Kultur

Priener Uhrentüftler baute sich Weihnachtspyramide

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ein besonderes Geschenk hat sich der Hobby-Uhren-Tüftler Friedrich Pfaff aus Prien a. Chiemsee selbst für das heurige Weihnachtsfest gemacht. Anstatt einem Christbaum gibt es heuer in der Wohnung eine aus dem Erzgebirge nachempfundene Weihnachgspyramide. Im Sommer begann Pfaff mit den filigranen Arbeiten und alles, was die fertige Pyramide zeigt, ist von ihm handgemacht: alle Teile wurden von ihm geschnitzt, die Figuren einschließlich der Weihnachtskrippe wurden auch von ihm bemalt. Original Wachskerzen hat Pfaff in der Pyramide durch versteckte Kabel mit kleinen LED-Lichtern ersetzt. Um dem Bauwerk einen Klang zu geben, wurden im Unterbau „Diese Pyramide verliert keine Nadeln und sie erfreut uns über die Weihnachtszeit das ganze Jahr über“ – so Friedrich Pfaff, der schon viele individuelle Wünsche als Hobby-Bastler erfüllt hat. Die Anzahl der Stunden, die er für die Weihnachtspyramide seit dem Sommer aufgewendet hat, hat er nicht notiert. „Der Stundenlohn ist für mich nicht wichtig, was zählt sind die Freude und das Ergebnis“ – gemäß diesem Motto widmet er sich bereits jetzt einem Neu- und Nachbau einer Wanduhr mit Flugzeug-Sperrholz. Uhren sind das Lebenselexier des Bastlers, der aus dem Schwarzwald stammt und im Chiemgau mit seiner Lebensgefährtin Edith Behlling eine neue Heimat gefunden hat. „Uhren rund um die Uhr und wohin man in seiner Wohnung auch schaut“ – diesen Eindruck kann man bei einem Besuch in der Ernsdorfer Straße in Prien gewinnen – aber derzeit dominiert über alles die Weihnachtspyramide.

Fotos: Hötzelsperger – Friedrich Pfaff mit seiner neuen Weihnachtspyramide

Über den Autor

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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