Gastronomie & Wirtschaft

100 Jahre Freistaat Bayern

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger
„Der Freistaat Bayern steht heute an der Spitze des technologischen Fortschritts in Deutschland und Europa. Dahinter steckt eine schier unglaubliche Entwicklung vom Agrarland zum Industriestaat. Auf diese einmalige Erfolgsgeschichte kann Bayern sehr stolz sein“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung „100 Jahre Freistaat Bayern: Starkes Agrarland – Starker Industriestaat“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) in München.
Brossardt lobte das gute Miteinander von Wirtschaft und Politik als Grundlage des erfolgreichen Strukturwandels in Bayern: „Die bayerische Politik hat sehr Vieles richtig gemacht. Sie hat nach dem Krieg die Verkehrs- und  Energieinfrastruktur ausgebaut und massiv in Bildung und Forschung investiert. Sie hat sich immer klar zu ihrem Mittelstand bekannt und sich aktiv für die Ansiedlung von Zukunftsbranchen und Unternehmen eingesetzt. Auch deshalb hat der Freistaat heute eine hohe industrielle Wertschöpfung. Gleichzeitig ist der bayerischen Politik der Spagat zwischen der Förderung von Industrie und High-Tech-Forschung einerseits und dem Erhalt von bäuerlicher Landwirtschaft und Kulturlandschaft andererseits sehr gut gelungen.“

Georg Wimmer, Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes, machte vor rund 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft deutlich, dass Wohlstand und Lebensqualität im Freistaat untrennbar mit Unternehmern aus Wirtschaft und Landwirtschaft verbunden sind. „Die Bauernfamilien zum Beispiel erzeugen nicht nur regionale Lebensmittel, sondern sie erhalten und pflegen auch die Kulturlandschaft. Bayern und seine gesamte Wirtschaft sind geprägt von Unternehmern, die mutige Entscheidungen treffen – nicht trotz, sondern aus Verantwortung für kommende Generationen heraus. Das ist der bayerische Unternehmergeist, der das Arbeiten und Handeln in den landwirtschaftlichen Betrieben und Firmen gleichermaßen bestimmt.“vbw und BBV hoben hervor, dass in Bayern die Bedingungen für erfolgreiches Wirtschaften stimmen. „Die Unternehmen fühlen sich verstanden und ernst genommen. 95,6 Prozent der hier ansässigen Firmen würden sich einer aktuellen Umfrage zufolge wieder im Freistaat ansiedeln. Es ist keine Frage, dass das alles nicht in Stein gemeißelt ist und wir weiter hart daran arbeiten müssen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Aber ich bin überzeugt: Das wird uns in Bayern gemeinschaftlich gelingen“, so Brossardt. „Um diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben zu können, brauchen die Unternehmer aus Wirtschaft und Landwirtschaft Perspektiven und Vertrauen, um ihre Betriebe und ihre Heimat auch weiterhin behutsam und nachhaltig weiterzuentwickeln“, erklärte Wimmer.

Bericht und Foto: Bayerischer Bauernverband

Bildunterschrift: BBV-Generalsekretär Georg Wimmer vor den rund 300 geladenen Gästen bei der gemeinsamen Veranstaltung von vbw und BBV

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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