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150 Jahre Veteranenverein Eching

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Ein Zeichen von Treue und Zugehörigkeit“ -Am Wochenende wurde das 150. Gründungsfest der Krieger- und Soldatenkameradschaft Eching gefeiert

Eching. Ein Fest der Superlative veranstaltete der Fest- und Jubelverein der Krieger- und Soldatenkameradschaft Eching mit ihrer rührigen Vorstandschaft sowie mit ihrem gesamten Festausschussverantwortlichen und engagierten Helferteam anläßlich ihres 150-jährigen Vereinsbestehen mit Segung der restaurierten Fahne von 1963. So wurde das zweitägige Fest am Pfingstsamstag mit einem Kabarettabend mit den BR-Brettlspitzen Live in der vollen Biller-Veranstaltungshalle eingeläutet und am Pfingstmontag der Festgottesdienst mit Festumzug ausgiebig mit der gesamten Dorfbevölkerung gefeiert. Als Patenverein stand die KSK aus Buch am Erlbach zur Seite und als Schirmherr, Landrat Peter Dreier mit Bravour zur Verfügung. Höhepunkt am Pfingstmontag  war der Festgottesdienst der vom Pfarrer Konrad Eder in würdiger Weise im Echinger Pfarrgarten zelebriert wurde. Die musikalische Gestaltung übernahm in hervorragender Art und Weise der Echinger Kirchenchor unter der Leitung von Judith Ruhland zusammen mit den Haunwanger Musikanten. Der Geistliche sagte in seiner Ansprache: In all den Jahren ist euere Fahne das Symbol des Vereins geworden und ist es auch heute. Die Fahne begleitet die wichtigen Ereignisse des Vereins. Sie ist neben den Mitgliedern, das „Aushängeschild“ des Vereins. Grundsätzlich sind Fahnen Zeichen einer Gemeinschaft. Dahinter stehen Menschen, die sich zu einem gemeinsamen Ideal und damit zu einer gemeinsamen Aufgabe bekennen. 150 Jahre KSK-Eching das heißt auch Gemeinschaft, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft, auch zwischen den Generationen. Das heißt aber auch eine stetige Mahnung zum Frieden. „Dem Frieden dienen“ und „der Toten gedenken“ sind die ideale. Der Geistliche dankte an dieser Stelle allen, die im Verein Verantwortung tragen und damit die Ortsgemeinschaft von Eching und darüber hinaus bereichern und zum Frieden mahnen. Die Verbundenheit und Treue zum Glauben, aber auch das Bekenntnis, dass letztlich alles an Gottes Segen gelegen ist und damit verbunden die Bitte, den Verein unter Gottes Schutz zu stellen und das Frieden sei in der Welt. Bitte, bleibt dieser Haltung treu. Nach der Segnung der renovierten Fahne und der Fest- und Errinnerungsbänder wurden diese an die Vereinsfahne geheftet. Bürgermeister Max Kofler gratulierte im Namen der Gemeinde und auch persönlich dem Krieger- und Soldatenkamerad-schaft Eching auf ihr stolzes 150-jähriges Gründungsjubiläum. Sein besonderer Dank gebührt dabei den Männern, die vor 150 Jahren die Krieger- und Soldatenkameradschaft Eching ins Leben gerufen haben und allen, die bis heute einen aktiven Beitrag zum Vereinsleben leisten. Es bleibe Aufgabe der Krieger- und Soldatenkameradschaften, aber auch aller anderen, die aus Erfahrung gewonnene Erkenntnis an kommende Generationen weiterzugeben und somit für die Erhaltung von Frieden und Freiheit einzutreten für ein lebendiges Mahnmal für Frieden und Versöhnung. Sie unterstützt die Gedenkveranstaltungen unserer Gemeinde zum alljährlichen Volkstrauertag. Schirmherr, Landrat Peter Dreier überbrachte die besten Glückwünsche des Landkreises und gratulierte der KSK Eching zum 150-jährigen Bestehen. „Die Krieger- und Soldatenkameradschaften nehmen in unserem Landkreis unter den vielen Vereinigungen und Verbänden einen ehrenvollen Platz ein“, sagte Dreier. Über Jahrzehnte hinweg seien sie ihren edlen Zielen treu geblieben. Eine der vornehmsten Aufgaben sei es, den gefallenen, vermißten und verstorbenen Kameraden ein ehrendes Andenken zu bewahren. Wertvolle Beiträge für das gesellschaftliche Zusammenleben leisten die Kameradschaften durch die unermütliche Pflege der Tradition, durch ihr ehrliches Bekenntnis zur Geschichte und ihre Liebe zur Heimat. Am Nachmittag formierte sich ein farbenprächtiger Festzug angeführt von der Festkapelle „Haunwanger Musikanten“ und Musikkapelle „D’Blechdratza“ mit den teilnehmenden Vereinen zum Heldengedenken und Kranzniederlegung nach Viecht. Dort gedachte man am Kriegerdenkmal in Viecht das im Jahre 1923 errichtet wurde der verstorbenen, gefallenen und vermißten Kameraden des 1. Weltkrieges „In treue Fest für Gott, Heimat und Vaterland“ erinnert. Dort sprachen im Namen des Kreiskrieger und Soldatenverband Landrat Peter Dreier und der gleichberechtigte Kreisvorsitzende Stephan Meindl und legten dort einen Kranz nieder im Anschluss ging der Festzug wieder zurück nach Eching. Nach dem Festumzug wurde im Festzelt das Gründungsfest noch ausgiebig gefeiert. Abends zum Festausklang schloss sich noch eine Pfingstrosenparty mit Verlosung und Tanz mit den Lederwix-Musikanten aus dem Holzland an.

Bericht und Bilder: Hans Kronseder

-5435 KSK Eching: Festdamen zusammen mit Festmutter Roswitha Baumgartner und Festbraut Larissa Gnad

-5453 Ein großer Tag für den Taferlbua Sebastian Ruhland

-5492 Die Musikkapelle „D’Blechdratza“ beim Festzug

-5512 Auf den Weg zum Festgottesdienst die Festmutter mit ihren Begleitkindern

-5575 Im Echinger Pfarrgarten der würdige Festgottesdienst gefeiert

-5620 Pfarrer Konrad Eder segnete die restaurierte Fahne von 1963 und die Erinnerungsbänder

-5651 Die Fahnenbraut Larissa Gnad heftete ihr Erinnerungsband an die Fahne

-5772 Der Fest- und Jubelverein Krieger- und Soldatenkameradschaft Eching feierte am Wochenende sein 150-jähriges Bestehen

-5790 Der Festumzug führte von Eching nach Viecht

-5868 Der Kreisvorsitzender des Kreiskrieger- und Soldatenverbandes Landshut, Stephan Meindl sprach beim Gedenkakt in Viecht

-5879 Beim Kriegerdenkmal in Viecht gedachte man der verstorbenen, gefallenen und vermissten Kameraden

-5907 Der Fähnrich schwang seine Vereinsfahne

 

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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