Leitartikel

Theater Bad Endorf: Selige Irmengard von Frauenchiemsee

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Da staunten die  Touristen staunten nicht schlecht, als die Selige Irmengard höchstpersönlich den Chiemsee in einem kleinen Boot überquerte… davon berichtet die Theatergesellschaft Bad Endorf, deren nächstes Stück das Leben der Seligen Irmengard am 1. Juni zeigen wird, wie folgt:

Barbara Bichler, die in unserem neuen Stück “Irmengard vom Chiemsee” die Schutzpatronin des Chiemgau verkörpern wird, schlüpfte für Fotoaufnahmen in ihr Kostüm und spielte souverän ihre Rolle. Nach dem Fototermin besuchte die Hauptdarstellerin das im Jahr 772 von Herzog Tassilo III. gegründete Kloster Frauenwörth. Die selige Irmengard stand um 850 n.Chr. als erste namentlich bekannte  Äbtissin der Benediktinerinnen-Abtei vor. Während ihrer Amtszeit kümmerte sie sich intensiv um die zahlreichen verarmten Fischer, Bauern und Tagelöhner. Nach ihrem Tod im Jahr 866 gab es keine Armen  mehr in ihrem Herrschaftsgebiet.

Julia und Werner Hofmann, die zum ersten Mal eine Aufführung im drittältesten Theater Bayerns inszenieren, stellen in ihrer Neufassung des Stücks die Menschen in den Mittelpunkt, für die Irmengard gelebt  und gehandelt hat. Den Zuschauer erwartet ein aufwändig inszeniertes Drama mit zahlreichen, großen Volksszenen und aufwändigen Bühnenbildern. Die Premiere ist für Pfingstmontag, den 1. Juni 2020 angesetzt.

Karten für das Stück Irmengard vom Chiemsee sind ab sofort über die Webseite des Theatervereins, www.theater-endorf.de erhältlich.

Bericht und Foto: Theatergesellschaft Bad Endorf e.V.

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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