Kultur

Kultur-Angebote der Wolfgang Sawallisch-Stiftung

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Konzerte trotz Corona?  Die Wolfgang Sawallisch Stiftung stellt neues Konzertprogramm vor – AUF WEIHNACHTEN ZUA am 4. Dezember

Die Konzerte in der Villa Sawallisch haben sich längst zu einer festen Größe im Kulturprogramm des Achentals und weit darüber hinaus etabliert. Wachsende Zustimmung und Unterstützung, ständig größere Aufmerksamkeit auch in Fachkreisen und ein immer wieder begeistertes Echo haben die Villa Sawallisch vom Geheimtipp für Insider zum Treffpunkt der Klassikfreunde aus Nah und Fern gemacht. Nun stellt die Wolfgang Sawallisch Stiftung das neue Konzertprogramm für das 1. Halbjahr 2021 vor.

Auf die Frage, warum in Corona-Zeiten die Konzertreihe trotzdem fortgesetzt wird, sagt Paul Georg Bischof, der Vorstand der Wolfgang Sawallisch Stiftung und Leiter der Musikakademie der Stiftung: „Wir alle hoffen sehr, dass im nächsten Jahr wieder Konzerte möglich sein werden. Gerade in den solchen Zeiten ist die Aufrechterhaltung des Musikbetriebes besonders wichtig. Wir zeigen damit, dass es mehr gibt als Corona. Das gemeinsame Erleben von Musik hat einen wichtigen Stellenwert in unserem Leben. Musik ist berührend und tröstend, motivierend und unterhaltsam.  Für uns Zuhörer ebenso wie für die ausführenden Künstler. Und die Experten bestätigen übereinstimmend, dass von Konzerten nur eine sehr geringe Gefahr ausgeht, wenn die Sicherheitsregeln konsequent eingehalten werden.“

Die Konzerte finden überwiegend in der Villa Sawallisch statt. Da die Besucherzahl begrenzt ist, werden einige Konzerte zweimal hintereinander gespielt. Pausen wird es aus Sicherheitsgründen nicht geben, die Konzertdauer wird entsprechend gestaltet.

Die neue Konzertsaison bietet wieder viele kammermusikalische Höhepunkte. Neben bewährten Künstlern, die dem Charme der Villa Sawallisch erlegen sind und gerne wiederkommen, gibt es viel Neues zu entdecken. Besonders hervorzuheben ist die intensive Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper. Die Cellisten des Bayrischen Staatsorchesters, verstärkt durch Stofferl Well als Moderator und die Blechbläser der Münchner Oper kommen erstmals zu den Grassauer Klassikkonzerten. Zwei herausragende Quartette bereichern das Programm. Zunächst das international renommierte Eva Klesse Quartett, das Jazz vom Feinsten bietet, ferner das Goldmund Quartett, ein weltweit gefragtes Streichquartett der jüngeren Generation.

Da die Anzahl der Konzerte stetig größer wird, haben sich die Organisatoren entschlossen, künftig zwei Abo-Reihen anzubieten. Neu ist ein Abo für die Abschlusskonzerte der Meisterkurse. Hier sind junge, hochbegabte Musiker, die aus allen Teilen der Welt zu den sehr begehrten Meisterkursen in die Sawallisch Musikakademie kommen, zu erleben. Weiterhin gibt es das bewährte Abo „Grassauer Klassikkonzerte“. Karten für alle Konzerte und für die beiden Abos gibt es ab sofort bei Ticket Scharf und den Tourist Infos des Achentals.

AUF WEIHNACHTEN ZUA – Freitag, 4. Dezember 2020 – 19.00 Uhr – Dreiwinkl-G’sang und das Wössener Erntedank-Ensembele – Sprecher: Klaus Wittmann

Kartenvorverkauf durch die örtlichen Tourist-Informationen, bei Ticket Scharf und an der Abendkasse. Auch bei Konzerten auf Spendenbasis bitten wir um Platzreservierung unter info@sawallisch-stiftung.de, per Telefon: 08641 / 6998553 oder über die Website www.sawallisch-stiftung.de/konzerte.

Alpenländisch-Besinnliches und Heiteres zur stillsten Zeit im Jahr. Das Wössener Erntedank-Ensemble versetzt Sie, zusammen mit dem Dreiwinkl-G’sang und dem Sprecher Klaus Wittmann, in die besondere Stimmung im Advent.  Die hochkarätigen Protagonisten der alpenländischen Musiktradition verstehen es, einen besinnlichen und heiteren musikalischen Bogen zu spannen und das Publikum in den Bann der vorweihnachtlichen heimischen Lieder und Weisen zu ziehen.

Als Sprecher bayerischer Literatur – unter anderem weit über 100-mal die „Heilige Nacht“ – ist Klaus Wittmann weit über Oberbayern hinaus bekannt. Seine besondere Liebe gilt der echten, unverfälschten Volksmusik. Mit seiner angenehmen Stimme und seinem herrlichen Bayerisch verzaubert er das Publikum.

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Ensembleförderung der Musikschule Grassau zu Gute. Eintritt: EUR 25,00 (Erwachsene), EUR 10,00 (Schüler, Studenten) – Veranstaltungsort: Heftersaal, Theodor-von-Hötzendorff-Straße 1, Grassau.

Bericht: Wolfgang Sawallisch-Stiftung

Foto: Wössner Erntedank-Ensemble

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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