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Klaus Stöttner: „Rosi verbessert die Mobilität von 50.000 Menschen im Chiemgau“

Der On-Demand Rufbus „Rosi – Mobil am Chiemsee“ wird ab 01. Mai 2022 Fahrgäste flexibel und individuell in Fahrgemeinschaften transportieren. Vor der Festhalle Hohenaschau stellten der Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner gemeinsam mit Landrat Otto Lederer das Projekt im Detail vor. Stellvertretend für die beteiligten Gemeinden sprachen der Erste Bürgermeister Simon Frank (Gemeinde Aschau) sowie Stefan Kühn als Geschäftsführer der Regionalverkehr Oberbayern GmbH. Ab Sonntag, 01.05. wird Rosi für rund 50.000 Menschen in den 11 Chiemgau-Gemeinden zur Verfügung stehen und ist damit ein einzigartig in dieser Größenordnung. 2017 hatte der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner die Idee, dieses Mobilitätskonzept für Rosenheim zu entwickeln und trieb dieses Projekt bis zur Umsetzung in diesem Jahr strategisch voran. „Ich freue mich sehr, dass Rosi ab Sonntag zur Verfügung steht, um Fahrgäste zu ihren Wunschzielen zu befördern. Damit erhalten unsere Bürger mehr Freiraum und Unabhängigkeit, besonders unsere Senioren und Jugendlichen.“

Rosi ergänzt den bisherigen Regionalverkehr durch individuelle Fahrten auf Anforderung. Eine intelligente Software (ioki) plant die Routen der Fahrgäste und bildet bedarfsgerechte Fahrgemeinschaften. Clever Shuttle, eine Tochter der DB, übernimmt die Organisation der Fahrten. „Diese neue Mobilitätsform ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürger eine Teilhabe am sozialen Leben, auch ohne eigenes Auto“ betont Klaus Stöttner. „Solche Angebote werden im ländlichen Raum dringend gebraucht. Mit der Förderung von Rosi ist eine Wertschätzung unserer Bürger verbunden und wir ermöglichen ein soziales Zusammenleben im Chiemgau.“ Als tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion sieht Klaus Stöttner außerdem eine Wertschöpfung für den Tourismus: „Unsere Urlaubsgäste werden von diesem attraktiven Mobilitätskonzept profitieren, gerade Gäste, die mit der Bahn anreisen oder vor Ort aufs Auto verzichten wollen“, meint Klaus Stöttner. „Für mich ist Rosi ein attraktives Angebot in unserer Urlaubsregion, eine enorme Qualitätsverbesserung unserer Tourismus-Infrastruktur.“

Rosi verbessert die Mobilität von knapp 50.000 Menschen im Chiemgau

Ab 01. Mai 2022 startet das Rufbusprojekt und steht knapp 50.000 Menschen in den 11 Gemeinden im Chiemgau zur Verfügung. Beteiligt sind die Gemeinden Aschau, Bad Endorf, Bernau, Breitbrunn, Eggstätt, Frasdorf, Gstadt, Höslwang Prien, Samerberg und Rimsting. An viele Türen im Verkehrsministerium auf Landesebene musste angeklopft werden, um das Projekt zu realisieren. Schließlich konnte Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner eine Finanzierung durch den Freistaat Bayern bewirken. Der Freistaat Bayern übernimmt eine Anschubfinanzierung in Höhe von 65% der laufenden Kosten im ersten Jahr, die in den kommenden fünf Jahren schrittweise reduziert wird und dann in eine Dauerförderung in Höhe von 35% übergeht.

Es werden 615 Haltestellen in 11 Gemeinden angefahren. Die Betriebszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 07 Uhr bis 22 Uhr, am Freitag bis 03 Uhr in der Nacht, am Samstag sogar bis 5 Uhr morgens. Insgesamt starten 5 Rosi-Shuttle-Fahrzeuge mit Platz für jeweils 7 Personen. Zwei dieser Kleinbusse sind barrierefrei, bei einem Fahrzeug handelt es sich sogar um ein Elektrofahrzeug.  Den Betrieb des Verkehrs übernimmt im Auftrag der RVO die Bahn-Tochter Clever Shuttle. Mit künstlicher Intelligenz werden die Routen von der Software-Plattform ioki flexibel geplant.

Die Bürger können per App oder über die Telefonnummer 08031 400 700 ihre Fahrten anmelden. Die Höhe des Fahrpreises ist nach Kilometern gestaffelt und beginnt bei 2,50 € pro Fahrt. Alle Informationen lassen sich auf der Webseite www.rosi-mobil nachlesen. Die App „Rosi-mobil“ ist ab sofort im Google Play Store oder im Apple App Store erhältlich.

Bericht und Fotos: Abgeordnetenbüro Klaus Stöttner, MdL

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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