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Aschauer Gebirgsschützen gratulieren Pfarrer Overmeyer

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das 34. Bataillonsfest der Gebirgsschützenkompanien Inn/Chiemgau, verbunden mit dem 60. Wiedergründungsfest der GSK Aschau, ist am Wochenende 8./9. September in Aschau. Bei der Jahreshauptversammlung der Königlich bayerischen Gebirgsschützenkompanie Aschau (GSK) im Gasthaus Brucker berichtete Festleiter Thomas Graf über den aktuellen Stand der Vorbereitungen zu diesem Ereignis. Die Schirmherrschaft übernimmt voraussichtlich S.K.H. Herzog Max in Bayern. Für die Durchführung des Bataillonsfestes wird das Festzelt des Aschauer Marktes an der Schützenstraße genutzt, ausführliche Gespräche mit Festwirt Werner Heinrichsberger über den Verlauf des Festes fanden bereits statt. „Wir haben noch 1000 Probleme vor uns, aber wir sind auf einem guten Weg“, fasste Thomas Graf die Aufgaben des Festausschusses bis zum Beginn des Festes zusammen.

Ehrenleutnant Wolfgang Wörand, langjähriger Kassier der GSK Aschau erhielt bei der Jahreshauptversammlung eine Ehrenurkunde für seine besonderen Verdienste um die Gebirgsschützenkompanie Aschau, Alois Meindl und Franz Lohmeyer wurden für ihre 40-jährige Mitarbeit mit der silbernen Verdienstmedaille am weißblauen Band ausgezeichnet, Alexander Mair erhielt die bronzene Verdienstmedaille am blauen Band.

„Die Teilnahme der Kompanie als Ehrenkompanie beim 40. Wiedergründungsfest der GSK Samerberg war ein Höhepunkt des Jahres, ebenso die Gründungsfeste in Frasdorf, Dorf Tirol und Rosenheim; auch die 46. bayrisch-tirolische Sachranger Ölbergwallfahrt war wieder ein ganz besonderes Ereignis für die Königlich bayerische Gebirgsschützenkompanie Aschau“, berichtete Hauptmann Hubert Stein.

In seinem ausführlichen Jahresbericht ging Stein noch einmal auf alle Vorhaben des abgelaufenen Jahres ein, an denen die Gebirgsschützenkompanie Aschau teilnahm. Dabei reichte der Bogen vom Patronatstag in Gaißach und das 33. Bataillonsfest mit dem Jubiläum 400 Jahre Patrona Bavariae in Bad Aibling, bis hin zur Verabschiedung von Pfarrer Palus und zur Begrüßung von Pfarrer Janßen, von der Bergmesse auf der Kampenwand, über die Ölbergwallfahrt in Sachrang bis zu den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Aschau. 78 Termine – davon 44 in Montur – nahmen die Mitglieder der Vorstandschaft und die Kompanie im Ort, im Gau oder in Tirol, Südtirol und der Alpenregion wahr, die Fahnenabordnung der Gebirgsschützen war – wenn nicht die ganze Kompanie gefordert war – bei allen weltlichen und kirchlichen Anlässen in Aschau präsent.

Die Gebirgsschützenkompanie Aschau umfasst derzeit 149 Mitglieder, 70 davon nehmen als aktive Gebirgsschützen ständig in voller Montur an den Veranstaltungen der Kompanie teil. Siegi und Manuela Steinberger, sowie Franziska Höhensteiger traten neu in die Mannschaft ein.

Hauptmann Stein bedankte sich bei allen Mitgliedern und Spendern für die Wertschätzung des Schützenbrauchtums, da die Mitglieder und Förderer eine Gebirgsschützenkompanie erst leben lassen. Für die Zukunft wünscht sich die Kompanie weiterhin einen Zuwachs an Mitgliedern, egal ob Jung oder Alt, ob aktiv oder passiv. Rechnungsführer Leutnant Lorenz Maier zeigte mit seinem Berichte auf, dass die Finanzen der Kompanie in Ordnung sind.

„Wichtigste Aufgabe der Kompanie ist die Pflege des wehrhaften Brauchtums, das Schießen mit den Waffen der Gebirgsschützen ist ein wichtiger Bestandteil dieser Brauchtumspflege“, so Hauptmann Stein. Ausführlich berichtete Oberleutnant Hans Rucker über die Schiessergebnisse der Kompanie: Martin Klampfleitner trägt nach dem Abschluss aller Schießabende im kommenden Jahr die Goldene Schützenschnur als bester Schütze der Kompanie, Korbinian Graf darf als Zweiter die silberne Schützenschnur tragen und Hans Rucker als Dritter die Grüne. Beim Vorderladerschießen holte sich ebenfalls Martin Klampfleitner den ersten Platz vor Hans Rucker und Hauptmann Hubert Stein.

Bei der Teilnahme am Bataillonsschießen erreichte die GSK Aschau gute Plätze, jeweils den zweiten Platz holte sich die GSK bei den beiden Dorfkönigschiessen in Frasdorf und Aschau. Bei allen Vergleichsschießen im Bereich des Bataillons waren die Aschauer Gebirgsschützen vertreten und brachten gute Placierungen mit nach Hause.

Abschließend gab Stein die kommenden Termine bekannt: am Sonntag, 24.Dezember ist in Waakirchen die Gedenkfeier zur Erinnerung an die Sendlinger Mordweihnacht 1705. Die nächsten Veranstaltungen für alle sind der Patronatstag in Bichl am Sonntag, 6. Mai, das Alpenregionstreffen in Mayerhofen/Zillertal am 26./27. Mai, das 34. Bataillonsfest in Aschau am 8./9. September und das Bataillonsschießen. Die Schießtermine in Mintsberg und Unterwössen werden allen Schützen und den Marketenderinnen rechtzeitig bekannt gegeben. Die Patronatstage 2019/2020 sind in Benediktbeuren und Königsdorf, die Bataillonsfeste 2019/2020 richten Bernau und Neubeuern aus.

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg – Eine reich geschnitzte Schützenscheibe anlässlich seines 60. Geburtstags überreichte Kompaniepfarrer Hermann Overmeyer bei der Jahreshauptversammlung der Königlich bayerischen Gebirgsschützenkompanie Aschau (GSK) im Gasthaus Brucker an Hauptmann Hubert Stein. Die Scheibe wird auch nach dem Ausschießen als besondere Zierde im Vereinslokal verbleiben.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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