Landwirtschaft

40 467 Kinder auf bayerischen Bauernhöfen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

40 467 Kindergarten- und Grundschulkinder waren im Jahr 2017 bei den Landfrauen auf einem bayerischen Bauernhof zu Besuch. Dahinter stehen 682 BBV-Betriebe, die im Rahmen der Programme „Landfrauen machen Schule“ und „Kindertag“ ihren Hof öffneten. Diese Zahl spiegelt das hohe ehrenamtliche Engagement bayerischer Bäuerinnen wieder. Mit ihren Programmen wie dem „Kindertag auf bayerischen Bauernhöfen“ oder „Landfrauen machen Schulen“ gaben Landfrauen 40 467 Kindergarten- und Grundschulkinder einen Einblick in die Landwirtschaft.

Ein Bauernhofbesuch ist für Kinder etwas Besonderes. Sie lernen und erfahren viel Neues – und das im Kindergarten und in der Schule: Wie riecht frisches Heu und Silage, wie werden Kühe gemolken, wie werden Schweine und Hühner gehalten, wie wird der Boden bearbeitet, wie wird das Korn geerntet? Es geht dabei um die Frage, wie unsere Lebensmittel erzeugt werden und woher sie kommen. „Viele Kinder kennen Landwirtschaft nur noch aus Büchern mit Bildern, die nicht viel mit der Realität zu tun haben. Immer seltener haben Kinder die Möglichkeit, Landwirtschaft direkt zu erleben und dadurch im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller.

Mit ihren Programmen wie dem „Kindertag auf bayerischen Bauernhöfen“ oder „Landfrauen machen Schulen“ schaffen die Landfrauen hier Abhilfe. Auf den Höfen erhalten die Kleinen Gelegenheit, die Herkunft der Lebensmittel selbst zu erforschen und eigene Erfahrungen zu sammeln. „Die Bäuerinnen bringen sich mit viel Herzblut ein. Sie bescheren den Kindern einen bes    onderen Tag, der ihnen sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird. Für dieses ehrenamtliche Engagement sage ich ein herzliches Vergelt´s Gott!“

Foto: BBV

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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