Tourismus

Schlosswirtschaft Herrenchiemsee: ein Gedicht

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Chiemsee, die Inseln und alles was dazu gehört sind immer wieder eine Reise wert. Zu den Besuchen auf Frauen- und Herrenchiemsee gehört auch eine kulinarische Einkehr – wie zum Beispiel bei der Schlosswirtschaft auf der Herreninsel. Eingestimmt auf einen unvergesslichen Ausflugstag wird man dort unter anderem mit einem Gedicht auf der Speisenkarte der Gaststätte. Dort heißt es nach den Worten des Breitbrunner Sebastian Huber wie folgt:

Es dampft der Dampfer übern See

dort wo er hindampft ist es schee

Die Herreninsel ist sein Ziel

gleich ist er da, es fehlt nicht viel

Und landet an am Dampfersteg

von dort hinauf führt uns der Weg

Zur Schlosswirtschaft auf grünem Thron

von Weitem schmecken wir sie schon

Die Chiemseelust im Sonnenschein

den Biergarten am Plantanenhain

Nach Frauenwörth sehn wir hinüber

und dieses schaut zu uns herüber

Die Berge grüßen uns von vorn

die Aussicht ist schon fast enorm

Wenn im Rohr der Braten schmurgelt

Hofbräu durch durstge Kehlen gurgelt

Weißblaues sich zum Himmel schwingt

wo s bairisch hergeht, klingt und singt

spürn wir die Leichtigkeit vom Sein

Jetzt ist er furt, der Sonnenschein

Im Westen dunkle Wolken dräun

doch s Wetter müssen wir nicht scheun

Ziehn in die Schlosswirtschaft hinein

da soll s erst recht gemütlich sein

und zünftig, bis ganz unvermutet

des Dampfers Dampfsirene tutet

Ja Pfiadegod und schnell von Kinnen

wer nicht mitfährt, der muss schwimmen.

Es dampft der Dampfer übern See

dort wo er hindampft ist es schee

Die Herreninsel ist sein Ziel

gleich ist er da, es fehlt nicht viel

Und landet an am Dampfersteg

von dort hinauf führt uns der Weg

Zur Schlosswirtschaft auf grünem Thron

von Weitem schmecken wir sie schon

Die Chiemseelust im Sonnenschein

den Biergarten am Plantanenhain

Nach Frauenwörth sehn wir hinüber

und dieses schaut zu uns herüber

Die Berge grüßen uns von vorn

die Aussicht ist schon fast enorm

Wenn im Rohr der Braten schmurgelt

Hofbräu durch durstge Kehlen gurgelt

Weißblaues sich zum Himmel schwingt

wo s bairisch hergeht, klingt und singt

spürn wir die Leichtigkeit vom Sein

Jetzt ist er furt, der Sonnenschein

Im Westen dunkle Wolken dräun

doch s Wetter müssen wir nicht scheun

Ziehn in die Schlosswirtschaft hinein

da soll s erst recht gemütlich sein

und zünftig, bis ganz unvermutet

des Dampfers Dampfsirene tutet

Ja Pfiadegod und schnell von Kinnen

wer nicht mitfährt, der muss schwimmen.

Gedicht: Schlosswirtschaft Herrenchiemsee – verfasst von Sebastian Huber aus Breitbrunn

Foto: Hötzelsperger

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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