Land- & Forstwirtschaft

Aktiv-Wochen „Herbst.Erlebnis.Bauernhof”

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bayerische Schülerinnen und Schüler sollen erlebnisreiche und authentische Einblicke in landwirtschaftliche Betriebe erhalten. Um dies zu ermöglichen gibt es das bayerische Programm „Erlebnis Bauernhof“. Nun bieten die Aktiv-Wochen „Herbst.Erlebnis.Bauernhof“ zusätzlich besondere Aktionen wie Verlosungen von Unterrichtsstunden mit einer Erlebnisbäuerin an. „Wir wollen die Landwirtschaft wieder in die Mitte der Gesellschaft rücken. Um das zu schaffen, müssen wir bereits bei unseren Jüngsten anfangen. So ein Erlebnistag ist für die Schülerinnen und Schüler ein Highlight für alle Sinne. Denn nirgendwo lernt man die Arbeit unserer bayerischen Bäuerinnen und Bauern besser kennen als direkt auf einem der vielen Höfe. Im Stall mithelfen, den Boden untersuchen, Getreide bestimmen, alte Nutztierrassen oder die Maschinen auf einem Bauernhof kennenlernen und vieles mehr. Auf den Betrieben gibt es das ganze Jahr viel zu entdecken, auch im Herbst“, so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten veranstalten zusammen mit den teilnehmenden Betrieben noch bis zum 19. November 2021 diese Aktiv-Wochen. Neben den Grundschulkindern der zweiten bis vierten Jahrgangsstufe, Förderschulkindern und Deutschklassen können dieses Jahr erstmals auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe eins teilnehmen. Seit Beginn der Reihe „Erlebnis Bauernhof“ haben schon mehr als 287.000 Schülerinnen und Schüler einen Bauernhof im Rahmen des Programms besucht. Das Landwirtschaftsministerium übernimmt einmal in der Grundstufe und zusätzlich noch einmal in der Sekundarstufe eins die Kosten des Besuches. Die Teilnahme am Programm ist ganzjährig möglich. „Wir laden alle Schülerinnen und Schüler ganz herzlich dazu ein, sich ein eigenes Bild zu machen und reinzuschnuppern. Immer weniger Kinder kommen selbst von einem Bauernhof. Da ist es umso wichtiger, dass sie in der Schule lernen, woher die Lebensmittel kommen. Außerdem sind Kinder wichtige Multiplikatoren, die das neu gewonnene Wissen in ihre Familien hineintragen“, so die Ministerin.

Weitere Auskünfte zu den teilnehmenden Bauernhöfen, deren Lernprogrammen und Teilnahmebedingungen sowie Anmeldemöglichkeiten finden Lehrkräfte unter www.erlebnis-bauernhof.bayern.de und über ihr zuständiges Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten: https://www.stmelf.bayern.de/aemter.

Fotos: Pia Regnet / StMELF – Bild 6571: Lernort Bauernhof – Schülerin beim Start der Aktiv-Wochen Herbst.Erlebnis.Bauernhof auf dem Archehof Schlickenrieder in Otterfing

Bild 6446: Begrüßung der Schülerinnen und Schüler bei der Auftaktveranstaltung der Aktiv-Wochen Herbst.Erlebnis.Bauernhof auf dem Archehof Schlickenrieder in Otterfing (von links nach rechts: Landwirt Georg Schlickenrieder, Präsidentin des Bayerischen Landtags Ilse Aigner, Behördenleiter des AELF Holzkirchen Christian Webert, Regierungspräsidentin von Oberbayern Maria Els)

Bild 6453: Begrüßung der Schülerinnen und Schüler bei der Auftaktveranstaltung der Aktiv-Wochen Herbst.Erlebnis.Bauernhof auf dem Archehof Schlickenrieder in Otterfing (von links nach rechts: Landwirt Georg Schlickenrieder, Präsidentin des Bayerischen Landtags Ilse Aigner, Behördenleiter des AELF Holzkirchen Christian Webert, Regierungspräsidentin von Oberbayern Maria Els)

Bild 6449: Begrüßung der Schülerinnen und Schüler bei der Auftaktveranstaltung der Aktiv-Wochen Herbst.Erlebnis.Bauernhof auf dem Archehof Schlickenrieder in Otterfing (von links nach rechts: Landwirt Georg Schlickenrieder, Präsidentin des Bayerischen Landtags Ilse Aigner, Behördenleiter des AELF Holzkirchen Christian Webert, Regierungspräsidentin von Oberbayern Maria Els)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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