Tourismus

2. Mittelalterspektakel Bernau im Chiemseepark vom 29.4. bis 1.5.

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Neben Wikingerschiffen, einem (fast echten) Drachen, Artisten auf dem Hochseil und tollen Gauklern ist die Band Furunkulus eine der Attraktionen beim Mittelalterfest vom 29. April bis zum 1. Mai im Chiemseepark Bernau- Felden.

Furunkulus klingt ansteckend. Ist es auch, denn die vierköpfige Band aus Platting macht Musik, die verzaubert und mitreißt. Die Musiker spielen auf Sackpfeifen, Trommeln und nachgebauten Instrumenten einen einzigartigen mittelalterlichen Sound. Mario Stieber, Trommler und Frontmann der Band, nennt sich selbst – wie bei den Spielleuten aus alter Zeit üblich – „Laurin, des Teufels Trommler“. Mit seinen unverkennbaren Moderationen zeichnet er für ein besonderes Markenzeichen der Band verantwortlich. „Seit über 20 Jahren steht Furunkulus für percussive Dudelsackmusik im eigenen Stil“, sagt er und fügt hinzu, dass man von Anfang an ausschließlich Eigenkompositionen gespielt habe, „die sich schon immer von der Masse absetzten.“

Die vier Musiker fesseln ihr Publikum durch rhythmusbetonte, eingängige Melodien und durch eine kraftvolle Bühnenshow. Dabei legen sie höchsten Wert auf Perfektion beim Spielen ihrer Instrumente. Neben Mario Stieber stehen „Thalis, der König der Pfeifen“ (Robert Geldner- Schneider), „Pollux, der Schlächter“ (Florian Berger) und „Batu, der Gezeichnete“ (Patrick Maidl) auf der Bühne. Das Instrumentarium umfasst neben Dudelsack und Davul auch Donner- und Schnurtrommeln, Schellen, Gongs in verschiedenen Größen und als einmalige Besonderheit ein riesiges tibetanisches Glockenspiel. Den Fans mittelalterlicher Musik ist Furunkulus längst ein Begriff. Für sie gibt es auf am Chiemseeufer am kommenden Wochenende mehrere kurze Auftritte der Band und an den Abenden Konzerte.

Neben diesen Auftritten können die Besucher mehrmals am Tage erleben, wie eine Bande wilder Wikinger mit ihren Schiffen am Seeufer landet, um ein mittelalterliches Dorf zu überfallen. Raufereien mit Schwert und Schild sind garantiert, was vor allem die jüngsten Zuschauer freuen wird.
Auch der Drachen Fangdorn – eine weitere Attraktion des Festes – dürfte großes Interesse finden. Mit eisernen Krallen, zischendem Dampf und Feuer aus seinem Maul beschützt er den Schatz vom Chiemsee vor wilden Räubern. Am Ende der mehrmals am Tage stattfindenden Show dürfen mutige Kinder den Drachen, der immerhin über 10 Meter lang ist, sogar streicheln.

Unterwegs auf dem Platz ist auch Meistergaukler Jolandolo, der stets seine Tricks zeigt und freche Sprüche klopft. Artist Walter von der Heide vollführt artistische Höchstleistungen auf dem hohen Seil und ein Feuerkünstler präsentiert sein Können in den Abendstunden. Ein buntes Markttreiben mit Handwerker- und Krämerständen aber auch mit Speis und Trank rundet den Markt im Chiemseepark ab.

Geöffnet ist Samstag und Sonntag von 11 bis 22:00 Uhr und am 1. Mai von 11 bis 19:00 Uhr. Der Eintritt für einen ganzen Tag im Mittelalter kostet 9,00 Euro für Erwachsene, 5,00 Euro für Kinder und 7,00 Euro für historisch gekleidete Gäste. Familien zahlen nur für das erste Kind. Für alle weiteren und für Kinder im Vorschulalter ist der Eintritt frei. Das ausführliche Programm ist unter www.suendenfrei.de zu finden.

Ansprechpartner für die Presse
Henri Bibow
03421 778848-18

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist und Leiter der Gäste-Information Samerberg bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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