Corona-Krise

Aktuelle Informationen zur Corona-Krise

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Donnerstag, 28. Januar:

Berchtesgadener Land. Das nächste Online-Familiencafé, ein Projekt der Familienförderstelle im Amt für Kinder, Jugend und Familien im Landratsamt Berchtesgadener Land, wird am Donnerstag, 11. Februar 2021 von 9:00 bis 10:30 Uhr durchgeführt. Interessierte Eltern und Elternteile sind hierfür herzlich eingeladen und können sich kostenlos für das Online-Familiencafé anmelden.  Das Online-Familiencafé am Donnerstag, 11. Februar 2021 findet zum Thema „Herzens-Zeit – Gemeinsam den Blick auf das Schöne im Familienleben lenken“ statt. Die Referentin Evi Hajek, Elternbegleiterin sowie Wald- & Kräuterpädagogin, gibt einen ersten Einblick: „Bei diesem Familiencafé dreht sich alles um unser Herz. Was tut meinem Herzen gut? Was berührt mein Herz? Was wünscht sich mein Herz? Was erfreut mein Herz? Was stärkt mein Herz? Viele Fragen, die es wert wären, dass wir sie uns öfter stellen. Mit Hilfe von kreativen Methoden schenken wir unseren Herzensanliegen mehr Aufmerksamkeit und schaffen Raum für unsere Herzensangelegenheiten.“

Nach Anmeldung bei der Familienförderstelle erhalten Interessierte einen Link mit einem Zugang zu diesem Online-Familiencafé. Die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen sind nach der Anmeldung bei Lisa Tiefenbacher, Familienförderung im Amt für Kinder, Jugend und Familien im Landratsamt Berchtesgadener Land, unter der Telefonnummer +49 8651 773-495 oder per E-Mail an familienfoerderung@lra-bgl.de zu erhalten.Weitere Informationen zur Familienförderstelle sowie die kommenden Termine des Online-Familiencafés gibt es unter www.familienfoerderung-bgl.de.

Mittwoch, 27. Januar:

Stadt Rosenheim: FFP2-Masken für Angehörige von Pflegebedürftigen aus der Stadt Rosenheim können ab sofort abgeholt werden – Ab sofort können Angehörige von Pflegebedürftigen aus der Stadt Rosenheim jeweils drei kostenlose FFP2-Masken bei der Stadt Rosenheim, Sozial,- Wohnungs- und Versicherungsamt, Reichenbachstraße 8, EG, Zimmer-Nr. 028, abholen. Als Nachweis zur Bezugsberechtigung und zum Empfang der Masken ist das Schreiben der Pflegekasse vorzulegen, in dem der Pflegegrad des/der Angehörigen festgestellt wird. Je pflegebedürftiger Person werden nur an eine Angehörige bzw. einen Angehörigen Masken ausgegeben. Die Ausgabe der Masken ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr möglich. Aufgrund der erwarteten hohen Nachfrage ist der Zutritt zum Sozialrathaus für die Maskenausgabe ausnahmsweise ohne vorheriger Terminvereinbarung möglich. Das Sozialamt bittet um Verständnis, dass der Eintritt in das Sozialrathaus zur Einhaltung der Hygienebestimmungen über den Sicherheitsdienst geregelt wird und mit Wartezeiten gerechnet werden muss. Sollte eine Abholung der Masken zu den angegeben Zeiten nicht möglich sein, können telefonisch unter 08031/365-1461 geeignete Termine vereinbart werden.  Amtsbesuche für sonstige Angelegenheiten sind weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit den entsprechenden Sachbearbeitern möglich.

Dienstag, 26. Januar:

Polizeiliches Einsatzgeschehen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd rund um die Corona-Pandemie seit Jahresbeginn 2021. Auch im neuen Jahr haben die Auswirkungen und Einschränkungen der Corona-Pandemie weite Teile des öffentlichen Lebens im Griff. Das Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zieht für die ersten Wochen des Jahres 2021 eine erste Bilanz.

Rund 28.500 Polizeikontrollen (Stand 25.01.2021) wurden im Rahmen der Überwachung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung anlässlich der Corona-Pandemie vom 1. Januar 2021 bis zum Morgen des heutigen Montag, 25. Januar 2021 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd durchgeführt. Neben den Streifen der Polizeidienststellen kamen dabei auch Unterstützungskräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und die Operativen Ergänzungsdienste des Polizeipräsidiums zum Einsatz.

Im o.g. Zeitraum wurden 2.197 Verstöße festgestellt. In 1.995 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet. Davon

  • 802 Anzeigen wegen Missachtung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkung
  • 811 Anzeigen wegen Missachtung der die Ausgangssperre (zwischen 21.00 und 05.00 Uhr)
  • 141 Anzeigen wegen Nichttragens der vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung

Wegen geringfügiger Verstöße, z. B. falsches Tragen der Mund-Nase-Bedeckung, wurden zudem 29 gebührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen.

Private Zusammenkünfte – Partys – Zu insgesamt fünf privaten Zusammenkünften oder Partys mit Personen mehrerer Hausstände wurden die Einsatzkräfte im südlichen Oberbayern allein am letzten Wochenende gerufen. Nachbarn oder Passanten hatten jeweils die Einsatzkräfte informiert. Im Rahmen eines dieser Einsätze löste eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Holzkirchen am Samstag, 23.01.2021, gegen 18.45 Uhr ein Treffen von acht Personen in einer Wohnung in der Münchner Straße von Holzkirchen auf. Nach der Mitteilung durch einen Nachbarn über laute Musik und lautes Gelächter trafen die Polizisten dort acht Personen unterschiedlicher Hausstände beim gemütlichen Beisammensein und Alkoholkonsum an. Die Versuche, sich vor den Beamten in einem Schrank zu verstecken, scheiterten an der Größe des Schrankes. Wegen eindeutigem Marihuanageruch in der Wohnung schauten die Polizisten genauer hin und stellten in der Folge auch noch ein Tütchen mit „Gras“-Resten und weitere drogentypische Gegenstände fest. Nach der Anzeigenaufnahme wurden allen Personen, außer dem Wohnungsmieter, Platzverweise erteilt.

Tagesausflügler – Verkehrsaufkommen in Hotspots – Seit Montag, 11.01.2021, gilt in allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner, dass touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus für die Einwohner untersagt sind. Bezugspunkt für den 15-Kilometer-Radius ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Diese Regelung gilt aktuell nur noch für den Landkreis Berchtesgadener Land. Zusätzlich sind auch touristische Reisen in diese Region durch eine Allgemeinverfügung des örtlichen Landratsamtes untersagt. Die Einhaltung der Regelungen wurde von den Einsatzkräften in den betroffenen Regionen kontrolliert. Bei insgesamt 1.167 Kontrollen wurden 127 Verstöße festgestellt, von denen 120 zur Anzeige gebracht wurden. Aufgrund der am vergangenen Wochenende noch gültigen Untersagung touristischer Tagesauflüge im Landkreis Miesbach, wurden im Rahmen von polizeilichen Kontrollen 58 Verstöße festgestellt. Insbesondere im Rahmen einer Kontrollstelle der Polizeiinspektion Miesbach auf der Spitzingstraße am Sonntagnachmittag fielen 28 Personen auf, die gegen dieses Verbot verstoßen hatten und aus einem anderen Landkreis für den Tagestrip im Landkreis Miesbach unterwegs waren. Zu erheblichen Verkehrsproblemen kam es am gestrigen Sonntag, 24.01.2021, auf der Kreisstraße TÖL24 im Bereich Vorderriss/Hinterriss im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen aufgrund am Straßenrand geparkter Fahrzeuge von Tagesausflüglern. Die polizeilichen Einsatzkräfte mussten hier zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten, beinahe durchwegs Parkverstöße, verfolgen. Weit über 100 Falschparker wurden außerdem am Samstag durch die Polizeistation Oberammergau verwarnt, welche verbotswidrig entlang der Staatsstraße 2060 im Graswangtal geparkt hatten. Es bestand hierdurch nur noch eine schmale Fahrspur, welche im Notfall für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge nur sehr schwer passierbar gewesen wäre. Angesichts der winterlichen Witterung kann durch das Parken am Fahrbahnrad, was außerhalb geschlossener Ortschaften auf Vorfahrtsstraßen verboten und damit bußgeldbewährt ist, auch der Räum- und Streudienst erheblich eingeschränkt werden.

Ausstellung „Spuren des Menschseins“ im Holztechnischen Museum wird Corona bedingt verlängert –  Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Bestimmungen ist das Holztechnische Museum Rosenheim vorerst bis 14. Februar 2021 geschlossen. Die Sonderausstellung „Spuren des Menschseins“ des Bildhauers Andreas Kuhnlein ist deshalb nicht zugänglich. Um interessierten Besucherinnen und Besuchern dennoch eine Besichtigung ermöglichen zu können, wird die Ausstellung bis 30. April 2021 verlängert. „Zudem bieten wir interessierten Rosenheimerinnen und Rosenheimern einen virtuellen Rundgang auf unserer Homepage an. In Form eines Interviews mit dem Künstler Andreas Kuhnlein führt uns die Kunsthistorikerin Dr. Birgit Löffler durch die Exponate und erklärt die Besonderheiten und Bedeutungen der verschiedenen Kunstwerke“, so Wolfgang Hauck, Kulturreferent der Stadt Rosenheim und Leiter des Holztechnischen Museums. Auch in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens findet Andreas Kuhnlein Beachtung: In der Rubrik „Ausstellungen“ findet man in „Lebenslinien“ eine Reportage über seinen Lebenslauf, in „Hoffnungsgeschichten“ einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen.

Die Links zu den Beiträgen lauten: Virtueller Rundgang auf der Homepage: Neues aus dem Vereinsleben – Holztechnisches Museum e.V. (htmverein.de) – BR Lebenslinien: https://bit.ly/3oe2tG – BR Hoffungsgeschichten: https://bit.ly/3caFo54

Am Dienstag, 26. Januar 2021, 10.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Sitzung des Ministerrats. Das Kabinett, das wieder per Video-Schalte tagt, befasst sich mit den Folgen der Corona-Pandemie. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Sozialministerin Carolina Trautner im Rahmen einer Pressekonferenz um 13.00 Uhr im Foyer des Prinz-Carl-Palais, Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München. Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de, auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern) in Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/ verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Montag, 25. Januar:

Schloss Diedersdorf verklagt Land Brandenburg: Die drastische Ungleichbehandlung von Gastronomen im ersten Corona-Lockdown ab März 2020 bei den Entschädigungszahlungen hat ein gerichtliches Nachspiel. Das Land Brandenburg will nur zahlen, wenn ein Corona-Fall im Betrieb vorgekommen ist. Dagegen klagt nun der Eigentümer von Schloss Diedersdorf, Thomas Worm. Die überregionale Wirtschaftskanzlei Streitbörger vertritt ihn dabei vor dem Landgericht Potsdam. Die Verhandlung ist für Dienstag, den 26. Januar, 10 Uhr angesetzt.

Das Schloss Diedersdorf, als Tagungs- und Event-Location mit Standesamt sowie Restaurantbetrieb und Hotel, ist in der Hauptstadt und Brandenburg nicht nur wegen des größten Biergartens mit mehr als 2000 Plätzen eine feste Größe und wichtiges Ausflugsziel. Bundesweit bekannt wurde das Schloss als Kulisse der RTL-Sendung Bauer sucht Frau, ebenso wie durch die Musikantenscheune des RBB. Wegen der Corona-Pandemie musste das Unternehmen ab dem 18. März für Monate schließen. Das Infektionsschutzgesetz sieht zwar bei Corona-Schließungen von Gastronomiebetrieben eine teilweise Entschädigung für entgangenen Gewinn während der ersten sechs Wochen des Stillstands vor. Das Land Brandenburg aber hat dieses Bundesgesetz bisher so ausgelegt, dass mindestens ein tatsächlicher Corona-Fall im Betrieb vorgekommen sein muss. Gastronomen wie Thomas Worm, die zu Beginn der Pandemie allein wegen des allgemeinen behördlichen Tätigkeitsverbots ihre Betriebe schließen mussten, gingen in Brandenburg leer aus.

Rechtsanwalt Dr. Thorsten Purps vom Potsdamer Büro der überregionalen Wirtschaftskanzlei Streitbörger hält diese Praxis für „grob benachteiligend“, denn der Schaden durch Corona sei in beiden Fällen gleich. „Staatlich geschlossen ist nun einmal staatlich geschlossen.“ Im Auftrag von Thomas Worm, dem Eigentümer des Schlosses Diedersdorf südlich vor den Toren Berlins, bringt Purps den Fall vor das Landgericht Potsdam.  „Viele Gastronomen in Brandenburg“, so Rechtsanwalt Purps weiter, „haben ebenso wie mein Mandant den Antrag auf Entschädigung gestellt, sind aber allein wegen des Fehlens einer tatsächlichen Corona-Erkrankung leer ausgegangen.“ Thomas Worm sagt dazu: „Es kann doch nicht sein, dass wir bestraft werden dafür, am Beginn der Pandemie durch schnelle, gründliche Schutzmaßnahmen Ansteckungen unseres Personals verhindert zu haben.“  Der Gastronom Worm und Rechtsanwalt Purps sehen auch solche Unternehmen anspruchsberechtigt, die durch „prophylaktische“, also vorbeugende staatliche Zwangsmaßnahmen schließen mussten. Um die unterschiedliche Auslegung des Gesetzes in dieser Frage geht es in dem Gerichtsverfahren.

Samstag, 23. Januar:

 15 km-Regel wird ab Samstag für Rosenheim aufgehoben – Erfreuliche Nachricht für alle Rosenheimerinnen und Rosenheimer: Die wegen der zuletzt hohen 7-Tage-Inzidenz geltende 15 km-Grenze für einen Aufenthalt außerhalb der Stadt kann wieder aufgehoben werden. Ab Samstag 0.00 Uhr sind touristische Ausflüge und Freizeitaktivitäten außerhalb der 15 km-Grenze um Rosenheim, aber innerhalb des Bundesgebietes wieder unbeschränkt möglich. „In den zuletzt deutlich sinkenden Inzidenzzahlen für die Stadt Rosenheim kommt letztlich die Disziplin und Eigenverantwortung unserer Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck. Es kann allerdings auch niemand bestreiten, dass der inzwischen dreimonatige Teil-Lockdown gravierende Folgen für die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt hat. Trotzdem: Das Durchhalten zeigt beim Infektionsgeschehen Wirkung“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März zur heutigen Entscheidung des städtischen Ordnungsamts. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Zeitraum vom 16.01. bis 22.01.2021 nach den aktuellsten Zahlen des Rosenheimer Gesundheitsamts von 189 auf inzwischen nur mehr 113 gefallen. Die Stadt Rosenheim erfüllt damit die Voraussetzungen für eine Wiederaufhebung der 15 km-Grenze. Auch die Regierung von Oberbayern hat die erforderliche Zustimmung hierzu signalisiert. „Aktivitäten im Freien machen Spaß und stärken gerade jetzt im Winter unser Immunsystem. Ich freue mich, dass unsere Bürgerinnen und Bürger Wintersport und Wintertourismus jetzt auch in den Bergen außerhalb der 15 km-Grenze wieder genießen und unsere Kinder auch dort im Schnee toben können“, freut sich der Oberbürgermeister. „Trotzdem bitte ich alle Rosenheimerinnen und Rosenheimer: Gehen Sie verantwortungsvoll mit den wieder gewonnenen Freiheiten um. Gerade vor dem Hintergrund der neuen Virus-Mutationen dürfen wir nicht vergessen: Wir sind noch nicht über dem Berg. Deshalb gelten immer noch die üblichen AHA-Regeln. Wir müssen uns bewusst sein, dass es nach wie vor erklärtes Ziel ist, die 7-Tage-Inzidenz wieder unter 50 zu drücken. Erst dann dürfte eine Rückkehr zur Normalität möglich sein.“

Freitag, 22. Januar:

Steigende Nachfrage bei Online- und Telefonseelsorge – Die Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising präsentiert sich und ihre Angebote bei einem Online-Informationsabend am Dienstag, 26. Januar 2021 von 18 bis 20 Uhr auf der Münchner Freiwilligenmesse, die in diesem Jahr rein digital stattfindet – Die Telefonseelsorge bietet neben Gesprächen per Telefon unter der Nummer 0800 1110222 auch Online-Beratungen via E-Mail oder Chat an. Gerade diese Online-Angebote werden immer stärker nachgefragt. Gründe hierfür sind zum einen der große Beratungsbedarf während der Corona-Pandemie und zum anderen, dass jüngere Hilfesuchende wie Schülerinnen, Schüler und Studierende weniger gern telefonieren. Die am häufigsten angesprochenen Themen in den vergangenen neun Monaten waren „Corona“, „Einsamkeit“, „Ängste“ und „depressive Stimmungen“. Die Telefonseelsorge fungiere „als eine Art Seismograf für gesellschaftliche Entwicklungen“, sagt Tobias Lehner, Mitarbeiter der Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising. In Gesprächen werde etwa von einer Zunahme an familiärer Gewalt im Verlauf der Corona-Pandemie berichtet, weist Lehner auf ein Thema hin, das, „erst allmählich Eingang in den öffentlichen Diskurs findet. “Während sich die Anliegen, mit denen sich Anrufer an die Telefonseelsorge wenden und um Rat fragen, oft ähneln, gibt es je nach Beratungsweg unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Mit einem Anteil von über einem Viertel aller Telefonate erreichte das Thema „Corona“ nach Beginn des ersten Lockdowns einen Höhepunkt und mit Eintreten des zweiten Lockdowns ab Dezember stiegen die Anrufe dazu wieder deutlich an (von 15 auf 19 Prozent). Im Schnitt bei jedem fünften Telefongespräch ist „Corona“ ein wichtiges Thema. „Einsamkeit“ wird in etwa 25 Prozent der Telefongespräche thematisiert. Bei den Online-Beratungen zeigen sich andere Akzente: Bereits zu Beginn der Pandemie war hier jeweils das Thema „Ängste“ dominierend (in E-Mails mit 28 Prozent und in Chats mit gut 20 Prozent), und mit Beschluss des zweiten Lockdowns kam es noch in über 20 Prozent der Online-Beratungen vor. Deutlich in den Vordergrund rückten zu diesem Zeitpunkt auch Situationen „depressiver Verstimmungen“ mit über 32 Prozent bei E-Mails und gut 25 Prozent in Chats. Die Telefonseelsorge der Erzdiözese München und Freising zählt 16 hauptamtliche und rund 110 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den drei Dienststellen in München, Bad Reichenhall und Mühldorf. Insgesamt gab im vergangenen Jahr mit über 34.000 Telefonkontakten etwa 2,5 Prozent mehr Anrufe und mit über 2.300 Chats fast 80 Prozent mehr als 2019. Telefonseelsorge wie Online-Beratung sind an 356 Tagen im Jahr erreichbar und werden von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden geleistet, die in Lehrgängen intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Freie Ausbildungsplätze bei der Telefonseelsorge im Erzbistum München und Freising gibt es wieder im kommenden Jahr. Im Herbst sind, je nach Pandemielage, auch wieder Präsenz-Infoabende an den Dienststellen geplant. (cs)

 

 

Hinweise:

Ansprechpartner: Alexander Fischhold, Leiter der Telefonseelsorge der Erzdiözese, Kontakt unter E-Mail telefonseelsorge@eomuc.de oder Tel. 089 / 2127-2098

Weitere Informationen:

https://www.erzbistum-muenchen.de/telefonseelsorge; https://www.telefonseelsorge.de

Zugangsdaten zur Zoomkonferenz für den Online-Infoabend:

https://ksh-m.zoom.us/j/97862479145?pwd=cEl2RUN3Tk50dGxPMDNkR295Q0tjQT09, Meeting-ID: 978 6247 9145, Kenncode: 0800

 

Besuch im Landratsamt Rosenheim nur nach vorheriger Terminvereinbarung – Bürgerinnen und Bürger müssen in allen Räumlichkeiten der Behörde FFP2-Masken tragen – Um jedes unnötige Ansteckungsrisiko zu vermeiden wird im Landratsamt Rosenheim die Möglichkeit, Dienstaufgaben im Homeoffice zu erledigen, weiter ausgebaut. Wo immer es praktikabel ist, sollen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger telefonisch, per E-Mail oder schriftlich bearbeitet werden. Wenn nötig, ist ein Besuch im Landratsamt weiterhin möglich, allerdings nur nach Terminvereinbarung. Neu ist zudem, dass die Bürgerinnen und Bürger in allen Räumlichkeiten der Behörde FFP2-Masken tragen müssen. Die Amtsleitung will mit diesen Maßnahmen eine Ausbreitung des Coronavirus innerhalb der Behörde unbedingt vermeiden. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Monaten im Bereich Homeoffice massiv aufgerüstet. Rund 200 vollwertige Heimarbeitsplätze stehen inzwischen zur Verfügung. Hinzu kommt während des Lockdowns noch die Möglichkeit von Homeoffice Lite. Hier nutzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre private Hardware um auf ihre E-Mails und die Cloud zugreifen zu können. Selbstverständlich funktioniert Homeoffice nicht überall. In Bereichen mit viel Parteiverkehr wie den Zulassungsstellen oder die Ausländer- und Sozialverwaltung ist Präsenz unerlässlich. Für die Zulassungsstellen des Landkreises in Rosenheim, Bad Aibling und Wasserburg besteht die Möglichkeit, Termine online über die Homepage www.landkreis-rosenheim.de zu buchen.

Video-Botschaft aufgrund Pressemeldung des Erzbistums München-Freising: „Gebet vernetzt uns, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“ – Landesbischof, Kardinal und rumänisch-orthodoxer Bischof betonen in Videobotschaft die Kraft des Betens. Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen betonen Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt in einer gemeinsamen Videobotschaft die Kraft des Gebets. „Das Gebet öffnet uns, vernetzt uns untereinander, auch wenn wir nicht körperlich zusammenkommen“, sagt der Erzbischof von München und Freising. Damit werde deutlich, „dass die Christen verbunden sind, dass sie eins sind und um eine größere Einheit weiter ringen“. Landesbischof Bedford-Strohm erinnert daran, dass dabei die Ökumene sehr wichtig sei: „Wir brauchen Versöhnung, wir brauchen Einheit, wir brauchen Kraft. Wie könnten wir uns diese Kraft nach Konfessionen geteilt schenken lassen? Es ist der eine Herr Jesus Christus, der uns diese Kraft schenkt“.

Manche zweifelten laut Marx daran, ob Gebete helfen könnten, „aber ich glaube, das Gebet ist eine Fähigkeit des Menschen, sich zu öffnen für eine Wirklichkeit, die größer ist als wir selber“, so der Kardinal. Gerade in dieser Zeit der Krise sei den Christen aufgetragen, „eine Hoffnung in diese Welt hineinzutragen, die größer ist als alle menschliche Hoffnung. Und da ist das Gebet eine wunderbare Möglichkeit“. Zur Einheit der Christen betont Marx: „Wir sind schon eins. Wir sind miteinander verbunden, wir haben ein gemeinsames Zeugnis.“ Bei gemeinsamen Gottesdienstfeiern und Begegnungen werde deutlich: „Wir haben Unterschiede, aber die Unterschiede sind nicht so groß, dass wir nicht dieses gemeinsame Zeugnis des Gebets der gesamten Gesellschaft – auch gerade in diesen Zeiten – schenken können.“ Im Zentrum des neuen Jahres, so Landesbischof Bedford-Strohm, müsse die Hoffnung stehen: „Wir gehen nicht vor allem in ein Jahr der Pandemie. Sondern wir gehen in ein Jahr, in dem Gott uns die Kraft geben wird, mit den Abgründen umzugehen, die sich auftun, die Herausforderungen zu bewältigen, vor denen wir stehen, zueinander zu stehen, anstatt uns spalten zu lassen. Wir gehen in ein Jahr, in dem wir spüren werden: Wir sind eins in Christus. Nichts kann uns trennen von seiner Liebe. In ihm liegt unsere Zukunft. Es wird eine gute Zukunft sein.“

Das Video ist ab Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr unter www.bayern-evangelisch.de/gebetswoche-einheit-der-christen-gemeinsam-online-beten sowie unter www.erzbistum-muenchen.de/einheit-christen abrufbar. Zum Abschluss spricht Bischof Sofian von Kronstadt ein Gebet der Schwestern der monastischen Gemeinschaft in Grandchamp (Schweiz), das zum Mitbeten ebenfalls unter den angegebenen Links zu finden ist. Die Schwestern in Grandchamp haben in diesem Jahr den internationalen liturgischen Entwurf erarbeitet, der unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ aus dem Johannesevangelium steht. Die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen, die vom 18. bis 25. Januar begangen wird, ist eine der ältesten ökumenischen Initiativen. Seit über 100 Jahren zeigen Christen aller Konfessionen mit Gottesdiensten und gemeinsamen Initiativen ihre Verbundenheit und ihr gemeinsames Eintreten für Versöhnung und Dialog. Die Gebetswoche wird gemeinsam vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen verantwortet, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. (JM/hs)

Donnerstag, 21. Januar:

Das Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass aufgrund der von der Bayerischen Staatsregierung für Gesundheit und Pflege beschlossenen, strengeren Infektionsschutzmaßnahmen ab sofort analog zur Regelung im Einzelhandel und ÖPNV für alle Nutzer der Wertstoffhöfe, Müllumladestation sowie Deponie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gilt.

Weiterhin sind bitte folgende wichtige Hinweise bei der Anlieferung zu beachten:

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen;
  • Begrenzung bei kleineren Wertstoffhöfen auf maximal 5 gleichzeitig anliefernde Personen, bei größeren Wertstoffhöfen können maximal 10 Personen zeitgleich anliefern;
  • Anlieferung so zügig wie möglich und nach Abschluss der Entsorgung umgehend das Wertstoffhofgelände wieder verlassen;
  • Um Wartezeiten zu verringern, sollten die Abfälle bereits beim Einladen in das Fahrzeug gut sortiert werden;
  • Bei Bedarf eine Hilfsperson zum Entladen mitnehmen, da die Mitarbeiter derzeit vor Ort keine Hilfestellung leisten dürfen;
  • Personenzahl nur auf die notwendige Anzahl beschränken.

Die Öffnungszeiten und Adressen der Wertstoffhöfe, der Müllumladestation in Freilassing sowie der Deponie Bischofswiesen-Winkl sind unter www.abfallwirtschaft-bgl.de im Bereich „Entsorgungsanlagen“ oder in der BGL-Abfall-App veröffentlicht. Fragen werden gerne auch am Telefon unter 0049 8651 773-123 beantwortet. Des Weiteren können Anliegen auch schriftlich an die E-Mail Adresse abfallberatung@lra-bgl.de geschickt werden.

Mittwoch, 20. Januar:

 Stadt Rosenheim. Rund 22.500 FFP 2 Schutzmasken für Bedürftige und pflegende Angehörige hat die Stadt Rosenheim beim Freistaat Bayern geordert. Je fünf FFP2- Schutzmasken aus diesem Kontingent werden kostenlos an die Empfänger von Grundsicherung für Arbeitsuchende und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung verteilt. Empfangsberechtigt sind Leistungsempfänger, die das 15. Lebensjahr vollendet haben.  Pflegende Angehörige – die selbst nicht bedürftig sein müssen – erhalten je drei Stück. Bisher sind 17.700 Masken eingetroffen, diese werden vorrangig an die Bedürftigen vergeben.  „Wir werden die Masken sofort nach Erhalt versandfertig machen, damit sie mit der Post verschickt werden können. Sie sollten in den nächsten Tagen im Briefkasten liegen. Die Masken für die pflegenden Angehörigen sind noch nicht bei der Stadt eingegangen. Wir werden über die Presse umgehend informieren, sobald die Masken beim Sozialamt abholbereit sind“, so Christian Meixner, Leiter des städtischen Sozial-, Wohnungs- und Versicherungsamts.

Bericht aus der Bayerischen Kabinettssitzung vom 20.01.2021 – Die Corona-Pandemie hat auch Ende Januar 2021 ihre Bedrohlichkeit nicht eingebüßt. Die Intensivstationen sind aufgrund der besonders hohen Infektionszahlen der letzten Wochen nach wie vor an der Grenze des Leistbaren. Zwar beginnt sich bei der Zahl der Neuinfektionen eine leichte Entspannung abzuzeichnen. Diese kann sich in einigen Wochen auch im Gesundheitssystem auswirken. Daran haben die bayerischen Bürgerinnen und Bürger mit ihrem besonnenen Verhalten erheblichen Anteil. Der Freistaat Bayern hat mit einer weitreichenden FFP2-Maskenpflicht sowie der nächtlichen Ausgangssperre zudem früher, stärker und konsequenter reagiert als andere. Gleichwohl ist die aktuelle Lage fragil. Neue Virus-Mutationen bergen die Gefahr eines jederzeit möglichen exponentiellen Anstiegs der Infektionszahlen. Zu frühe Lockerungen bei unseren europäischen Nachbarn haben gezeigt, dass so die Infektionszahlen rasch ansteigen und die errungenen Erfolge bei der Pandemiebekämpfung wieder zunichte gemacht werden. Das Infektionsgeschehen in der Republik Irland belegt dies mit erschreckender Deutlichkeit. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie heißt es nicht locker zu lassen, bis die 7-Tage-Inzidenz nachhaltig unter der Zielmarke von höchstens 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bleibt. Kontakte müssen weiter beschränkt bleiben und der Eintrag von neuen Virusmutationen muss bestmöglich verhindert werden. Gleichzeitig ebnen die zunehmenden Impfungen in absehbarer Zeit den Weg zurück zu mehr Normalität. Der Bund bleibt weiter aufgefordert, schnell Impfstoff in ausreichenden Mengen zur Verfügung zu stellen. Nur so kann in den Impfzentren die Impfkampagne mit größter Kraft weiter betrieben und ausreichend Termine bereitgestellt werden. Dies gilt derzeit vor Allem für die bei der Impfung priorisierten Gruppen. Ein Impfschutz gerade dieser Personengruppe wird die immer noch viel zu hohen Infektions- und Todeszahlen senken. Sich impfen zu lassen, ist ein Gebot der Vernunft.

Vor diesem Hintergrund unterstützt der Ministerrat die von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 19. Januar 2021 beschlossene weitere Verlängerung der bundesweiten Lockdown-Maßnahmen bis zum 14. Februar 2021.

  1. Verlängerung 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die derzeit in Bayern geltende 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie die Einreisequarantäneverordnung werden dementsprechend über den 31. Januar 2021 hinaus bis zum Ablauf des 14. Februar 2021 verlängert. Darüber hinaus gelten folgende weitere Maßnahmen: In vollstationären Einrichtungen der Pflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in Altenheimen und Seniorenresidenzen gilt beim Kontakt mit Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht auch für das Personal.  Im Gottesdienst besteht für die Besucher künftig FFP2-Maskenpflicht sowie bei Gottesdiensten, die mehr als zehn Teilnehmer erwarten lassen, eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, sofern keine generellen Absprachen getroffen wurden. Bayern hält weiterhin an einem Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit fest. Es gilt auf möglichst allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt. Bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits heute möglich ist (insb. FFP2-Maskenpflicht für Abholer, Mindestabstand, Hygienekonzept, keine Ansammlungen von Wartenden).

2. Schulen Für Abiturientinnen und Abiturienten, für die 2021 Abschlussprüfungen durchgeführt werden, sowie für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Absclussprüfungen bzw. Kammerprüfungen stattfinden, kann ab dem 1. Februar 2021 Wechselunterricht vorgesehen werden, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.

3. Kontaktreduktion – Die Kontaktreduktion ist neben den begonnenen Impfungen weiterhin das effektivste Mittel bei der Pandemiebekämpfung. Private Zusammenkünfte sind deswegen weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person zulässig. Erlaubte Kontaktmöglichkeiten sollen nur in vernünftigem Ausmaß stattfinden. Die bayerische Bevölkerung ist zusätzlich dazu aufgerufen, die Anzahl der Haushalte, aus denen die Kontaktpersonen stammen, möglichst konstant und gering zu halten.

4. Homeoffice – Am Arbeitsort finden zahlreiche Kontakte statt. Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens muss deshalb auch dort eine Kontaktreduktion erfolgen. Mit Beschluss vom 6. Januar 2021 richtete der Ministerrat bereits einen dringenden Appell an die Arbeitgeber, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Dies gilt auch für den Freistaat als Arbeitgeber und seine Beschäftigten. Zentrale Voraussetzung für die flächendeckende Nutzung von Homeoffice sind digitalisierte Arbeitsabläufe. Hierbei besteht zum Teil noch erheblicher Investitionsbedarf, der steuerlich durch verbesserte Abschreibungsbedingungen begleitet werden sollte. Der Ministerrat begrüßt daher den am 19. Januar 2021 von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder gefassten Beschluss zur Sofortabschreibung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021. Dies fördert die Ermöglichung von Homeoffice durch die Arbeitgeber und entspricht damit den auf dem Homeoffice-Gipfel der Bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit Arbeitgebern und Gewerkschaften getroffenen Vereinbarungen. Arbeitnehmer sind aufgerufen, von der Möglichkeit des Homeoffice Gebrauch zu machen.

5. Öffentlicher Personennahverkehr (#a-5) Die durchgängige Nutzung von Homeoffice-Möglichkeiten trägt bereits erheblich zur Reduktion des Fahrgastaufkommens im öffentlichen Nahverkehr bei. Zusätzlich soll auch in den Stoßzeiten das Pendleraufkommen weitest möglich entzerrt werden. Durch die Aufrechterhaltung des regulären Vor-Corona-Fahrplanangebots sowie durch den noch stärkeren Einsatz zusätzlicher Verkehrsmittel können weitere Kontakte zwischen den Fahrgästen reduziert und das Einhalten von Abständen ermöglicht werden. Das Bayerische Staatsministerium für Bau und Verkehr wird hierfür ein Konzept erarbeiten.

  1. Wirtschaftshilfen

Die Akzeptanz der Maßnahmen hängt entscheidend von der Gewährung staatlicher Hilfen zur Überbrückung pandemiebedingter Umsatzeinbußen ab. Der Ministerrat begrüßt daher die von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossene weitere Verbesserung der Überbrückungshilfe III, insbesondere die Vereinfachung der Zugangsvoraussetzungen sowie die Anhebung der monatlichen Förderhöchstbeträge und der Abschlagszahlungen. Der Bund bleibt aufgefordert, jeweils schnellstmöglich die Abschlagszahlungen zu leisten sowie die Antragsbearbeitung und Auszahlung durch die Länder über die Bereitstellung der entsprechenden Onlineplattform zu ermöglichen.

  1. Europäische Nachbarstaaten Vor dem Hintergrund der neu aufgetretenen, besorgniserregenden Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika gilt es, deren Eintrag möglichst zu vermeiden sowie diesen frühzeitig zu erkennen. Der Ministerrat begrüßt daher die Anstrengungen des Bundes, auf europäischer Ebene, insbesondere beim Europäischen Rat am 21. Januar 2021, vergleichbare und synchronisierte Maßnahmen zur Erkennung und Eindämmung von Virusmutationen in den Mitgliedstaaten zu erreichen. Sollte sich hier keine kurzfristige Lösung erzielen lassen, können Grenzkontrollen ein probates Mittel sein, um die geltenden Regelungen zur Einreise wirksam durchzusetzen.

 

 

Zur Meldung: http://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-20-01-2021/

 

Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (AKDB) hat gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern und einem Entwicklerduo aus dem #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung unter der Schirmherrschaft von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach eine digitale Lösung zur Kontaktdatenerfassung und -nachverfolgung entwickelt. Die Lösung mit dem Namen Darfichrein ist seit Juni 2020 am Markt verfügbar, sie ersetzt Stift und Papier durch QR-Codes und Smartphone.  Darfichrein wird bereits an über 3.300 Standorten genutzt, dabei wurden bisher über 2,4 Mio. Check-ins abgewickelt. Neben Restaurants, Hotels, Sportvereinen und Universitäten wird Darfichrein bereits von zahlreichen öffentlich-rechtlichen Betrieben, Kommunen und Behörden genutzt. So stattet aktuell das bayerische Justizministerium alle Gerichte mit dieser digitalen Lösung aus.

Aufgrund des aktuellen Lockdowns, der positiven Erfahrungen beim Einsatz im behördlichen Umfeld, dem Bestreben nach einer weitergehenden Digitalisierung und der enormen Belastung des Gesundheitssystems könnte Darfichrein auch in diesem Bereich eine ideale Lösung zur Entlastung der Gesundheitsämter darstellen. Denn Darfichrein bringt Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit in Einklang. Nutzer checken in wenigen Sekunden über ihr Smartphone ein. Dabei ist es nicht notwendig, eine App herunterzuladen. Die Daten werden verschlüsselt im Rechenzentrum der AKDB gespeichert und automatisch nach vier Wochen gelöscht. In den vergangenen Monaten wurde eine Fülle von Funktionen entwickelt, um die Erfassung von Kontaktdaten für alle Branchen und Bereiche digital abzubilden.  Im Fall einer Covid 19-Infektion übergibt der Betrieb auf Veranlassung staatlicher Stellen die Kontaktdaten für den angefragten Zeitraum an das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt importiert die csv.-Datei in ihre interne Management-Software und kann direkt in die Nachverfolgung einsteigen. Da durch die digitale Erfassung die Übermittelung und das mühsame Auslesen von handgeschriebenen Zetteln entfallen, wird wertvolle Zeit gewonnen und die Gesundheitsämter personell entlastet.

Mehr Informationen unter www.darfichrein.de

Am Mittwoch, 20. Januar 2021, 11.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Sitzung des Ministerrats. Das Kabinett, das wieder per Video-Schalte tagt, befasst sich mit den Folgen der Corona-Pandemie. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Gesundheitsminister Klaus Holetschek im Rahmen einer Pressekonferenzum 13 Uhr im Foyer des Prinz-Carl-Palais, Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München. Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de (http://www.bayern.de) , auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern). In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/ (http://www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/)  verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung während des Teil-Lockdowns in Rosenheim. Die Stadt Rosenheim weist darauf hin, dass die städtischen Verwaltungsgebäude aufgrund der verschärften Corona-Regeln und eines daraus resultierenden Schichtdienstes bis auf Weiteres nur eingeschränkt besetzt sind. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Behördengänge auf dringende Angelegenheiten zu reduzieren. Für persönlich zu klärende Anliegen sind zwingend Terminvereinbarungen erforderlich. Die üblichen Öffnungszeiten der städtischen Verwaltung sind Montag bis Freitag von 08.00 h – 12.00 h, Donnerstag zusätzlich von 14.00 h – 17.00 h. Davon abweichende Öffnungszeiten einzelner Ämter und Dienststellen sind auf der städtischen Homepage zu finden. Termine auch außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich und erwünscht, weil dadurch der Besucherstrom entzerrt werden kann. Die städtische Verwaltung wird  in den öffentlichen Medien über die jeweils geltenden Regelungen informieren. Die kulturellen Einrichtungen der Stadt Rosenheim, also Stadtbibliothek, Galerie, Stadtarchiv, Volkshochschule, Städtisches Museum im Mittertor und Holztechnisches Museum bleiben aufgrund der aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung bis auf weiteres geschlossen.

Montag, 18. Januar:

Erzbischöfliches Ordinariat informiert: Gottesdienst zur Gebetswoche auf Pfingsten verschoben – Landesbischof, Kardinal und rumänisch-orthodoxer Bischof bitten in Video für Einheit der Christen – Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage haben sich die Verantwortlichen der beiden großen Kirchen darauf verständigt, den zentralen Gottesdienst im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen in diesem Jahr am Pfingstsamstag, 22. Mai, zu feiern. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Kardinal Reinhard Marx und der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt wenden sich in einem gemeinsamen Video an die Gläubigen, das ab Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr unter www.bayern-evangelisch.de/gebetswoche-einheit-der-christen-gemeinsam-online-beten sowie unter www.erzbistum-muenchen.de/einheit-christen abrufbar ist, und laden zum Gebet ein. An diesem Termin hätte der Gottesdienst stattfinden sollen. Mit der Feier des Gottesdienstes an Pfingsten nehmen die christlichen Kirchen in München eine weltweite ökumenische Tradition auf. Im globalen Kontext wird die Gebetswoche neben der Woche vom 18. bis 25. Januar an vielen Orten auch in der Woche vor Pfingsten gefeiert. Die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen ist eine der ältesten ökumenischen Initiativen. Seit über 100 Jahren zeigen Christen aller Konfessionen mit zahlreichen Gottesdiensten und gemeinsamen Initiativen ihre Verbundenheit und ihr gemeinsames Eintreten für Versöhnung und Dialog. Der internationale liturgische Entwurf wurde in diesem Jahr von der monastischen Gemeinschaft in Grandchamp (Schweiz) erarbeitet und steht unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ aus dem Johannesevangelium. Die Gebetswoche wird gemeinsam vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen verantwortet, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland. (JM/hs)

Die katholische deutsche Osteuropa-Solidaritätsaktion Renovabis hat 2020 knapp 2,3 Millionen Euro mehr an Konto-Direktspenden als 2019 anvertraut bekommen. Zwar waren andererseits die Kirchkollekten-Erträge durch weniger Gottesdienstbesucher massiv eingebrochen. In jedem Fall gilt es allen Spenderinnen und Spendern sehr für ihre großartige Solidarität zu danken. Dieses Geld wird gerade in diesen Krisenzeiten in den Partner-Ländern im Osten Europas, wo man ungleich härter als hier unter der Pandemie leidet, dringend benötigt. Insgesamt flossen 2020 allein 1,1 Millionen Euro Corona-Direkthilfen an Projektpartner in 18 Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Dr. Christian Hartl dazu: „Trotz der vielen Probleme und Sorgen im eigenen Land denken unsere Spenderinnen und Spender an diejenigen, die die Pandemie vor noch viel größere Herausforderungen stellt. Ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ allen, die geholfen haben.“ Und Hartl äußert „die dringende Bitte, Renovabis weiter zu unterstützen. Denn die Menschen in Mittel- und Osteuropa brauchen unsere Solidarität auch weiterhin.“

Samstag, 16. Januar:

Die Freiwillige Feuerwehr Prien-Atzing informiert: Am Samstag,  6. Februar 2021 hätte eigentlich unser Jahrtag mit Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Mitglieder von Atzing und Wildenwart und anschließend unsere Mitgliederversammlung im Gasthaus Stocker in stattfinden sollen. Leider müssen wir wegen der aktuellen Situation (Coronavirus) unseren Jahrtag und Versammlung auf unbestimmte Zeit in die Zukunft verschieben.

Prien Marketing: 1. Information aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zu Klinikbesuchen – Die 11. IfSMV sieht folgendes vor: Übernachtungsangebote dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Verwandtenbesuch ist kein glaubhaft notwendiger Zweck. Sinn der Regelung ist es, Kontakte zu reduzieren und Mobilität einzuschränken. Nur in besonders begründeten Einzelfällen sind hiervon Ausnahmen möglich, zum Beispiel bei der Begleitung von Sterbenden oder wenn das Kindeswohl gefährdet ist.
2. Teil der Imagefilmreihe – Ein Tag in Prien für Groß & Klein – Auch wir stehen in den Startlöchern und freuen uns auf viele Urlaubsgäste in Prien am Chiemsee! Was man bei uns alles erleben kann, können Besucher und Einheimische ab sofort unter www.tourismus.prien.de/imagefilme/ entdecken. Der 5. Teil der Imagefilmreihe unter dem Titel „Ein Tag in Prien für Groß & Klein“ ist online.
3.Priener Gschicht’n – Einheimische erzählen… – Jeder Ort hat interessante Geschichten aus der Vergangenheit, die darauf warten, wieder ausgegraben und erzählt zu werden. Im Rahmen der „Priener Gschicht‘n“ lässt die Prien Marketing GmbH (PriMa) Einheimische zu Wort kommen, die die junge und alte Geschichte der Seegemeinde für den Leser ganz neu erfahrbar machen. Ab Januar werden die „Gschicht’n“ unter www.tourismus.prien.de/priener-gschichtn/, zusätzlich über Facebook und Instagram veröffentlicht.

Freitag, 15. Januar:

Wochenbericht von Landratsamt und Gesundheitsamt Rosenheim: Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 14.01.2021 24 Uhr. Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen.

Aktuelle Lage: Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim weist darauf hin, dass nach Ende der Feiertage und der Urlaubszeit seit dem letzten Wochenbericht vom 08.01. nun leider eine Trendumkehr mit einer Zunahme des Infektionsgeschehens in der Region zu erkennen ist. Dies deckt sich mit der allgemeinen Entwicklung im Bundesgebiet  ab. In der Stadt Rosenheim wurde der Wert der 7-Tage-Inzidenz von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am 10.01. überschritten und lag bei 204, und am 14.01. bei 225. Die Stadt Rosenheim hat deshalb mit Bekanntmachung vom 11.01. touristische Tagesausflüge für Personen, die in der Stadt Rosenheim wohnen, über einen Umkreis von 15 km um die Stadt Rosenheim hinaus untersagt. Im Landkreis zeigte sich ebenfalls eine zunehme Tendenz. Am 14.01. lag der Wert im Landkreis bei 163. Seit dem letzten Wochenbericht wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim täglich bis zu 145 neue Fälle gemeldet. Das Gesundheitsamt Rosenheim kann die positiv Gemeldeten weiterhin tagesaktuell telefonisch und schriftlich über ihre Infektion informieren und die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen anordnen. Auch die engen Kontaktpersonen können zeitnah kontaktiert und ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet werden Wahrscheinlich sind die wieder zunehmenden Infektionszahlen auf die Zusammenkünfte im privaten Umfeld während der Feiertage zurückzuführen. Aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens ist dies allerdings nur eine Vermutung und eine mögliche Ursache. Eine besondere Bedeutung haben weiterhin auch Ausbrüche in Einrichtungen wie Kliniken, Pflege- und Behindertenheimen. In dieser Woche ist ein leichter Rückgang der Neuinfektionen in den Pflege- und Behindertenheimen zu verzeichnen, sowie ein deutlicher Rückgang der Todesfälle von zuletzt 31 auf 6. Es zeigt sich aber unverändert, dass betagte Personen sowie Patienten oder Bewohner mit Grunderkrankungen und geschwächtem Immunsystem höchst anfällig für eine COVID-19 Erkrankung mit schweren Krankheitsverläufen mit Todesfolge sind. Das Gesundheitsamt appelliert deshalb an alle Mitarbeiter von Pflege- und Behindertenheimen, sowie an alle Personen  mit derzeit höchster Priorität mit Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung,  dringend das Impfangebot zum Eigen- und zum Schutze der Bewohner anzunehmen.

FallzahlenentwicklungSeit dem letzten Wochenbericht mit Stand 07.01.2021 24 Uhr wurden dem Gesundheitsamt 570 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 11973 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 9403, Stadt: 2570). Mittlerweile wurde bei mindestens 8946 Personen eine Genesung dokumentiert. 417 Personen (am 07.01.: 390) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 371, Stadt: 46). Von den Verstorbenen waren 12 Personen unter 60 Jahren. 289 Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden 8 Personen gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben sind. Hiervon waren 6 Personen über oder gleich 80 Jahren und 1 Person zwischen 60 und 80 Jahren. 6 dieser Verstorbenen waren in einem Heim betreut worden. 157 (am 07.01.: 155) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 20 Patienten (am 07.01.: 22) auf einer Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt mit Stand 15.01.2021 (0:00 Uhr) für die Stadt Rosenheim bei 225,02 (am 07.01.: 130,60), für den Landkreis Rosenheim bei 163,39 (am 07.01.: 106.76).

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch-Instituts: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm / https://www.rki.de/DE/Content/InfA /N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Nach Anfrage der Grünen im Landtag – Gesundheitsamt Rosenheim: Kapazitäten bei Nachverfolgung ausgeschöpft – Zur Betreuung von positiv Getesteten und zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen hat das Rosenheimer Gesundheitsamt alle personellen Möglichkeiten voll ausgeschöpft. Aktuell sind 90 Personen mit diesen Aufgaben betraut, darunter 16 Reservisten, elf Polizeibeamte und 20 Angehörige der Bundeswehr. Die Gesundheitsbehörde ist deshalb derzeit in der Lage, der Fall- und Kontaktpersonen-Ermittlung tagesaktuell nachzukommen. In einer Antwort des Bayerischen Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bayerischen Landtag hieß es, das Hilfskräfte-Potenzial sei bislang noch nicht ausgeschöpft. Dies trifft auf das Rosenheimer Gesundheitsamt nicht zu.

Gemeinsame Informationen vom Landratsamt Rosenheim und von der Stadt Rosenheim zur Corona-Impfung: Mehr als 20.000 Briefe gehen an über 80-Jährige in Stadt und Landkreis Rosenheim – Von den gut 320.000 Einwohnern in Stadt und Landkreis Rosenheim sind mehr als 20.000 über 80 Jahre alt. Sie werden im Laufe der kommenden Woche Post vom gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim erhalten. Inhalt: Dieser Personenkreis ist vordringlich berechtigt sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Offen bleibt allerdings, wann das Impfzentrum auf der Loretowiese seinen Betrieb aufnehmen wird, da zunächst insbesondere Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches und pflegerisches Personal geimpft werden. In dem Schreiben wird dargelegt, wie sich die Impfwilligen online oder telefonisch registrieren können. Empfohlen wird die Onlineregistrierung unter https://impfzentren.bayern, ggf. mit Hilfestellung von Angehörigen und Bekannten. Die telefonische Hotline hingegen soll nur dann genutzt werden, wenn keinerlei Möglichkeit besteht sich selbst oder mit der Hilfe anderer online zu registrieren. Stadt und Landkreis Rosenheim bitten um Verständnis, dass es bei der telefonischen Registrierung zu Wartezeiten kommen kann. Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird mit den registrierten Personen ein Termin vereinbart. Mit dem Schreiben erhalten die Bürgerinnen und Bürger ein Aufklärungsblatt, mit Informationen zu COVID-19, zum Impfstoff und zum Ablauf der Impfung. Grundsätzlich findet die Impfung im gemeinsamen Impfzentrum auf der Rosenheimer Loretowiese statt. Davon nicht betroffen sind die Bewohner in Alten- und Pflegeheimen, die weiterhin durch die mobilen Impfteams vor Ort geimpft werden. Für bettlägerige Personen muss jeweils eine individuelle Lösung gefunden werden Eine Impfung beim Hausarzt ist aktuell noch nicht möglich. Zur Impfung mitzubringen sind: Impfpass und falls vorhanden, weitere relevante medizinische Unterlagen wie ein Herz-Pass, ein Diabetikerausweis oder die Medikamentenliste.Noch nicht absehbar ist, wann das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim in Betrieb gehen kann. Das bleibt weiterhin abhängig von der nachhaltigen Verfügbarkeit des Impfstoffs.

Die Freiwillige Feuerwehr Wildenwart informiert: Am Samstag, den 06. Februar 2021 hätte eigentlich unser Jahrtag mit Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Mitglieder von Atzing und Wildenwart und anschließend unsere Mitgliederversammlung im Feuerwehrhaus Wildenwart mit Neuwahlen der Vorstandschaft stattfinden sollen. Leider müssen wir wegen der aktuellen Situation (Coronavirus) unseren Jahrtag und Versammlung auf unbestimmte Zeit in die Zukunft verschieben. Ob wir unser traditionelles Weinfest, das für Samstag, den 8. Mai 2021 um 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus angesetzt ist veranstalten können ist ungewiss.

Donnerstag, 14. Januar:

Bayerisches Wirtschaftsministerium: Verlängerte Antragsfristen für November- und Dezemberhilfe und Überbrückungshilfe II – Aiwanger: “Berlin bessert nach – Antragsfristen für Coronahilfen werden verlängert” –  “Viele Unternehmen stehen derzeit unter massivem wirtschaftlichen Druck“ so der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Er begrüßt deshalb die Verlängerung der Antragsfristen für die Corona-Hilfen. Die Überbrückungshilfe II soll bis zum 31. März beantragbar sein (bisher bis Ende Januar), die November- und Dezemberhilfe bis zum 30. April (bisher bis Ende Januar bzw. Ende März). “Berlin bessert Gott sei Dank nach. Mit den neuen Antragsfristen bleiben die Hilfszahlungen für die Betriebe länger verfügbar. Das verschafft auch mehr Luft in der Antragstellung über die Wirtschaftsprüfer und Steuerberater”, so Aiwanger.

Der Minister appelliert an die Unternehmerinnen und Unternehmer: “Nutzen Sie alle verfügbaren Corona-Hilfen. Die Beantragung und Auszahlung kommt voran. Mit den Abschlagszahlungen erhalten Sie kurzfristig frisches Kapital auf Ihr Konto. Lassen Sie sich nicht verunsichern: Die beihilferechtlichen Voraussetzungen für die Förderung bis zu 4 Millionen Euro sind nun eindeutig. Für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer besteht kein Grund, mit der Antragstellung zu zögern.” Für Hilfen zwischen 1 und 4 Millionen Euro sind die Förderungen auf 70 Prozent der Verluste gedeckelt, für Klein- und Kleinstunternehmen auf bis zu 90 Prozent. Der beihilfefähige Zeitraum ist dabei nicht identisch mit dem Leistungszeitraum, sondern umfasst die Monate März bis Dezember 2020 für die Überbrückungshilfe II und Dezemberhilfe Plus bzw. die Monate März bis November 2020 für die Novemberhilfe Plus. Der Antragsteller kann frei wählen, welche Monate er für die Verlustberechnung ansetzt, so dass sich die Gefahr der Verlustdeckelung in gewissem Umfang relativiert. Für die Bedingungen der Förderung über 4 Millionen Euro steht der Bund gegenwärtig in Verhandlungen mit der EU-Kommission. Aiwanger fordert für die nächste Überbrückungshilfe III noch höhere Abschlagszahlungen: “Die Politik muss noch großzügiger werden und der Arbeit der Steuerberater vertrauen. Ziel sollte sein, bei der Überbrückungshilfe III Abschlagszahlungen bis zu 100.000 Euro zu ermöglichen. Das wäre eine ganz neue Qualität für die Betriebe.” Bisher gibt es fast 50.000 bayerische Anträge zur Novemberhilfe mit einem Volumen von rund 840 Millionen Euro. Knapp 250 Millionen Euro sind bereits als Abschläge ausbezahlt worden. Seit gestern läuft die Auszahlung der restlichen Beträge. Bei der Dezemberhilfe sind es aktuell über 22.000 Anträge aus Bayern mit einem Fördervolumen von über 350 Millionen Euro. Davon wurden 130 Millionen Euro in Form von Abschlagszahlungen bereits ausbezahlt. Im Rahmen der Überbrückungshilfe II sind derzeit rund 85 Prozent der bisher knapp 15.000 bayerischen Anträge abgearbeitet. Dabei wurden Hilfen in Höhe von mehr als 260 Millionen genehmigt.

Mittwoch, 13. Januar:

Am Mittwoch, 13. Januar 2021, 13.00 Uhr, findet unter Leitung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder ein „Homeoffice-Gipfel“ der Bayerischen Staatsregierung statt. Der runde Tisch mit Vertretern von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden wird als Video-Schalte abgehalten. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung sowie über die neue Regelung zum Tragen einer FFP2-Maske informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Arbeitsministerin Carolina Trautner und Gesundheitsminister Klaus Holetschek um 15.00 Uhr im Foyer des Prinz-Carl-Palais, Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München. Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de (http://www.bayern.de) , auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern).In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/ (http://www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/)  verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Dienstag, 12. Januar:

Stadt Rosenheim informiert: Inzidenz über 200: Für Rosenheim gilt der 15-Kilometer-Radius für touristische Tagesauflüge – „Was sich niemand gewünscht hat, ist seit gestern leider eingetreten: Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hat in der Stadt Rosenheim die 200-er-Grenze überschritten. Damit greift für die Rosenheimerinnen und Rosenheimer die sogenannte 15-km-Regel“, bedauert Oberbürgermeister Andreas März den neuerlichen Anstieg der Infektionszahlen und die damit verbundene Beschränkung. Die 15-Kilometer-Regelung verbietet touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um die Rosenheimer Stadtgrenze hinaus. Dafür maßgeblich ist der Zahlenstand des Robert Koch-Instituts, der sich tagesaktuell unter www.rki.de  abfragen lässt. Die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Rosenheim liegt heute bei 206,1.   Zu touristischen Ausflügen zählen alle Unternehmungen, die der Freizeitgestaltung (z.B. Wandern, Spazierengehen, freizeitsportliche Aktivitäten) dienen. Das Einkaufen, der Besuch von Verwandten und Lebenspartnern sowie der Arbeitsweg sind von der 15-Kilometer-Regel nicht betroffen. Die 15-Kilometer-Beschränkung kann erst wieder aufgehoben werden, wenn der Wert der 7-Tage-Inzidenz mindestens sieben Tage in Folge die 200-er-Marke unterschreitet.

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 12. Januar 2021 – Corona-Pandemie / Infektionslage weiter sehr angespannt / FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel ab 18. Januar – Die Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie ist in Bayern und Deutschland weiter sehr angespannt. Die bislang ergriffenen Maßnahmen haben leider noch nicht zu dem erhofften spürbaren und nachhaltigen Rückgang der Infektionszahlen geführt. Ziel ist, eine Sieben-Tages-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu erreichen. Erst ab diesem Inzidenzwert ist eine sichere Nachverfolgung von Infektionswegen gewährleistet. Aktuell besonders besorgniserregend ist das Auftreten stark ansteckender Virusmutationen in einigen Ländern, deren Eintrag und Verbreitung in Bayern und Deutschland vermieden werden muss. Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat daher heute eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: “Am 12. Januar beginnen Bewilligung und Auszahlung der Novemberhilfe in Bayern” – Die Bewilligung und Auszahlung der Novemberhilfe des Bundes beginnt am Dienstag, 12. Januar. Die in Bayern für die Abwicklung beauftragte IHK für München und Oberbayern hat die Software von der Bundesregierung am Freitag erhalten und bis Montagnachmittag mehrere hundert Mitarbeiter geschult. “Etwa 47.000 bayerische Betriebe warten dringend auf die Auszahlung der Novemberhilfe. Mehr als 800 Millionen Euro sind beantragt worden. Bisher sind Abschläge in Höhe von 230 Millionen Euro in den Unternehmen angekommen”, erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Der IHK München und Oberbayern dankte Aiwanger für die gute organisatorische Vorbereitung zur Auszahlung, die in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium erfolgt. Über 500 Mitarbeiter verschiedener Behörden wurden hierzu in letzter Zeit herangezogen, für die Bewilligungen geschult und eingeteilt. Aiwanger: “Bayern arbeitet die Coronahilfen engagiert ab, ist aber von technischen Zulieferungen des Bundes abhängig. Wir hoffen, dass ab morgen technisch alles klappt und die Zahlungen reibungslos erfolgen können. Anschließend muss der Bund die erforderliche Software für die Dezemberhilfe nun rasch zur Verfügung stellen, damit wir gleich weiterarbeiten können – es folgt auch noch die Oktoberhilfe für einige Regionen Bayerns, die vorzeitig in den Lockdown gegangen sind.“ Insgesamt kommt Bayern auch bei der Auszahlung der Überbrückungshilfe II sehr gut voran. Vier von fünf Anträgen auf Überbrückungshilfe II sind bereits bewilligt. Der Freistaat liegt damit im Ländervergleich vorne. Bundesweit sind erst zwei Drittel der Anträge positiv beschieden. Dank der zügigen Antragsbearbeitung sind bereits 230 Mio. Euro an bayerische Unternehmen geflossen. Die Überbrückungshilfe II deckt den Zeitraum von September bis Dezember 2020 ab. Zusammen mit der Überbrückungshilfe I wurden so bereits knapp 500 Millionen Euro ausbezahlt.Aiwanger hofft trotz der Vielzahl an Hilfsprogrammen, dass die betroffenen Unternehmen und Branchen bald wieder am Markt ihr Geld verdienen können und nicht auf Dauerhilfen durch den Staat angewiesen sind.

Am Dienstag, 12. Januar 2021, 10.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Sitzung des Ministerrats. Das Kabinett, das wieder per Video-Schalte tagt, befasst sich mit den Folgen der Corona-Pandemie. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek im Rahmen einer Pressekonferenz um 13.00 Uhr im Foyer des Prinz-Carl-Palais, Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München. Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de (http://www.bayern.de) , auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern). In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/ (http://www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/)  verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Montag, 11. Januar:

Bezirk Oberbayern startet Vor-Ort-Beratung im Landkreis Traunstein – Der Bezirk Oberbayern verbessert die Beratungsangebote zu seinen Sozialleistungen: Eine Mitarbeitende des Bezirks berät ab 15. Januar die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Traunstein jeweils freitags zur Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen und zur Hilfe zur Pflege. Wegen der Corona-Pandemie erfolgt die Beratung bis vorerst 31. Januar telefonisch oder per E-Mail. Sobald die Situation es zulässt, findet freitags ein persönlicher Sprechtag im Landratsamt Traunstein statt.   „Für die Menschen im Landkreis Traunstein ist unsere wohnortnahe Beratung ein Riesengewinn“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort mit unserer Mitarbeitenden Gudrun Pickhardt eine hochkompetente Ansprechperson für die oft komplexen Fragen zur Eingliederungshilfe sowie zur Hilfe zur Pflege.“ Mederer weiter: „Es freut mich sehr, dass wir den frisch eröffneten Pflegestützpunkt um dieses Angebot ergänzen können.“ Wegen der Corona-Pandemie ist die Mitarbeiterin des Bezirks für die Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Traunstein bis 31. Januar nur telefonisch unter 089 2198-21054 beziehungsweise per E-Mail (beratung-ts@bezirk-oberbayern.de) erreichbar. Danach bewertet der Bezirk die Lage neu und entscheidet, ob persönliche Sprechzeiten möglich sind. Auf der Webseite unter www.bezirk-oberbayern.de/Beratung-vor-Ort gibt es dazu jeweils aktuelle Informationen.Die für Traunstein zuständige Mitarbeitende war viele Jahre im sozialpädagogischen Fachdienst des Bezirks Oberbayern tätig. „Ich freue mich darauf, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu beraten und sie mit meinen Erfahrungen bestmöglich zu unterstützen“, sagt Gudrun Pickhardt. Sie zeigt sich zuversichtlich, „dass für ratsuchende Personen auch die Beratung am Telefon oder per E-Mail sehr hilfreich ist“. Neben dem Sprechtag in Traunstein gibt es vergleichbare Angebote des Bezirks Oberbayern bisher in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Ebersberg, Landsberg am Lech und Mühldorf am Inn. Geplant ist, Sprechtage in allen oberbayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten anzubieten. „Unser Ziel ist es, für alle Bürgerinnen und Bürger in Oberbayern wohnortnah erreichbar zu sein“, sagte Bezirkstagspräsident Mederer.

www.bezirk-oberbayern.de | www.facebook.com/bezirkoberbayern

Bericht vom Bayerischen Wirtschaftsministerium: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist es gelungen, die Antragsvoraussetzungen für bayerische Brauereigaststätten für die November- und Dezemberhilfe zu verbessern. Aiwanger: “Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist auf meine Forderung eingegangen und hat die Hürden für die Hilfen gesenkt. Dadurch haben wir einen Durchbruch geschafft und Ungerechtigkeiten bei diesem Bundesprogramm aus der Welt geschafft.”

Bei der außerordentlichen Wirtschaftshilfe des Bundes gab es für die Brauereigaststätten bisher besonders hohe Hürden. Denn für diese Unterstützung ist nur antragsberechtigt, wer insgesamt mindestens 80 Prozent des Umsatzes als „direkt, indirekt oder mittelbar vom Lockdown Betroffener“ erzielt. Damit waren die Gaststätten, die Brauereien angeschlossen sind, schlechter gestellt als Restaurants ohne Brauerei. In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatte Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger diese ungerechte Behandlung der Brauereigaststätten dargelegt und um angemessene Unterstützung der Branche gebeten. Dem wurde nun in einer Aktualisierung der Antragskriterien speziell für Brauereigaststätten Rechnung getragen. Der mit dem Verkauf von Fassbier erzielte Umsatz im Jahr 2019 wird künftig der indirekten Betroffenheit zugerechnet, weil angenommen wird, dass der Verkauf von Fassbier für Veranstaltungen erfolgte, die im November beziehungsweise Dezember 2020 nicht stattfinden durften. Gerade für kleinere Brauereigaststätten, deren Brauereibetrieb in der Regel auch den Fassverkauf umfasst, sollte es daher nun wesentlich leichter sein, die benötigte 80 Prozent-Schwelle für die Antragsberechtigung zu erreichen. Denn es wird nun jeder Fassbierverkauf, auch an den Einzel- und Großhandel, bei der Berechnung des Umsatzes der Brauereigaststätten berücksichtigt. Aiwanger: “Unsere traditionsreichen Brauereigaststätten sind eine wichtige Stütze bayerischer Wirtshauskultur. Sie brauchen die Unterstützungsleistungen drin Bericht: Bayerisches Wirtschaftsministerium

Sonntag, 10. Januar:

Ab Montag, 11. Januar gelten folgende Corona-Auflagen der Bayerischen Staatsregierung: Zu den wichtigsten neuen Regelungen, die ab dem morgigen Montag bis zum 31. Januar gelten, gehört – wie berichtet – die Verschärfung der Kontaktbeschränkungen. Danach sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis des eigenen Hausstandes und mit maximal EINER weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Kinder ab drei Jahren werden ab morgen bei den Kontakt-Auflagen „nicht mehr herausgerechnet”. Ab Montag gilt zudem die 15-km-Begrenzung für Corona-Hotspots. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) darf man sich für touristische Tagesausflüge nicht mehr als 15 Kilometer vom eigenen Wohnort entfernen. Für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen (in Bayern) oder zu einem Familienangehörigen zur Betreuung gilt dieser Radius nicht. Wichtig: Es gilt nicht die Wohnadresse, sondern das gesamte Gemeinde- oder Stadtgebiet.

Die weiteren Schutzmaßnahmen-Regeln ab morgen:

• Restaurants, Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen (Kinos, Museen, Fitness-Studios) sowie viele Geschäfte müssen bis mindestens 31. Januar weiterhin geschlossen bleiben. Der To-Go-Verkauf in der Gastro bleibt bestehen – neu ist, dass im Einzelhandel unter strengen Hygiene-Auflagen telefonisch oder online bestellte Ware vor Ort abgeholt werden darf …

• Die nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr gilt ebenfalls weiter.

• Wo immer möglich, sollen alle ins Homeoffice gehen …

• Auch alle Kitas und Schulen bleiben zu – es gibt ausschließlich Distanzunterricht und Notbetreuung.

Jedes Elternteil bekommt in diesem Jahr bis zu zehn extra Tage Kinderkrankengeld (also insgesamt 20 Tage), Alleinerziehende entsprechend bis zu 20 Tage extra. Der Anspruch gilt auch, wenn das Kind wegen Corona nicht in die Schule oder Kita gehen kann.

• Um ausgefallenen Unterricht nachholen zu können, fallen die Faschingsferien aus. Außerdem werden laut Bayerns Kultusminister Michael Piazolo die Abschlussprüfungen in allen Schularten verschoben. Die Details wolle man noch absprechen. Auch ihre Zwischenzeugnisse erhalten Bayerns Schülerinnen und Schüler später – und zwar am 5. März statt, wie bisher geplant, am 12. Februar.

• Testpflicht für Reiserückkehrer: Wer nach Deutschland einreist, muss einen aktuellen Corona-Test vorlegen und trotzdem zunächst in Quarantäne. In Bayern war eine solche Regelung schon vor Weihnachten beschlossen worden.

• Betriebskantinen dürfen allenfalls noch Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten. Der Verzehr vor Ort ist untersagt.

Bayerns Ministerpräsident sagte gestern, es sei nicht seriös, jetzt zu sagen, im Februar sei alles vorbei. Die Pandemie werde das Land noch Monate beschäftigen. Söder warnte erneut vor allem vor der Gefahr, dass sich Virus-Mutationen ausbreiten.  Die Auszahlung der Finanzhilfen des Bundes an die von der Corona-Krise betroffenen Firmen kritisierte Söder als zu schleppend. Die Geschwindigkeit der Verwaltung sei in Deutschland zu langsam, sagte er mit Blick auf die von Bundeswirtschafts- und Finanzministerium beschlossenen Entschädigungen für Umsatzausfälle etwa für die Gastronomie   –   Quelle BR

Freitag, 8. Januar:

Die PrienMarketing GmbH informiert zu Essen zum Mitnehmen  –Aufgrund des aktuellen Lockdowns müssen viele Betriebe erneut auf Lieferdienste und To-go-Alternativen umschwenken. Um langfristig die Vielfalt an Cafés, Restaurants, Wirtschaften und Direktvermarktern in der Marktgemeinde aufrecht zu erhalten ist es derzeit wichtiger denn je, sich für deren Fortbestehen und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu engagieren. Auf der Internetseite unter www.tourismus.prien.de/unterstuetzung-priener-unternehmen/ ist das kulinarische Angebot einiger ortsansässiger Restaurants, Lokale und Lebensmittelerzeuger zusammengefasst, die kontaktlos liefern oder ihre Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Mittwoch, 6. Januar:

Bayern erlaubt Abholservice von Online-Käufen im Handel – Aiwanger appelliert: “Click & Collect-Angebote von lokalen Einzelhändlern nutzen” – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Bedeutung des “Click & Collect-Abholservices” für den bayerischen Einzelhandel unterstrichen. Aiwanger: “Ich habe mich dafür eingesetzt, dass wir diesen Verkaufskanal für die lokalen Händler jetzt öffnen. Im Dezember hatte noch die Befürchtung überwogen, dass sich zu viele Menschen gleichzeitig vor den Geschäften aufhalten. Nun ist das der vielleicht letzte Strohhalm für die Händler, die seit Mitte Dezember geschlossen haben müssen.” Ab 11. Januar kann in Bayern bei Händlern online oder telefonisch bestellt und die Ware anschließend vor dem Geschäft abgeholt werden. Beschlossen wurden Schutz und Hygienekonzepte wie die Vereinbarung gestaffelter Zeitfenster zur Abholung und das Tragen von FFP2-Schutzmasken. Aiwanger: “Ich appelliere an die Menschen, dass sie den Abholservice auch nutzen und die lokalen bayerischen Händler damit unterstützen. Die Bürger sollten gezielt beim ortsansässigen Händler einkaufen und nicht nur auf den großen internationalen Plattformen. Niemand kann wollen, dass wir nach Corona ein Ladensterben in unseren Städten erleben.”

Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen: Die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen werden über den 10. Januar 2021 hinaus bis zunächst zum 31. Januar 2021 verlängert. Darüber hinaus gelten folgende weitere Maßnahmen:

  1. Private Zusammenkünfte werden nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort (d.h. die politische Gemeinde) hinaus untersagt.Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Verzehr vor Ort ist untersagt.
  2. Impfungen möglichst breiter Bevölkerungsgruppen gegen das Corona-Virus sind das Mittel, um auf absehbare Zeit eine Rückkehr zur Normalität zu ermöglichen. Der Ministerrat begrüßt es daher, dass es mit gemeinschaftlichen Anstrengungen auf Landes- und Bundesebene gelungen ist, unmittelbar nach Weihnachten 2020 mit der Impfkampagne zu starten: Der Bund hat im Rahmen einer gesamteuropäischen Lösung die Beschaffung von Impfstoffen organisiert, während die Länder insbesondere durch die flächendeckende Errichtung von Impfzentren für die notwendige Impfinfrastruktur gesorgt haben. Dieses große Projekt muss mit aller Kraft weiter vorangetrieben werden: Für alle Impfwilligen muss – entsprechend der Priorisierung in der Coronavirus-Impfverordnung – Impfstoff in ausreichender Menge zugänglich gemacht werden: Weitere Impfstoffe müssen geprüft und zugelassen werden. Ausreichend Dosen müssen beschafft werden. Die Produktion von Impfstoff in Deutschland muss erhöht werden. Vor diesem Hintergrund begrüßt der Ministerrat die in Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 5. Januar 2021 vereinbarten weiteren Anstrengungen des Bundes mit Blick auf die Beschaffung der Impfstoffe. Gleichzeitig werden die Bayerischen Impfzentren zeitnahe Termine für diejenigen gewährleisten, die mit der Impfung an der Reihe sind und sich impfen lassen wollen.
  3. Der Ministerrat bekräftigt, dass die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen von größter Bedeutung ist. Der Schulbetrieb gewährleistet nicht nur die späteren Chancen im Leben und damit das Fortkommen der gesamten Gesellschaft, sondern ist auch von entscheidender Bedeutung für die soziale Teilhabe unserer Kinder und Jugendlichen. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen müssen die Schulen aber weiter geschlossen bleiben. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten. Sobald es das Infektionsgeschehen nach dem 31. Januar 2021 zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht – nach Jahrgangsstufen gestaffelt – angestrebt.
  4. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, wird eingerichtet.
  5. Die Verlängerung der einschränkenden Maßnahmen führt zwangsläufig dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche, insbesondere der Einzelhandel, weiterhin erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Der Ministerrat begrüßt daher die vom Bund auf den Weg gebrachte Überbrückungshilfe III, die bis Mitte 2021 einen monatlichen Zuschuss zu den Fixkosten von bis zu 500.000 Euro für direkt und indirekt von Schließungen betroffene Unternehmen vorsieht. Es bleibt weiterhin von großer Wichtigkeit, dass Zahlungen zeitnah erfolgen. Der Ministerrat appelliert an den Bund, Abschlagszahlungen und zeitnahe reguläre Auszahlungen gemeinsam mit den Ländern zu ermöglichen. Weiter soll es dem Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen – d.h. die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – anzubieten.
  6. Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland bekräftigt der Ministerrat die bereits mit Ministerratsbeschluss vom 22. Dezember 2020 etablierte Zwei-Test-Strategie: Ein Test ist im unmittelbaren Zusammenhang mit der Einreise vorzulegen. Dieser Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein oder muss unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden. Ein weiterer Test ist für die Verkürzung einer bestehenden Quarantäneverpflichtung am fünften Tag nach Einreise erforderlich. Die Berichte über neue Mutationen des Corona-Virus nimmt der Ministerrat mit großer Sorge zur Kenntnis. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die in Großbritannien und der Republik Südafrika aufgetretenen Varianten. Ein Eintrag dieser Mutationen ins Bundesgebiet muss vermieden werden. Der Ministerrat appelliert an den Bund, weiter gesonderte Regeln insbesondere zur Testpflicht vor Einreise für diese besonderen Risikogebiete zu erlassen. Im Übrigen weist der Ministerrat noch einmal eindrücklich darauf hin, dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind und dass neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten besteht.
  7. Ein zentraler Baustein zur dringend notwendigen Eindämmung des Infektionsgeschehens ist die Reduzierung der Kontakthäufigkeiten auch im beruflichen Umfeld und auf den Wegen zur und von der Arbeit. An die Arbeitgeber wird daher erneut dringend appelliert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Anträgen von Beschäftigten des Freistaats Bayern auf Homeoffice soll grundsätzlich entsprochen werden.

Am Mittwoch, 6. Januar 2021, 10.00 Uhr, leitet Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine Sitzung des Ministerrats. Das Kabinett, das wieder per Video-Schalte tagt, befasst sich mit den Folgen der Corona-Pandemie. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratungen informieren Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann im Rahmen einer Pressekonferenz um 12.00 Uhr im Foyer des Prinz-Carl-Palais, Franz-Josef-Strauß-Ring 5, 80539 München.Die Pressekonferenz wird als Live-Stream übertragen, unter anderem über die Internetseite www.bayern.de (http://www.bayern.de) , auf YouTube (youtube.com/bayern) und Facebook (facebook.com/bayern). In Gebärdensprache übersetzt und untertitelt kann die Pressekonferenz live unter www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/  (http://www.verbavoice.net/player/bayerischestaatskanzlei/) verfolgt werden. Im Anschluss ist das Video unter youtube.com/bayern abrufbar.

Dienstag, 5. Januar:

Die Direktion der Bayerischen Grenzpolizei informiert: Konsequenter Vollzug der verschärften Schutzmaßnahmen bei Reiserückkehrern – Grenzpolizei erhöht die Zahl der Stichprobenkontrollen im Rahmen der Schleierfahndung – Am 27.12.2020 kündigte Innenminister Herrmann verschärfte Kontrollen bei Reiserückkehrern an. Wie er diesbezüglich ausführt, „müssen wir neben den harten Lockdown-Maßnahmen im Land den Import von Corona-Infektionen aus dem Ausland bestmöglich eindämmen. Um auch den Unbelehrbaren auf die Schliche zu kommen, habe ich verstärkte Kontrollen der Bayerischen Grenzpolizei angeordnet!“ Im Rahmen der Schleierfahndung wurden deshalb während der letzten Woche verstärkte Kontrollen im grenznahen Raum und an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen durchgeführt und dabei im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen auch gezielt auf die Einhaltung der Corona-Bestimmungen geachtet. In der Zeit vom 29.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 wurden nahezu 10.000 Rückreisende von den Kolleginnen und Kollegen der Bayerischen Grenzpolizei aus dem Reisendenstrom herausgefiltert und einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Nach den geltenden Bestimmungen muss jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, entweder schon bei der Einreise einen negativen Test vorweisen, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Bayern durchgeführt wurde oder umgehend innerhalb von 48 Stunden zum Testen gehen. Das Testergebnis ist dann innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen. Bei den kontrollierten Personen wurden nahezu 4.000 Rückreisende festgestellt, die nach den geltenden Bestimmungen der Testnachweispflicht unterlagen. Tatsächlich konnten aber nur ca. 1.400 Reiserückkehrer einen negativen Test vorlegen.

Einreisende, die sich in einem Risikogebiet aufhalten, müssen noch vor der Einreise nach Deutschland die “Digitale Einreiseanmeldung” ausfüllen (www.einreiseanmeldung.de). 1.300 Reisende, die weder einen negativen Test noch eine digitale Einreiseanmeldung vorweisen konnten, wurden von den Grenzpolizisten an die Gesundheitsbehörden gemeldet, damit die Verpflichtung zum Test innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise auch überwacht werden kann. Unabhängig von der Testpflicht besteht natürlich für alle Einreisenden aus Risikogebieten die strenge Quarantänepflicht. Dies bedeutet, dass sie sich unmittelbar nach der Einreise in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen absondern müssen. Frühestens nach fünf Tagen kann die Quarantäne durch einen negativen Test beendet werden. Während der nächsten Tage werden die Stichprobenkontrollen im Rahmen der Schleierfahndung noch weiter intensiviert, insbesondere natürlich auch am nächsten Wochenende mit einem zu erwartenden starken Rückreiseverkehr.

Bayerns Wirtschaftsminister zu den bayerischen Arbeitsmarktzahlen für Dezember 2020 – Aiwanger: “Arbeitsmarkt auch im Dezember robust” – Die heute veröffentlichten bayerischen Arbeitsmarktzahlen für den Monat Dezember zeigen eine leichte Zunahme der Erwerbslosen. Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Der bayerische Arbeitsmarkt hat sich im Dezember weiter als äußerst robust erwiesen. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Bayern liegt mit einem leichten Plus von 4.385 gegenüber November und einer Quote von 3,6 Prozent trotz des erneuten Lockdowns im saisonüblichen Rahmen. Bayern hatte damit auch im Corona-Jahr 2020 die niedrigste Arbeitslosigkeit in ganz Deutschland.“ Für 2021 sieht Aiwanger den Arbeitsmarkt vor großen Herausforderungen: „Die Corona-bedingten Einschränkungen wirken in den betroffenen Branchen wie ein Bremsklotz, gerade auch in Gastronomie, Tourismus und Handel. Hier brauchen wir eine Perspektive für Unternehmer und Beschäftigte. Auch die Transformation in der Automobilindustrie geht 2021 unvermindert weiter. Hier sind wir in Bayern mit unserer Hightech Agenda und dem mit 300 Millionen Euro ausgestattetem Zukunftsforum Automobil gut aufgestellt. Wir unterstützen dadurch zielgerichtet den tiefgreifenden Wandel bei den Herstellern und Zulieferern. Ich hoffe, dass Baubranche und Handwerk weiter so stabil bleiben wie bisher.“ Aiwanger ist optimistisch, dass bei der Beschäftigung 2021 eine Trendwende nach oben gelingt. Dazu müssten aber ebenfalls die Rahmenbedingungen im Bund stimmen: „Wer mehr zukunftssichere und international wettbewerbsfähige Arbeitsplätze will, der muss die deutsche Wirtschaft spürbar entlasten. An einer durchgreifenden Senkung der Unternehmenssteuern führt kein Weg vorbei“, so der Wirtschaftsminister, der auch erneut eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie über Mitte 2021 hinaus fordert. In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 3,2 Prozent in der Oberpfalz und 4,2 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,9 Prozent.

Montag, 4. Januar:

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim – Lichtblick bei Corona: Inzidenzzahlen sinken deutlich, Pflegeheime sind durchgeimpft, Impfzentrum kann jederzeit Betrieb aufnehmen – OB März zieht Zwischenbilanz für den aktuellen Lockdown

„Die aktuelle Lage bei der Bekämpfung des Infektionsgeschehens in der Stadt Rosenheim weist zumindest einige Lichtblicke auf: Lag die Inzidenz vor einem Monat, am 03.12.2020, in der Stadt Rosenheim noch bei 236 ist sie inzwischen auf 163,7 gesunken (Stand 03.01.2021). Das entspricht einem Rückgang um immerhin fast ein Drittel. Die Entwicklung am aktuellen Rand ist zwar wegen des Testgeschehens über die Feiertage noch mit Unsicherheiten behaftet. Sie weist aber in die richtige Richtung. Zumindest für die Stadt Rosenheim gilt: Die Befürchtungen der Bundes- und der Landespolitik, dass über die Feiertage mit einem drastischen Anstieg des Infektionsgeschehens gerechnet werden müsse, haben sich für die Stadt Rosenheim bisher nicht bestätigt. Ich danke einmal mehr den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, dass sie sich über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel so diszipliniert und verantwortungsbewusst verhalten und die Kontaktbeschränkungen in insgesamt vorbildlicher Weise eingehalten haben“, erklärte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März in einer ersten Zwischenbilanz zum Infektionsgeschehen während der Feiertage. Deutschlandweit liegt Rosenheim zum 03.01.2021 nur noch auf Rang 116 unter den 412 Landkreisen, kreisfreien Städten und Berliner Bezirken. In Bayern rangiert die Stadt auf Platz 40 unter den 96 Landkreisen und kreisfreien Städten im Freistaat.

„Eine weitere positive Nachricht ist, dass inzwischen in sämtlichen Alten- und Pflegeheimen der Stadt die Impfungen stattgefunden haben, soweit die Bewohnerinnen und Bewohner dies wünschten. Damit ist ein erster entscheidender Schritt getan, um das Infektionsgeschehen bei der am meisten gefährdeten Personengruppe in der Stadt einzudämmen. Die Zweitimpfungen werden in zwei bis drei Wochen durchgeführt. Ich danke den mobilen Impfteams für den beispielgebenden Einsatz vor, während und nach den Feiertagen 2.150 Impfungen innerhalb der eigentlich ‚staaden Zeit‘ durchzuführen ist eine Leistung, die nicht hoch genug geschätzt werden kann. Mein besonderer Dank gilt auch dem Leiter des Impfzentrums, Hans Meyrl, für die vorbildliche Koordination der Impfeinsätze“, würdigte der Oberbürgermeister die Arbeit der Einsatzkräfte bei den Impfungen. „Stadt und Landkreis haben innerhalb von nur vierzehn Tagen alles getan, um das Rosenheimer Impfzentrum in der Inntalhalle einsatzbereit zu machen. Auch die Software-Lösung für die Terminvereinbarungen durch die Firma innFactory GmbH aus dem Digitalen Gründerzentrum ‚Stellwerk 18‘ hat die ersten Testläufe hervorragend bestanden. Jetzt kommt es darauf an, dass wir seitens des Bundes bzw. des Freistaats Bayern mit ausreichenden Mengen an Impfstoff versorgt werden. Die Erwartungshaltung hinsichtlich der Impfmöglichkeiten ist gerade bei den Risikogruppen immens“, weist der Oberbürgermeister auf die hohe Nachfrage nach Impfstoffen hin. Der Leiter des Rosenheimer Impfzentrums, Hans Meyrl, appelliert an die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Rosenheim, derzeit noch keine Anfragen wegen Impfterminen zu stellen. „Wir haben derzeit keinen Impfstoff mehr. Die nächste Lieferung ist erst für kommenden Freitag (08.01.2021) angekündigt. Sobald größere Mengen des Impfstoffs verfügbar sind, wird das Rosenheimer Gesundheitsamt die Impfberechtigten schriftlich informieren, dass sie sich impfen lassen können und das weitere Verfahren erläutern“, bittet der Leiter des Impfzentrums um Geduld bei der Abwicklung der Impfungen.

Neujahr, Freitag, 1. Januar: – Neujahrsansprache 2021 des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

Heute ist Neujahr, aber anders als sonst! Letztes Jahr haben wir alle noch von den goldenen Zwanzigern geträumt. Keiner hätte geglaubt, dass wir von einer weltweiten Pandemie heimgesucht werden. Daher bleibt uns dieses Silvester ohne Böller und Party besonders in Erinnerung. Hoffentlich hat es Ihnen trotzdem gefallen. Eines ist jedoch klar: Wir müssen uns weiter beschränken. Denn noch hat Corona unser Land, ja die ganze Welt fest im Griff. Wir erleben gerade die zweite Welle. Manche prophezeien sogar schon eine dritte Welle. Und Nachrichten über mutierte Corona-Viren machen große Sorge. Noch nie gab es so viele Erkrankte wie jetzt, noch nie so viele Todesfälle. Auch in diesem Moment kämpfen unzählige Menschen um ihr Leben.

Wir hoffen mit ihnen, gedenken den bisher Verstorbenen und fühlen mit ihren Angehörigen. Es empört mich, dass es immer noch viele gibt, die Corona ignorieren oder leugnen. Für mich ist jeder Einzelfall ein Schicksal und jeder Todesfall ein Stich ins Herz. So schlimm es auch klingt, wir überstehen es trotzdem. Wir werden Corona überwinden. Da bin ich mir ganz sicher. Aber nur mit Geduld, Rücksicht und Disziplin. Zum Glück machen die meisten Menschen mit. Für ihr Verständnis bedanke ich mich sehr herzlich. Mein Dank gilt auch jenen, die für uns rund um die Uhr arbeiten, während wir freie Tage haben: den Ärztinnen und Ärzten, den Pflegerinnen und Pflegern. Danke auch an Polizei, Rettungsdienste, Feuerwehren, der Bundeswehr und allen Beschäftigten in den Gesundheitsämtern. Corona ist heimtückisch. Ein wirklich fieses Virus. Aber wir sind nicht ohne Hoffnung. Die gute Nachricht ist: der Impfstoff ist da. Noch nicht viel, aber es geht los. Seit einigen Tagen wird geimpft! Der Impfstoff ist die Langzeitstrategie gegen Corona. Es wird nicht über Nacht gehen. Aber mit jeder Impfung gewinnen wir ein Stück Normalität und Freiheit zurück. Keine Sorge, es gibt keine allgemeine Impfpflicht, aber Impfen ist ein Gebot der Vernunft. In der Menschheitsgeschichte gab es schon immer Seuchen. Stets war das Impfen das effektivste Mittel zur Bekämpfung. Und ja, der Impfstoff ist sicher. Das bestätigen alle Zulassungsstellen in Europa, aber auch in Deutschland. Daher bitte nicht den Fake-News glauben, die ständig durchs Netz geistern. Trotz aller Sorgen gibt es auch Anlass, dankbar zu sein. Bayern ist kein Paradies, aber ein tolles Land. Wir haben eine wundervolle Natur und großartige Menschen. Bayern steht für Ehrenamt, Tradition, Weltoffenheit, Modernität und Herzlichkeit. Nicht umsonst suchen viele bei uns ihr Glück. Gerade junge Menschen haben in Bayern eine gute Zukunft vor sich. Auch für sie war es kein einfaches Jahr. Schule, Ausbildung, Studium waren stressig. Und die Einschränkung von Kontakten treffen sie besonders hart.

Danke, dass unsere jungen Leute trotzdem so gut mitgemacht haben. Also, heute ist Neujahrstag! Aber anders als sonst. Wir bitten um Verständnis für all die Einschränkungen und Beschwerlichkeiten. Aber ich bin überzeugt, dass es der richtige Weg ist. Corona ist die Bewährungsprobe unserer Generation. Wir bestehen sie – gemeinsam! Wir lassen dabei keinen alleine. Wir denken an jeden.

Als Ihr Ministerpräsident wünsche ich Ihnen Gesundheit, Glück und Erfolg und ein gutes, besseres, neues Jahr.

Gott schütze Bayern!

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!