Leitartikel

10.000 Euro-Spende für Chiemseehospiz

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Seit November vorigen Jahres steht die Chiemseehospiz in Bernau schwer kranken Menschen auf ihrem letzten irdischen Lebensweg offen. Der Bau der Einrichtung erfolgte auf Initiative der Hospizvereine von Rosenheim und Prien, des Netzwerkes Hospiz und des Hospizvereins der Caritas von Traunstein sowie des Hospizvereins von Berchtesgaden. Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben von vielen Spendern, unter anderem von einer ertragreichen OVB-Weihnachtsaktion. Um die Hospizvereine finanziell mit dem Bau nicht zu überfordern und damit beizutragen, dass sie sich auf ihre zentralen Kernaufgaben konzentrieren können, vereinbarten die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land zusammen mit der Stadt Rosenheim die Gründung einer kommunalen Trägerschaft. Unterstützt wird diese Trägerschaft vom Förderverein Chiemseehospiz, dessen Vorsitzender der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück ist. Wie positiv sich Bau, Trägerschaft und Förderverein gegenseitig dienlich sind, zeigte sich dieser Tage als Erster Vorsitzender Norbert Kuhn-Flammensfeld des Jakobus Hospizverein e.V. Rosenheim einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an Fördervereins-Vorsitzenden Alois Glück und an Ruth Wiedemann, der Leiterin des Chiemseehospizes übergeben konnte. „Mit dieser Spende wollen wir es ermöglichen, dass zusätzliche Therapien, die am Lebensende guttun, finanziert werden können“ – so der Rosenheimer Vorsitzende. Und Ruth Wiedemann ergänzte dies mit den Worten: „Besonders geschätzt sind Musiktherapien mit Harfe sowie eine Atemtherapie. Beide Anwendungen dienen der Entspannung sowie dem Ausgleich und der Beruhigung“. Für Alois Glück ist die Spendenbereitschaft der Hospizvereine ein echter Glücksfall, auch er bedankte sich beim Hospizverein Rosenheim und sagte: „Im Chiemseehospiz gilt ein ganzheitlicher Ansatz, das heißt wir wollen neben den medizinischen und organisatorischen Leistungen auch einen Beitrag für Sinnlichkeit und Spiritualität bieten“.

Foto: Hötzelsperger – 10.000 Euro Spende vom Hospizverein Rosenheim für das Chiemseehospiz von links: 1. Vorsitzender Norbert Kuhn-Flammensfeld, Barbara Noichl (Geschäftsstellenleiterin und Koordinatorin des Jakobus Hospizverein e.V. Rosenheim), Ruth Wiedemann (Leiterin Chiemseehospiz) und Fördervereins-Vorsitzender Alois Glück.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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