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Aktuelle Informationen zur Chiemgauer Rumänienhilfe

Hans Alt, seit vielen Jahren und unermüdlich für die Chiemgauer Rumänienhilfe tätig, informiert aktuell zu den Hilfsaktionen, die dringend notwendig sind wegen Wasser- und Brandkatastrophen.  

Brief mit aktuellen Informationen zur Chiemgauer Rumänienhilfe

Liebe Freundinnen, liebe Freunde der Rumänienhilfe,

es ist erschütternd derzeit Nachrichten zu hören. Überschwemmung im eigenen Land, Brandkatastrophen in den so beliebten sonnigen Urlaubsländern, Terror und Tod in Afghanistan. Flucht und Vertreibung weltweit. Dazu noch Covid 19, eine Epidemie die uns noch länger beschäftigen wird. Probleme, wohin wir schauen.

Über all diesen Meldungen sollten wir jedoch die Menschen in Rumänien, mit denen wir seit 30 Jahren verbunden sind, nicht vergessen. Nach wie vor sind viele Familien, sowie kranke und alte Personen in Rumänien immer noch in großer Not. Meine große Bitte; lassen wir diese Menschen nicht im Stich, sie hoffen auf unsere Hilfe, helfen wir wo immer wir es mit unseren Möglichkeiten können.

Die Kinder vom Kinderheim „Casa Ray“ sind ein guter Beweis dafür, dass unsere Materielle und Finanzielle Unterstützung nicht umsonst ist. Aus den Berichten, die sie schicken ist zu sehen, dass die Kinder nicht nur „verwahrt“ werden, sondern sie werden angeleitet, wenn sie das Heim verlassen, dass sie auf eigenen Füßen stehen können. In diesem Sommer war es wieder möglich mit den Kindern in eine Sommerfreizeit zu fahren und in der Natur mit der Gemeinschaft wieder etwas zu erleben. „Danke für die Hilfe.“

In Piatra Neamt bemüht sich Liviu, der Pastor der dortigen Pfingstgemeinde, den Alten und Bedürftigen ein wenig Freude und Mut zu machen. So kommen viele in den Genuss einer täglichen warmen Mahlzeit oder sie treffen sich zum Geselligen Beisammensein für ein paar Stunden. In der Umgebung von Piatra Neamt gibt es kaum Arbeit, um Geld zu verdienen. Die Familien „hausen“ in einfachsten Hütten und wissen oft nicht was sie am nächsten Tag essen sollen. Damit diesen armen Menschen geholfen werden kann, schicken wir auch dorthin unsere Transporte. Mit Eueren finanziellen Spenden ist es Liviu möglich, vor Ort, es gibt auch Lidl, Kaufland und andere, für diese Menschen notwendige Lebensmittel zu kaufen, welche eine große Hilfe sind.

Sr. Maria Hausner, in Alba Iulia, die mit ihrem Altenheim die Bedürftigen und Kranken versorgt, im Kindergarten die Kinder für die Schule vorbereitet und die Schüler und Schülerinnen bis zum Abitur unterrich-tet, ist ebenfalls überaus dankbar für unsere Unterstützung. Vom rumänischen Staat hat sie keinerlei finanzielle Hilfe, eher noch das Gegenteil. Man legt ihr, wo es nur geht, immer wieder Steine in den Weg. Doch sie lässt sich davon nicht beirren. Der Erfolg ihrer Schüler gibt ihr Recht. Ohne die Unterstützung aus der Hei-mat, für die sie überaus dankbar ist, das sagt sie immer wieder, wäre ihr Vieles nicht möglich.

Mit Eueren Spenden ist es auch möglich, dass die Schule mit modernem Lernmaterial ausgestattet werden kann.

„Casa Shalom“ in Bukarest.“

In Bukarest beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren Becky, sie ist Amerikanerin und seit vielen Jahren eine gute Bekannte, mit Kindern aus schwierigen Familien. Es ist ein sehr großes Arbeitsfeld, das sie unermüdlich „beackert“. In Bukarest und ganz besonders im Umfeld der Stadt leben viele Familien in sehr großer Armut und Not. In der Stadt und der Umgebung werden von ihrem Hilfswerk 5 Schulen in den Armenvierteln mit 170 Kindern unterstützt. So kommt sie auch an die armen Familien, die wirkliche Hilfe brauchen. Jede Woche werden diese armen Familien, mit insgesamt ca. 500 Personen, mit dringend benötigten Lebensmitteln versorgt. An den Wochenenden kommen dann oft 40 bis 50 Kinder im „Casa Shalom“ zusammen, wo sie gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag erleben können.

Allen, die für die kleine, blinde Emilia gespendet haben ein ganz herzlicher Dank. Die Eltern sind ja so überglücklich, denn diese OP, sie kostete 10.000€, ist sehr gut gegangen. Das Mädchen kann wunderbar sehen und hat sich zu einem aufgeweckten, fröhlichen Kind entwickelt.

Es ist mir sehr wichtig, Allen, die unsere Hilfsaktionen mit wertvollen Sach- und auch Geldspenden unterstützen ganz herzlich zu danken. Nur mit einer Gemeinschaft sind diese Aktionen möglich.

Mein ganz besonderer Dank gilt noch dem Ladeteam, das immer da ist, wenn wir, bei Sonne, Wind und Wetter die LKW´s beladen.

Nochmals ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle Freunde und Helfer und noch einen hoffentlich sonnigen Herbst und viel Gesundheit wünscht euch

Euer Hans Alt

Spendekonto:

  • Raiffeisenbank Haag, Hilfsfond der Franziskanerinnen, Kennwort: Rumänienhilfe
  • BIC: GENODEF1HMA
  • IBAN: DE 74 7016 9388 0000 4271 95

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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