Kultur

10. Kammermusiktage im Inntal

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit seinem eigenen Profil und besonderen Charme gilt das Konzert zu Anfang der Kammermusiktage über die Grenzen des Landkreises hinaus als ein jährliches besonderes hochkarätiges kammermusikalisches Highlight, von der Presse als „besonderer Glücksfall“ bezeichnet. Wie immer findet es am Sonntag des ersten Sommerferienwochenendes statt, am 30. Juli um 19.00 Uhr in der Kirche St. Leonhard.

Dass sich dieses Konzert in dem „Golddorf“ Nußdorf a. Inn neben den überreichen musikalischen Angeboten in der Region nun bereits über Jahre behaupten kann, liegt u.a. auch an dem hohen Niveau der engagierten Musiker, sowie an der Auswahl der Werke. So ist bei den 10. Kammermusiktagen wiederum das Münchner Diogenes Quartett – eines der besten deutschen Kammermusik-Ensembles der jüngeren Generation – zu Gast, und wird durch den Klarinettisten Albert Osterhammer aus Bernau – Mitglied der Münchner Philharmoniker – ergänzt. Das Diogenes Quartett präsentiert sich mit anspruchsvollen Werken, einem frühen Beethoven Quartett, op. 18 Nr. 6, Janaceks “Kreutzersonate“  – nach der gleichnamigen Novelle von Leo Tolstoi – und, zusammen mit Albert Osterhammer, mit dem Klarinettenquintett von Brahms. Dargeboten wird Kammermusik auf höchstem Niveau und in intimer Atmosphäre, so dass Kammermusikfreunde voll auf ihre Kosten kommen.

Das Konzert stellt jeweils den Auftakt zu einer Woche dar, in der sich Kammermusikliebhaber aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Irland, Japan, den USA und Israel unter der Ägide der Mitglieder des Diogenes Quartetts zu einem internationalen Streichquartettworkshop in Nußdorf treffen, der zum Zuhören einlädt.

Konzert

  • Sonntag 30. Juli – 19.00
  • Kirche St. Leonhard
  • Nußdorf a. Inn
  • Diogenes Quartett – München
  • Albert Osterhammer – Bernau
  • (Klarinette)

Info & Karten:

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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