zu 100 % genutzt werden.
  • Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf höchstens die Hälfte der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
  • Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden.
  • Wird der Mindestabstand indoor unterschritten gilt ständige Maskenpflicht.

 Oberstes Ziel für die Schule ist der Präsenzunterricht. Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 (14. September) gilt bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht – auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes.

  • In Grundschulen werden zwei Mal pro Woche PCR-Pool-Tests („Lollitests“) durchgeführt, an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest.
  • In Kinderbetreuungseinrichtungen werden zweimal wöchentlich Testungen für betreute Kinder angeboten.
  • Für die Hochschulen gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht.
  • Auch in der Gastronomie gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht.
  • In Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen gilt analog.

Weitere Sonderimpftage im Landkreis Rosenheim  –  Der Landkreis Rosenheim bietet neben der weiterhin bestehenden Möglichkeit einer Impfung im Impfzentrum auf der Loretowiese in Rosenheim sowie bei den niedergelassenen Ärzten weitere Sonderimpftage an den folgenden Tagen an: Freitag, 3. September 2021, in Bad Aibling im Impfbus auf dem Marienplatz, Samstag, 18. September 2021, in Wasserburg im Vereinsheim des TSV Wasserburg in der Landwehrstraße 6. Als Anreiz bekommt jeder Impfling freien Eintritt zum Heimspiel. Eine weitere Möglichkeit sich impfen zu lassen ist ebenfalls am Samstag, 18. September 2021 in Bad Feilnbach im Sitzungssaal des Rathauses. Geimpft wird jeweils von 9 bis 16 Uhr. Neu dazugekommen ist auch der Impftag am Sonntag, 19. September in Kolbermoor, hier wird im Pfarrsaal der Stadtkirche in der Rainerstraße 6 von 10 bis 16 Uhr geimpft.

Geimpft wird zum einen mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson, der für Personen ab 18 Jahren zugelassen ist und vorrangig für Personen ab 60 Jahren verwendet werden soll; hierbei ist nur eine Impfung erforderlich. Darüber hinaus steht auch das mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer für Personen ab 12 Jahren zur Verfügung; hierbei sind zwei Impfungen notwendig. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können in Begleitung eines einwilligungsbefugten Sorgeberechtigten geimpft werden. Die Zweitimpfung kann, je nach Wunsch des Impflings nach drei Wochen entweder wieder in der Gemeinde oder nach drei bis sechs Wochen im Impfzentrum erfolgen. Der Zweitimpftermin wird entsprechend mit dem Impfling vor Ort vereinbart.

Es wird um vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern und die Mitnahme des Personalausweises sowie Impfpasses gebeten, da dies den Vorgang am Impftag beschleunigt.Eine Terminvereinbarung ist für die Sonderimpfaktion nicht notwendig. Mit möglichen Wartezeiten ist zu rechnen. Darüber hinaus werden infolge der ersten Sonderimpftage an den folgenden Terminen die zweiten Sonderimpfaktionen ausgerichtet: Freitag, 03. September, in Kolbermoor im Mareis-Saal, Dienstag, 7. September 2021, in Oberaudorf im Kursaal, Mittwoch, 8. September 2021, in Amerang im Impfbus auf dem Schulhof der Grundschule, Freitag, 10. September 2021, in Rott am Inn im Impfbus auf der Kaiserwiese. Diese Sonderimpftage finden von 9 bis 16 Uhr statt.

Personen, die vor drei Wochen an den genannten Orten ihre Erst1impfung erhalten haben, werden bevorzugt behandelt. Für die Zweitimpfung muss die Dokumentation der Erstimpfung mit dem QR-Code mitgebracht werden, denn darin enthalten sind wichtige Informationen, die beim zweiten Impftermin eingelesen werden. Weitere Erstimpfungen sind hier in begrenztem Umfang möglich. Die gegebenenfalls notwendigen Zweitimpfungen können dann jedoch nicht mehr vor Ort stattfinden, sondern im Impfzentrum oder beim Hausarzt, da kein dritter Sonderimpftag in den Gemeinden geplant ist.

Mittwoch, 1. September: 

Entscheidung der Bayer. Staatskanzlei: Corona-Pandemie: Neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab 2. September 2021 / 7-Tage-Infektionsinzidenz wird durch Krankenhausampel als Indikator ersetzt / Im Innenbereich grundsätzlich 3G-Grundsatz / Medizinische Maske wird neuer Maskenstandard

Die vierte Welle der Corona-Pandemie erreicht den Freistaat. Jedoch gelten nun andere Voraussetzungen und Rahmenbedingungen: Denn Impfen wirkt. Rund 65 % der Bürgerinnen und Bürger Bayerns über 12 Jahre haben sich vollständig impfen lassen und schützen sich selbst und die Menschen in ihrem Umfeld bestmöglich vor dem Corona-Virus und einer COVID-19-Erkrankung. Sie haben einen wesentlichen Beitrag dafür geleistet, dass diese Welle milder verlaufen kann. Dafür gilt den Bürgerinnen und Bürgern der ausdrückliche Dank der Bayerischen Staatsregierung. Zugleich ist ausreichend Impfstoff vorhanden, sodass jeder, der noch nicht geimpft ist, sofort ein Impfangebot annehmen kann.

Diese neuen Voraussetzungen ermöglichen neues Handeln in der Pandemiebekämpfung: Beschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens müssen nicht mehr von den reinen Infektionsinzidenzwerten abhängig gemacht werden. Die fortgeschrittene Impfkampagne erlaubt es, mit neuen Leitindikatoren einer Krankenhausampel vor allem die Belastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems in den Blick zu nehmen. Wir werden dabei bisherige Beschränkungen vereinfachen und Detailregelungen so weit wie möglich aufheben. Basis für Öffnungen bleiben das 3G-Prinzip mit Freiheiten für Geimpfte, Genesene und Getestete. Vor diesem Hintergrund beschließt die Staatsregierung:

1. Es wird eine neue, 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlassen, die am 2. September in Kraft tritt und bis einschließlich 1. Oktober (Freitag) gilt.

2. Die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung wird abgelöst. Mit ihr entfallen auch alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant.

3. An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems.

• Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Das entspricht einer bayernweiten Hospitalisierungs-Inzidenz von 9,13 je 100.000 Einwohner. Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:
(1) Anhebung des Maskenstandards auf FFP2.
(2) Kontaktbeschränkungen.
(3) Erfordernis, als Testnachweis einen PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule).
(4) Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen.

• Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

4. Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35 im Landkreis oder in der kreisfeien Stadt gilt indoor breitflächig der 3G-Grundsatz: Persönlichen Zugang haben deshalb nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete. Dies betrifft öffentliche und private Einrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, die Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, die außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches. Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G inzidenzunabhängig indoor wie outdoor.

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind Privaträume, Handel, der ÖPNV, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.

Die Einhaltung der 3G-Regeln muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

5. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Maskenstandard. Außerdem wird künftig überall wie folgt differenziert:

• Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).
• In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
• Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (künftig OP-Maske) ausnahmslos. In Schule und Kita sowie Alten- und Pflegeheime gelten Sonderregelungen.

6. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.

7. Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen. Für folgende Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse etc.) gilt:

• Bis 5.000 Personen darf die Kapazität zu 100 % genutzt werden.
• Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
• Es sind maximal 25.000 Personen zulässig. Dies entspricht dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 10. August 2021.
• Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden.
• Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist. Hierzu wird es daher auch einen Bußgeldtatbestand für Veranstalter und Teilnehmer geben.
• Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen.

8. Oberstes Ziel für die Schule ist der Präsenzunterricht. Hier gilt:

• Regelungen zum Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 100 werden ersatzlos gestrichen.
Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 (14. September) gilt als besondere Schutzmaßnahme bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht – auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes. In der Grundschulstufe können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.
• Die Tests an den Schulen werden nochmals ausgeweitet: In der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird – sobald hierfür die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sind – zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“), im Übrigen sowie an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt. Das bedeutet: Bis die Lollitests in der Grundschule zur Verfügung stehen, wird auch dort drei Mal wöchentlich getestet.
• Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und zur Gewährleistung einer Betreuung der Kinder in den Kindertageseinrichtungen ist die Anordnung einer Quarantäne von Kontaktpersonen möglichst auf wenige Fälle zu beschränken. Gibt es einen Infektionsfall in der Klasse, soll anders als bisher nicht immer für die gesamte Klasse Quarantäne festgelegt werden, sondern Quarantäne mit Augenmaß. Sie ist dann auf die Schülerinnen und Schüler einzugrenzen, die unmittelbaren und ungeschützten engen Kontakt zum erkrankten Schüler hatten, und kann bei negativem PCR-Test nach fünf Tagen auch schnell wieder enden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall. Beim korrekten Einsatz von Luftreinigungsgeräten kann es auf eine Quarantäne der anderen Schüler sogar vollständig verzichten. Bei den übrigen Schülerinnen und Schülern der Klasse können für eine gewisse Zeit tägliche Testungen durchgeführt werden.
• Schließlich kann im Rahmen der angepassten STIKO-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche eine Corona-Schutzimpfung auch während der Unterrichtszeit angeboten und durchgeführt werden.

9. Neben dem Schulbetrieb hat die Sicherstellung des Regelbetriebs in den Kinderbetreuungseinrichtungen oberste Priorität. Die Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb ab einer Inzidenz von 100 werden auch hier ersatzlos gestrichen. Das Angebot für zweimal wöchentliche Testungen für betreute Kinder ist ein wichtiger Baustein, um Corona-Infektionen frühzeitig zu erkennen. Deshalb wird das bewährte Testkonzept mit Berechtigungsscheinen auch im neuen Kitajahr 2021/2022 bis Ende des Jahres 2021 in Kooperation mit den Apotheken fortgesetzt. Auch hier wird es bei einem Infektionsfall Quarantäne nur mit Augenmaß unter Berücksichtigung der Belange der Kinder und Kinderbetreuungseinrichtungen geben.

10. Für die Hochschulen gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht. Damit wird für das kommende Semester Präsenzlehre wieder umfassend möglich sein. Es gilt aber nach allgemeinen Regeln Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Tests werden für Studenten mit Studentenausweis weiterhin kostenlos bereitgestellt.

11. Gottesdienste und Versammlungen indoor nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen (3G). Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot. Die Maskenpflicht richtet sich künftig nach den neuen allgemeinen Regeln (damit entfällt insb. FFP2). Das im Gottesdienst bisher geltende Gesangsverbot ab Inzidenz 100 entfällt ebenso wie das bisherige Verbot von großen religiösen Veranstaltungen.

12. In der Gastronomie entfällt die bisherige coronabedingte Sperrstunde (bisher 1 h). Im Übrigen gelten auch hier künftig die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht.

13. Im Bereich der Beherbergung entfallen die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen. Im Rahmen von 3G genügt es hier, wenn Test wie bisher bei Ankunft und danach jede 72 Stunden vorgelegt werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insb. zur Maskenpflicht.

14. In Handel, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

15. Bei Messen entfällt wie im Handel die flächenabhängige Besucherbegrenzung. Stattdessen wird eine neue tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen eingeführt. Es gilt immer 3G. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

16. Volksfeste („öffentliche Festivitäten“) bleiben untersagt. Für Ersatzveranstaltungen, die im Wege von Einzelfallausnahmen möglich bleiben, gilt inzidenzunabhängig 3G.

17. Es ist geplant, Clubs und Diskotheken mit Blick auf Reiserückkehrer aus den Ferien mit einem zeitlichen Sicherheitsabstand erst ab Anfang Oktober wieder zu öffnen. Der Zugang soll dann nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test möglich sein.

18. Die Verordnung wird grundlegend vereinfacht und gestrafft. Die aufgrund der künftig allgemein geltenden Regelungen zu 3G und Maskenpflicht entbehrlich gewordenen Sonderbestimmungen zu Versammlungen nach Art. 8 GG, betrieblichen Unterkünften, außerschulischer Bildung, Bibliotheken, Archiven und zum Prüfungswesen entfallen. Erhalten bleibt im bisherigen Umfang die Notwendigkeit spezifischer Infektionsschutzkonzepte in den Bereichen, in denen sie bisher bestanden, sowie das Alkoholverbot auf öffentliche Verkehrsflächen und Sportstätten.

19. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird nun die nötigen Rechtsänderungen vornehmen und den zugehörigen Bußgeldkatalog anpassen.

Dienstag, 30. August:

Am Dienstag, 31. August 2021, 10.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Sitzung des Ministerrats. Das Kabinett, das wieder per Video-Schalte tagt, befasst sich insbesondere mit den Folgen der Corona-Pandemie. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek in einer Pressekonferenz um 13.00 Uhr im Foyer des Prinz-Carl-Palais, Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München. Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de, auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern). In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/ verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Freitag, 27. August:

 Neue Allgemeinverfügung der Stadt Rosenheim ab 28.08.2021  –  Aufgrund des anhaltend hohes Infektionsgeschehens ist die Stadt Rosenheim gemäß der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dazu angehalten, zusätzliche Schutzmaßnahmen durch eine Allgemeinverfügung zu ergreifen.

Die neue Allgemeinverfügung, die ab 28.08.2021 0.00 Uhr gilt, umfasst folgende Regelungen:

Allgemeine Kontaktbeschränkung

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands gestattet, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen einschließlich geimpfter und genesener Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

 Private und öffentliche Veranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind mit bis zu 20 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 30 Personen unter freiem Himmel einschließlich geimpfter und genesener Personen zulässig.

Private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind mit bis zu 20 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 30 Personen unter freiem Himmel zuzüglich geimpfter und genesener Personen zulässig.

 Freizeiteinrichtungen

Bei der Nutzung oder der Inanspruchnahme von Stadt- und Gästeführungen,  Kultur-und Naturführungen sowie des touristischen Bahn- und Reisebusverkehrs müssen Fahrgäste, Teilnehmer und Kunden einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV vorlegen.

In Badeanstalten bedürfen die Besucher für Angebote unter freiem Himmel eines Testnachweises nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV.

 Gastronomie

Gäste bedürfen auch unter freiem Himmel eines Testnachweises nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV

Betriebliche Unterkünfte

Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe, die nach § 18 der 13. BayIfSMV mind. 50 Personen beschäftigen, die in Sammelunterkünften oder betriebseigenen oder angemieteten Unterkünften untergebracht sind, werden verpflichtet, zwei Mal wöchentlich einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV  für diese Beschäftigten, durchzuführen.

 Außerschulische Bildung

Die Teilnahme an Angeboten der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung sowie vergleichbarer Angebote anderer Träger ist nur bei Vorlage eines Testnachweises nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV gestattet. Gleiches gilt für die Teilnahme am Instrumental- und Gesangsunterricht.

Kultur

Bei kulturellen Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten müssen die Besucher auch unter freiem Himmel einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV vorlegen Die Besucher von Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbarer Kulturstätten müssen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV vorlegen.  Die Teilnehmer von musikalischen oder kulturellen Proben von Laien- und Amateurensembles müssen einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV vorlegen.

  1. Verstöße gegen diese Allgemeinverfügung stellen gemäß § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 € geahndet werden können.

Werden bei diesen Regelungen Testnachweise nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV gefordert, so gilt:

  • Es ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests oder eines unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttests nachzuweisen.
  • Geimpfte oder genesene Personen sowie Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises befreit.

Den mit o.g. Allgemeinverfügung erlassenen Schutzmaßnahmen sind nach Ansicht des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim dazu geeignet, erforderlich und angemessen, um der Ausbreitung der neuartigen Viruserkrankung entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen gelten zunächst bis 10.09.21.

Donnerstag, 26. August:

Landkreis Rosenheim: COVID-19 Testungen in Unternehmen – Zur Durchführung betrieblicher Testungen mit SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltests benötigen Unternehmen keine Genehmigung durch das Gesundheitsamt. Die angewendeten Antigentests müssen jedoch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen sein und von geschultem Personal durchgeführt werden, sodass eine sichere Testung gewährleistet werden kann. Die Verantwortung für die Durchführung der Testungen liegt bei der Betriebsleitung, die sich von der Qualifikation des Testpersonals überzeugen muss. Die Kosten für betriebliche Testungen müssen zudem von den Unternehmen selbst getragen werden. Die Testbescheinigungen können für die Testnachweispflichten im Rahmen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (also z.B. beim Besuch in der Gastronomie) und der Corona-Einreiseverordnung verwendet werden.

Für Unternehmen gibt es drei Möglichkeiten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu testen:

  • Sie können ihren Betriebsarzt mit der Durchführung professioneller PoC-Antigen-Schnelltests beauftragen, sodass kein Personal gesondert geschult werden muss.
  • Betriebe können zudem professionelle Antigen-Schnelltests unter Aufsicht Hierbei muss jedoch Personal geschult werden, diese Testungen durchzuführen.
  • Eine dritte Möglichkeit ist das Anbieten von Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung, sogenannte „Selbsttests“. Die Beschäftigten testen sich dann selbst unter Aufsicht von Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt.

Alle Testnachweise, die auf der Basis von Testungen basieren, die Betriebe für ihre Mitarbeitenden anbieten, sind innerhalb von 24 Stunden ab Vornahme der Testung als Nachweis z. B. im Rahmen der sogenannten 3G-Regel gültig.

Ein Muster für einen analogen Testnachweis finden Unternehmen unter dem folgenden Link:

https://www.ihk-muenchen.de/ihk/documents/Muster-Testnachweis.pdf

Weitere Informationen erhalten Betriebe auf der Homepage der IHK:

https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Produktsicherheit/Corona-Schnelltests/

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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